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Wein

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Weingut Familie Proidl

Das Familienweingut Proidl agiert zwischen Tradition und Moderne. 1650 aus dem Bremer Raum zugewandert, betreibt die Familie seit 1738 in Senftenberg, nördlich von Krems und wenn man so will am Beginn des Kremstals, Weinbau. Es verbindet die Weinbauregion der Wachau mit der für das Waldviertel typischen, durch Wald und Fels gegliederten Landschaft tief eingeschnittener Flusstäler. Durch die lange Verwurzelung entstand bei Familie Proidl viel Wissen im Umgang mit den örtlichen Steillagen. Sie beobachten akribisch die Natur und sind »Wein-Bauern« mit Leib und Seele. Im Spannungsfeld aus der Erfahrung von Generationen und ihrer Neugier allem Wissenswerten gegenüber entsteht eine lebendige, sinnvolle Tradition. Die Proidls verstehen sich als Handwerker, als Bergweinbauern mit Vergangenheit und Gegenwart. Aber auch auf einem steilen Weg in die Zukunft! Im Keller herrscht Minimalismus. Durch die hochmineralischen Böden Senftenbergs und die naturnahe Bearbeitung der Weingärten, braucht man im Keller nur mehr wenig einzugreifen, wie Franz Proidl überzeugt ist. Die wichtigsten Behandlungsmittel sind dabei Geduld, Verkostung und Beobachtung. Statt Fässer und Tanks zu belästigen, gibt Familie Proidl den Weinen die Zeit, die sie brauchen, um sich selbst zu finden. Bei Weinen vom Weingut Proidl dauert die »Weinwerdung« daher nicht zwei bis drei Wochen, sondern drei bis zwölf Monate. So entstehen lagerfähige Weine ohne Ablaufdatum, das verstehen die Proidls unter Nachhaltigkeit.

Weingut Juliana Wieder

Die Wieders sind Weinbauern im wahrsten Sinn des Wortes. Viele Generationen waren sie Landwirte, seit den 1980er-Jahren wird auf Wein gebaut. So wurden Äcker gegen Weingärten, Rinderhalle gegen Abfüllraum, Schweinestall gegen Barriquekeller und Heulager gegen Buschenschank getauscht. Inzwischen haben sich die Weine an der österreichischen Rotweinspitze etabliert. Georg stellt seit seiner Jugend mit großer Leidenschaft die gebietstypischen Weine her, unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Burgi. Zusammen mit Betriebsgründerin und Mutter Juliana Wieder erkannten sie früh das Potenzial der einzelnen Rieden. In dem Bewusstsein, dass charakteristischer Wein nicht erst im Keller gemacht wird, sondern im Weingarten entsteht, sicherten sie sich die besten Lagen der Region: Spiegelberg, Bodigraben, Sonnensteig, Hochberg, Pollesgraben, Kronberg, Hussy, Kohlenberg, Hochäcker und Gfanger. Mittlerweile werden rund 42 Hektar Weingärten bearbeitet, die überwiegend 50 Jahre und älter sind. Der Blaufränkisch steht im Betrieb natürlich im Mittelpunkt, dieser wird je nach Lage und Alter der Rebstöcke in verschiedenen Varianten ausgebaut. Aber auch andere Reben werden kultiviert: Welschriesling und Chardonnay sowie Zweigelt, St. Laurent, Merlot, Syrah, Pinot Noir und Cabernet Sauvignon stellen eine spannende Herausforderung dar. Die internationalen Rotweinsorten werden nur in ausgezeichneten Jahrgängen sortenrein abgefüllt und runden die Cuvées »Georg«, »Morandus« und »Sempre« ab. Die Wieders legen nicht nur viel Wert auf die Qualität, sondern auch viel Herz in die Produktion. Die Bewahrung von Traditionen und der Natur schließen die Offenheit für Neues nicht aus. So schafft es Georg immer wieder, das Beste herauszuholen.

Weingut Krispel

Das Gut Krispel bildet am Fuße des Stradner Rosenbergs eine der interessantesten Genussadressen Österreichs (Weingut, Wollschweinspezialitäten-Manufaktur, Buschenschank und Urlaubsdomizil). In diesem kleinen Paradies produziert Kellermeister Stefan Krispel regionaltypische Klassikweine, deren Genuss richtig Spaß macht, und aussagekräftige Lagenweine, die das Terroir des Steirischen Vulkanlandes facettenreich widerspiegeln. »Von Anfang an wollte ich die Charaktere unserer Lagen so gut kennenlernen, dass aus dem perfektionierten Zusammenspiel zwischen der Natur und meiner Vinifizierung etwas Großes wachsen kann. Inzwischen spüre ich, wie sich der Kreis schließt.« Die vulkanischen Lagen Hochstrandl und Neusetzberg bilden zusammen mit dem lokalen Mikroklima eine hervorragende Basis für erstklassige, authentische Weine mit viel Substanz. Als Stefans Meisterstück kann der auf der Maische vergorene »Basaltwein B1« betrachtet werden – ein spannender, extraktreicher Typ mit ausgeprägtem Terroircharakter. Die Lagerung in Basaltsteintrögen, ein von Stefan über Jahre erforschter Reifeprozess, reduziert die Gerbstoffe und unterstützt die naturgegebene Mineralik perfekt. Alles in allem bildet das Gut Krispel ein vinophil-kulinarisches Gesamtkunstwerk, fokussiert auf das wertvollste Gut jedes Genießers: Lebensqualität.

Dreisiebner Stammhaus

Das Weingut Dreisiebner Stammhaus befindet sich seit 1890 im Familien­besitz, und der Name Dreisiebner stammt schon aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1998 heißt das Weingut Dreisiebner Stammhaus, und seit 70 Jahren führt die Familie einen Buschenschank in der Südsteiermark, der mit hochwertigen Produkten aus der Region, die nach hauseigenen Rezepten verfeinert wurden, brillieren kann. Große Möglichkeiten eröffnete der Familie die Ernten der vergangenen Jahre. Ein ideales Maß an Sonnenstunden und genügend Niederschlag brachte eine Reife, die ganz nach ihren Vorstellungen ausfiel. Frisch, lebendig und besonders ausgeprägt in der Frucht zeigen sich die Weine aus der »Classic«-Linie: verspielt, lebendig, charis­matisch, elegant und von verführerischer Leichtigkeit. Besonders stolz ist Familie Dreisiebner auf eine komplette Serie aus den Rieden Hochsulz und Zoppelberg. Bemerkenswert dabei das »Comeback« vom Gelben Muskateller Hochsulz und Sauvignon Blanc Zoppelberg: tiefgründig, ausgeprägt, mineralisch, mit Biss und großem Trink­vergnügen. Das wunderschöne Feriendomizil schafft eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Die neuen barrierefreien Zimmer im Erdgeschoß bieten zusätzlich großzügige Außenterrassen.

Weingut Alois Zimmermann

Das Weingut von Alois Zimmermann junior befindet sich im charmanten Weinort Theiß, nördlich des Donau­stroms und unweit der Weinstadt Krems. 2007 hat er es offiziell von seinen Eltern Alois senior und Edeltraud übernommen. Mit den Augen von Visionären haben es die beiden zu seiner heutigen Größe aufgebaut. Dass er ebenfalls Winzer werden wollte, stand für den Sohn außer Zweifel: die Arbeiten im Weingarten, das Begleiten des Weins im Keller, bis das Werk eines Jahres zu einem erlebbaren Genuss reift – das ist ein Prozess, der ihn schon immer faszinierte. Die Rebpflege ist für ihn dabei von zentraler Bedeutung, weshalb er auch eindeutig häufiger im Weingarten anzutreffen ist als im Büro. Bevor Zimmermann im Familienbetrieb loslegte, zog es ihn aber noch in die Ferne, um den Weinbau aus anderen Perspektiven zu erforschen. Die Essenz dieser Erfahrung ist für ihn die Konzentration auf die eigenen Stärken.

Malat Weingut

Das Weingut Malat gehört zu jenen besonderen Betrieben, die in allen Bereichen Spitzenprodukte erzeugen. Weiß, Rot, Sekt und Süß – und das ausschließlich aus den Trauben der eigenen Weingärten. Seit dem Jahr 2008 leitet Michael Malat den 1722 gegründeten Familienbetrieb in Furth-Palt und verwirklicht hier seinen eigenen Weinstil. »Ich will Weine machen, die man gerne trinkt und nicht nur verkostet, und bei jedem von ihnen soll meine persönliche Handschrift erkennbar sein: Eleganz, Finesse und Trinkfluss!« Ein Stil, den bereits sein Vater Gerald verfolgt hat, der Weinbaupionier des Kremstals, der das Weingut mit seinem visionären Schaffen an die Spitze gebracht hat. »Die Vielfalt unseres Sortiments spiegelt einerseits die lange Tradition, aber andererseits auch das Potenzial unserer Weinbauregion wider«, freut sich Michael Malat über die großartigen Möglichkeiten, die er als Winzer im Kremstal vorfindet. Auf die vielerorts übliche Bewässerung der Rebstöcke verzichtet er ganz bewusst: »Sie würde den Charakter der Rieden verändern. Nur wenn die Reben gezwungen sind, tief zu wurzeln, um an Wasser und Mineralstoffe zu gelangen, kommt der Lagencharakter im Wein vollkommen authentisch zum Ausdruck.« Spontanvergärung für alle Lagenweine und der komplette Verzicht auf Botrytis­trauben sorgen darüber hinaus für ein präzises, wiedererkennbares Profil aller Weine. Diese präsentieren sich klar und transparent, sortentypisch und animierend. Die Malats verstehen es, die gesamte Klaviatur von leichten Weißweinen bis hin zu komplexen Rotweinen perfekt zu bespielen. Jedes Jahr darf man sich auf Spitzenweine aus diesem Haus freuen. Seit 1976 werden Österreichs erste Winzersekte, Malat Brut und Malat Brut Rosé, nach der traditionellen Methode erzeugt. Sortentypische, edelsüße Weine komplettieren die Produktpalette; auch diese zählen stets zu den besten im Land. Im Weingut Malat gilt Perfektion als Leitmotiv, und das seit vielen Generationen.

Weingut Peter Masser

Das Weingut von Peter Masser liegt in Fötschach unweit von Leutschach und ist bei Gourmets nicht nur für seine Weine, sondern auch für das zweite Standbein, die Zucht von schottischen Hochlandrindern bekannt. Nahe der Südsteirischen Weinstraße finden die Massers ideale Bedingungen für die Erzeugung von Qualitätswein vor. In den Lagen Sernau, Oberglanz und Hoisl, wo die Hangneigung bis zu 50 Grad erreicht, haben die Reben ideale Bedingungen. Die Palette deckt die typisch südsteirischen Rebsorten ab: knackiger Welschriesling, Morillon, diverse Burgunder, aber auch Sauvignon Blanc und Muskateller. In geeigneten Jahren entstehen auch Süßweine (Eiswein, Ausbruch, Trockenbeerenauslese). Rotweinfreunde werden mit Blauem Zweigelt »Stock«, Blauem Zweigelt »Bod’n«, Blauem Wildbacher »Bod’n« und der »Reserve PM1 Zeit+Ruh« verwöhnt. »Stock« steht für einen frischen, fruchtig-leichten Wein mit animierendem Trinkfluss und prägnanter Sortentypizität des Rebstocks aus der Südsteiermark. »Bod’n« ist das klassische Spiegelbild von Herkunft und Typizität der Weinberge, die sich mit viel Charakter und eleganter Fülle in diesen Weinen wiederfinden. »Zeit & Ruh« sind besondere Weine von den Einzellagen der Familie Masser: Sie reifen sehr langsam zu ihrer wahren Größe her­an und tragen die klare Handschrift von Peter und Florian Masser.

Weingut Hirtl

Immer wieder taucht der Name Weingut Hirtl bei nationalen und internationalen Weinprämierungen ganz vorne auf. Ein Zeichen für das konsequente Qualitätsbestreben des Poysdorfer Traditionsweinguts. Aber auch ein Beweis dafür, dass der natürliche Zugang bei der Weinproduktion Früchte trägt. Der persönliche Kontakt und Austausch mit den Kunden steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Respekt vor den natürlichen Ressourcen einer einzigartigen Weinregion. Die geologischen und klimatischen Besonderheiten des Weinviertels werden mit Know-how, Erfahrung und viel Gespür eins zu eins in die Flasche gebracht. Die typische Weinviertler Stilistik soll dabei ganz besonders deutlich schmeckbar sein. Dazu setzen Andrea und Martin Hirtl bei ihrer Leitsorte Grüner Veltliner auf Einzellagen. Elegante Burgundersorten oder Rieslinge werden fruchtig-spritzig als Exklusiv-Linie und gleichzeitig körperreich-komplex als Selections-Linie präsentiert. Die Rotweine zeigen sich von internationalem Format. Und - was in Zeiten wie diesen besonders wichtig ist: Hirtl Weine sind nicht nur kostbar, sondern auch leistbar.

Weingut Türk

Franz Türk zählt zu den arriviertesten Veltliner-Produzenten des Landes. Der zweifache Sieg beim »Grüner Veltliner Grand Prix«, die Aufnahme in die Hall of Fame in London und zahlreiche internationale Auszeichnungen bestätigen dies eindrucksvoll. Der Grüne Veltliner vom leichten frischen Sommerwein über die Klassiker vom Loess und Urgestein bis hin zu den vielschichtigen Erste-Lage-Weinen sind seine Leidenschaft. Ein besonderer Geheimtipp sind auch die Süßweine. Der Veltliner dominiert mit über 75 Prozent der Rebfläche, rund die Hälfte davon gehen in den Export. Der heutige Betriebssitz wurde 1836 erworben und von Generation zu Generation ausgebaut. Seit drei Jahren produziert Franz Türk gemeinsam mit dem Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, die Edition Eckart Witzigmann »Mein Grüner Veltliner«. Ein äußerst vielseitiger Speisenbegleiter, so raffiniert wie einst die Gerichte des Grandseigneurs der Küche. Mit dem Jahrgang 2016 führte die Familie Türk als erstes Weingut weltweit ein Bodenetikett ein. Jede Sorte bekommt nun nach der Farbe des Bodens oder der Frucht, die sich im Wein wiederfindet, eine bestimmte Farbe, je kräftiger die Farbe, desto gehaltvoller der Wein. Die Erste-Lage-Weine werden in den Farben Gold, Silber und Bronze gekennzeichnet. Damit werden sie durch ein unverwechselbares Zeichen am Flaschenboden im Weinregal oder Klimaschrank für alle leicht erkennbar.

Weingut Tegernseerhof

Die Geschichte des Tegernseerhofs reicht über 1000 Jahre zurück, als Kaiser Heinrich II. dem Benediktinerkloster Tegernsee »zwei Huben Land« in der Wachau schenkte. Im Jahr 1176 wurde darauf der ­Tegernseerhof errichtet – benannt nach seinem Eigentümer. Heute, viele Jahrhunderte später, ist der Tegernseerhof bereits in der sechsten Generation im Besitz der Familie Mittelbach. Sein Name ist erhalten geblieben, ebenso das uralte Wissen über Wein, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die Weingärten des Tegernseerhofs erstrecken sich über die besten Lagen der Wachau. Sie sind geprägt von steilen Terrassen aus massivem Urgestein, die optimal von den Winden und der Sonne umspielt werden. Das Ergebnis: eine unglaubliche Dichte an Aromen, die sich in den Smaragden des Weinguts auf unterschiedlichste Weise zu erkennen gibt. Ob Grüner Veltliner oder Riesling, jeder Wein hat seine eigene Persönlichkeit – jeder seinen eigenen Charakter.

Weingut Feiler-Artinger

Weltberühmt ist das Weingut Feiler-Artinger mit seinen herrlichen Süßweinen geworden. Es zählt mit seinen Ruster Ausbrüchen zu den international gesuchten Spitzenproduzenten von edelsüßen Spezialitäten. Das wäre außergewöhnlich genug, aber in Rust fühlt man sich der ganzen Weintrilogie verpflichtet, denn die klimatischen Voraussetzungen erlauben beste Ergebnisse auch bei trockenen Weiß- und Rotweinen. Die Erfolgsgeschichte des Weinguts Feiler-Artinger ist eine Anerkennung für die ganze Familie. Schon die Großeltern legten den Grundstein für den Betrieb in seiner heutigen Form. Sie erwarben 1936 das prächtige Haus im Herzen von Rust. Im Jahre 1947 füllte Gustav Feiler erstmals Wein auf Flaschen; mit der Ernte 1953 war er der erste Winzer, der wieder Ruster-Ausbruch-Weine erntete. 1955 beginnt Sohn Hans Feiler, die Geschichte des Weinguts mitzubestimmen. Auch Schwester Gertrude Artinger arbeitet im elterlichen Betrieb mit. Gemeinsam mit Inge Feiler, der Gattin von Hans, kümmert sie sich hauptsächlich um den Verkauf. Seit 2013 führt Kurt Feiler, der Sohn von Hans und Inge Feiler, das Weingut mit seiner Gattin Katrin. Die trockenen Weißweine werden überwiegend sortenrein ausgebaut. Besondere Liebe gilt der alten österreichischen Sorte Neuburger. Aus Chardonnay und Neuburger wird seit 1993 die einzige Cuvée namens »Gustav« komponiert, welche zu 100 Prozent im Barrique vergoren wird und reift. Daran reihen sich die Süßweine von der Spätlese-Cuvée »Quartett« bis hin zu fruchtbetonten Auslesen aus Weißburgunder und Traminer. Aus diesen beiden Sorten werden immer wieder Beerenauslesen angestrebt. An der Spitze der Weißweinpyramide steht der Ruster Ausbruch. In einem großen Botrytisjahr wird es stets eine Trilogie der Süße geben: Vom exzellenten, fruchtbetonten Ruster-Ausbruch spannt sich der Bogen über den finessenreichen, eleganten Ruster Ausbruch »Pinot Cuvée« hin zum Ruster Ausbruch »Essenz«. Internationale Kritiken vom »Wine Spectator« bis Robert Parker geben diesen Weinen Punkte in den hohen 90ern. 1999 wurden Hans und Kurt Feiler bei der »Wine Challenge« in London zum »Late Harvest Wine Maker of the Year« ernannt. Auch die Rotweine zählen zur absoluten österreichischen Spitze. Die Hauptsorte ist der Blaufränkisch, der klassisch ausgebaut als fruchtiger Einsteiger sowie würzig-kräftig aus den Spitzenlagen Umriss und Greiner erhältlich ist. Eine große Liebe gilt auch dem Pinot Noir. Die rote Speerspitze stellen die Cuvée »Solitaire«, ein kräftiger und zugleich eleganter Rotwein aus überwiegend Blaufränkisch, und die sogenannte »1000x-Serie«, eine Cuvée aus Cabernet und Merlot, dar. Bei einem Besuch im Burgenland sollten Sie dieses Weingut als Pflichttermin einplanen, nehmen Sie sich aber Zeit dafür.

Iby Bio Rotweingut

Die Familie Iby aus Horitschon betreibt seit 1884 Weinbau. Die Umstellung auf eine biologische Bewirtschaftung vor zehn Jahren erfolgte als logische Konsequenz. Und das Ziel lautet für die Ibys immer höchste Qualität. »Diese können wir nur mit einer biologischen Bewirtschaftung erreichen. Für mich schließt Qualität das Thema Nachhaltigkeit ein«, so Anton M. Iby. »Wir sind eine ganz normale Familie, mit lebhaften Kindern, sich sorgenden Müttern und Großmüttern und selbstbewussten Vätern und Großvätern, die natürlich das tun, was ihre Frauen sagen.« Zwei Dinge gibt es allerdings im Hause Iby, die hier – im Vergleich zu anderen Familien – eine herausragende Rolle spielen: Der Rotwein und der Name Anton. Vor über 100 Jahren begründete Anton Iby I. die Weindynastie in Horitschon. Und es war immer ein Anton, der die Liebe zum Wein, das Handwerk sowie die Erfahrung im Weingarten und Keller von einer Generation in die nächste trug. Anton Iby IV. war es, der dem Blaufränkisch zum Durchbruch verhalf. Mittlerweile ist Anton Iby V. am Werk. »Das Schöne daran – wenn ich mir den Rebstock anschaue – ist ja, wenn man mit all seinen Sinnen und Möglichkeiten versucht, das zu erfassen, was stattfindet – ­jedes Jahr, jeden Moment«, meint Anton M. Iby (der V.). Stolz sind die Ibys auf ihre Lagen Dürrau, Hochäcker, Gfanger und Rager, die in ihrer Beschaffenheit unterschiedlicher nicht sein könnten. Und so wie eine Mutter ein jedes ihrer Kinder gleich lieb hat, so schätzen sie jede ihrer Lagen. Sie haben eine sehr klare Vorstellung davon, was sie dem Rebstock abverlangen und was nicht. Da kommt ihnen zugute, dass sie ihre Böden sehr gut kennen und daher wissen, welche Betreuung ein jeder ihrer Weine im Weingarten braucht. »Wir gehen dem Blaufränkisch auf den Grund, im wahrsten Sinne des Wortes«, so Eva M. Iby. Das Resultat sind fruchtige, geschmeidig-elegante und äußerst finessenreiche Rotweine, die von Beginn an begeistern.

Weingut Franz und Christine Netzl

Es muss sich immer etwas ändern, damit alles so bleibt, wie es ist«, meinte Luchino Visconti. Getreu diesem Motto hat Franz Netzl sein Weingut im Herzen Carnuntums zu einem der führenden Rotweingüter Österreichs aufgebaut. Mittlerweile vinifiziert er gemeinsam mit Tochter Christina charakterstarke, finessenreiche und vor allem tiefgründige Weine. Ihr persönliches Ziel ist es, die Einzigartigkeit einer jeden einzelnen Sorte und die Typizitäten der Herkunft Carnuntum in den Weinen herauszuarbeiten, denn das Wichtigste eines jeden Weines ist seine Seele. Grundlage dafür sind natürlich die Reben, und oberste Priorität haben daher die naturnahe Bewirtschaftung der Weingärten mit komplettem Verzicht auf Pestizide und Herbizide. Gemeinsam wird stundenlang im Weingarten und Keller getüftelt. Während Franz seine Erfahrung, sein Wissen und die Tradition einbringt, merkt man immer wieder den frischen Wind und die Innovationen Christinas – kurz gesagt, sie ergänzen sich perfekt, und genau diese Kombination bildet die unverwechselbare Grundlage der Netzl-Weine. Der Zweigelt ist und bleibt der absolute King unter den Sorten, denn er fühlt sich in den klimatischen Gegebenheiten Car­nuntums und auf dessen Böden sehr wohl. Als Basis nahezu aller Weine fasziniert der Zweigelt vor allem durch seine unglaubliche Bandbreite, denn vom klassisch fruchtigen bis hin zum würzig raffinierten Glas Wein steckt alles in dieser Traube! Und so bildet er als lagenreiner Zweigelt Haidacker und als wichtigster Teil in der Top-Cuvée »Anna-Christina« die Spitze im Sortiment. Genau in dieser Richtung geht es weiter, denn die alten Zweigeltweingärten bringen jedes Jahr höchste Qualitäten und somit großes Potenzial für die Zukunft.

Weingut Schwarzböck

Leidenschaft für Wein und für Weinbau, dafür sind Rudi und Anita Schwarzböck ständig in Bewegung. Die beiden erzeugen präzise wie auch authentische Weine, die das Terroir des südlichen Weinviertels perfekt widerspiegeln. Ihre Weiß-, Rot- und Süßweine sowie der nach der traditionellen Methode erzeugte Sekt präsentieren sich elegant, ausdrucksstark und trinkfreudig. Die Leidenschaft zur Natur zeigt sich durch eine ökologische Bewirtschaftungsform. Das Logo, der springende Bock, visualisiert nicht nur den Familiennamen, sondern steht für die Agilität und Zukunftsorientiertheit des Betriebs. Auf den Hängen des Bisambergs werden Grüner Veltliner, Riesling und Zweigelt kultiviert. Beachtlich ist dabei die Sortenvielfalt des Weinguts. Die Böden sind sehr unterschiedlich: Flyschgestein (Schichten von Sandstein und tonigem Mergel), Löss, Schotter und Sand wechseln sich ab. Der pannonische Klimaeinfluss sorgt für eine gute Ausreifung und harmonische Säure der Weine. Den Lagenweinen wird dabei Zeit gegeben. Die Weißweine werden im Stahltank oder im großen Holzfass ausgebaut, die Rotweine reifen in großen Holzfässern und in Barriques. Es sind langlebige Weine, die nach einigen Jahren Flaschenreife zu Hochform auflaufen.

Domäne Müller Gutsverwaltung – Gut am Ottenberg

Die Weine der Domäne Müller werden aus der »Dreisamkeit« der Lebens­philosophie ihrer engagierten Erzeuger geformt: Harmonie der Familie, Gemeinsamkeit der Menschen und sorgsame Pflege der Natur. Unter diese Devise stellen Eva und Yves-Michel auch nach dem viel zu frühen Tod von Günter Müller ihr Streben nach Perfektion und wahren das Lebenswerk durch ständiges Weiterentwickeln des Erreichten in der vierten Generation. In ihren Händen vereinen sich zwei Weingüter: die Lagenweine in der Süd­steiermark, wie Grassnitz­berg, Ottenberg, Wielitsch und Zieregg, und das »Ehem. Prinz Liechtenstein’sche Weingut« in Deutschlandsberg in der Weststeiermark. Aus der großen Weinpalette, die die Domäne Müller Gutsverwaltung in ihren beiden Weingütern in der Süd- und der Weststeiermark erzeugt, ragen jene aus französischen Edelsorten ganz besonders hervor. Die Weine stammen ausschließlich von den eigenen rund 26 Hektar umfassenden Rebbergen prädestinierter Einzellagen. Eine »allgemeine Klassiklinie« ohne Herkunft wird nicht angeboten. Die Domäne hat beim Rebsatz dem jeweiligen Terroir entsprechend reagiert und Chardonnay aus kalifornischer Provenienz, Sauvignon Blanc aus dem Loiretal, Weißburgunder und Welschriesling sowie die Rotweinsorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Zweigelt ausgepflanzt. Der Rotweinanteil ist für ein steirisches Weingut mit fast 45 Prozent der Fläche sehr groß, wird aber durch die erzeugten Weine mehr als gerechtfertigt. »DER Sauvignon Blanc« ist für die Domäne Müller etwas Besonderes und zu einem Markenzeichen des Betriebs geworden; er wird seit 2015 durch die »Privat Edition« von Yves-Michel Müller getoppt. Längst sind die Sauvignon Blancs wie auch die Cabernets erklärte Lieblinge öster­reichischer Spitzengastronomen, aber auch gefragte Export­artikel. (Der angeführte Artikel vor der Rebsorte weist im Hause Müller immer auf den besten Wein einer Sorte im Haus hin, also gibt es auch einen »Der Cabernet Sauvignon« oder einen »Der Morillon«, immer vorausgesetzt, der Jahrgang hat gepasst.) Die letzte Akquisition in der südsteirischen Domäne Ottenberg ist eine kleine Rebfläche in der bekannten Top-Lage Zieregg, die Yves-Michel Müller nach Rodung und Brache seinen Vorstellungen gemäß mit einem speziellen Sauvignon-Blanc-Klon im Jahr 2010 bepflanzte. Eine weitere Neuanlage am Ottenberg wurde im Jahr 2012 so gestaltet, dass ein besonderes Mikroklima entstehen konnte, unüblich für die Südsteiermark, aber ein kleines Paradies für Reben. Seit 2007 arbeitet Yves-Michel Müller in den Weingärten und in der Vinifizierung, nähert sich wieder der alten Stilistik der Weinbereitung an, setzt Akzente durch Mikrovinifizierung und bringt das Erlernte durch seine önologische Erfahrung mit Stephane Derenoncourt ein, mit dem er in Bordeaux zusammenarbeitet.

Weingut Sutter

Doris und Leopold Sutter führen ihr traditionsreiches Weingut in Hohenwarth im südwestlichen Weinviertel, wo das Kamptal an den Wagram grenzt, bereits in zehnter Generation. Den Fokus legen die beiden auf die drei Veltlinersorten: Grüner, Roter und Frühroter Veltliner. So stark wie die Mauern des Weinguts, das aus 1671 stammt und liebevoll restauriert wurde, präsentiert sich ihr Sortiment. Auf Kies, Sand, Ton und kalkreichem Schotter der Ur-Donau wurzeln ihre Rebstöcke und sorgen für mineralische, eigenständige Weine, die ihre Herkunft zeigen. Naturnahe Bewirtschaftung und mildes Klima mit kühlen Nächten sind Garant für viel Frucht und angenehme Säure. Durch Zurückhaltung im Keller lässt man den Weinen schlussendlich auch Zeit, sich individuell zu entwickeln.

Weingut Ludwig Neumayer

Ludwig Neumayer, seit Jahrzehnten der vinologische Leitstern des Traisentals, hat sich ausschließlich der Produktion von Weißwein verschrieben. Auf magerem, steinigem Kalkterroir entstehen Weine von außerordentlicher Finesse. Grüner Veltliner und Riesling sind die wichtigsten Sorten. Aber auch konzentrierte Weißburgunder und Sauvignon Blanc erhalten regelmäßig Höchstbewertungen. Die Spitzengewächse tragen den Namen »Der Wein vom Stein«. Sie stammen von den höchstgelegenen und steinigsten Weingärten in den Inzersdorfer Rieden, von Neumayers Stein eben. Daneben wachsen Lagenweine wie »Zwirch«, »Rothenbart« und «Rafasetzen«. Zudem werden herausragende Solitärweine unter dem Label »Ikon« gekeltert. Ziel von Ludwig Neumayer ist es, einen unverwechselbaren Stil darzustellen, dichte Weine, die zugleich viel Frische besitzen. Die helle Farbe, die für die Neumayer-Weine sehr typisch ist, entsteht nicht etwa durch mangelnde Reife der Trauben, sondern rührt von den speziellen Böden her. Ein weiteres Plus der Weine ist eine ausgeprägte Säurestruktur, Restzucker wird nur toleriert, wenn er wirklich passt. Zudem verzichtet Neumayer bei der Weinbereitung gänzlich auf den Einsatz von tierischem Eiweiß. Längst sind die anspruchsvollen Weine von der österreichischen und internationalen Top-Gastronomie entdeckt worden. So konnte sich Ludwig Neumayer bereits über Listungen auf Weinkarten freuen, von denen andere Winzer nur träumen dürfen, so zum Beispiel im Drei­sternetempel »Astrance« oder im »Plaza Athénée« von Alain Ducasse.

Bio Weingut Zahel

Richard und Alexander Zahel, Pioniere aus dem Süden der Metropole, zählen zweifellos zu den führenden Winzern Wiens. Durch deren Qualitätsstreben und Einsatz für den Wiener Gemischten Satz haben sie neben einem traditionellen Heurigenbetrieb auch eines der modernsten Weingüter Wiens aufgebaut. Dieses besitzt als einziges Weingartenflächen in allen Wiener Weinbauzonen. Diese liegen in Mauer, wo sich auch das Weingut und der Heurige befinden, in Oberlaa, Neustift am Walde, Sievering und am berühmten Nussberg, eine der besten Lagen Wiens. Die Weingärten in Mauer liegen an den Ausläufern des Wienerwaldes und entsprechen mit ihren Bodenprofilen durchaus bereits denen der nördlichen Thermenregion. Das warme pannonische Klima mit kühlen Nächten kommt vor allem den Gemischten Sätzen, Burgundersorten, aber auch dem Rotwein sehr entgegen. Diese Vielfalt an unterschiedlichen Lagen, Böden und Mikroklimata machen es sehr spannend, in Wien Wein zu produzieren. Im Juli 2010 wurde das neue Kellergebäude samt Barriquekeller, Presshaus sowie Präsentationsraum und dem ­Zahel-Delikatessenshop durch Bundeskanzler Werner Faymann und Bürgermeister Dr. ­Michael Häupl feierlich eröffnet. Seit 2008 werden auch Lagenweine der Riede Goldberg in der kleinsten Weinbauzone Wiens in Oberlaa im 10. Bezirk vinifiziert. Mit dem hervorragenden Jahrgang 2015 kommen die Wiener Gemischten Sätze mit DAC aus den Einzellagen Kaasgraben, Goldberg und Mauerberg erstmals gemeinsam auf den Markt. Für die Zukunft planen Richard und Alexander Zahel den weltweiten Export von Gemischtem Satz weiter auszubauen und 100 Prozent aller Wiener Weingärten nach biologisch-organischen Richtlinien zu bewirtschaften. Hierbei darf der Crossover-Gemischte-Satz »Five Points« (von sehr alten Reben aus den besten Lagen Wiens) natürlich nicht fehlen.

Weingut Ernsthofer

Das Weingut Ernsthofer befindet sich in Wösendorf, im Herzen der Wachau und direkt an der Donau. Georg Ernsthofer vinifiziert typische Wachauer Weine, geprägt von Klima und Boden dieser einzigartigen Kulturlandschaft. Es macht ihn stolz, durch seine herausfordernde Arbeit in den steilen Weinterrassen seinen persönlichen Beitrag für die Erhaltung des Weltkulturerbes Wachau zu leisten. Die vielfältige Charakteristik der bekannten Rieden wie Kollmütz, Steinriegl oder Hinter der Burg in den Weinen wiederzuspiegeln, ist für Georg Jahrgang für Jahrgang eine spannende Aufgabe. Zu den wichtigsten Rebsorten zählen natürlich Grüner Veltliner und Riesling. Als Mitglied der Winzervereinigung »Vinea Wachau« wird sehr viel Wert auf Qualität, Ursprung und Reinheit gelegt und die besten Weine mit den Marken Steinfeder®, Federspiel® und Smaragd® bezeichnet. Auch für Liebhaber von Hochprozentigem gibt es im Weingut Ernsthofer einiges zu entdecken. Absolute Raritäten wie Trauben-, Trester- und Weinbrand, die jahrzehntelang in kleinen Eichenfässern gelagert worden sind, finden nach und nach den Weg in die Flasche.

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Wein der Woche

90 Punkte
Fischer Sauvignon Blanc trocken

Weingut Fischer, Baden, Baden-Württemberg, Deutschland

Vinothek Corkout

Seit August 2018 gibt es in Argentinierstrasse 28 im 4. Wiener Bezirk eine neue Vinothek – die Vinothek Corkout. Hier präsentieren mit Herz ausgewählte Winzer – zehn stammen aus Österreich, zwei aus Italien – ihre Top-Weine – von Weiß über Rot und Rosé bis hin zu Sparkling. Im Sortiment findet man beispielsweise fast die ganze Palette der Villa Sandi inklusive der Raritäten Auris und Opere. Österreichweit exklusiv bietet die Vinothek Corkout außerdem die vollreifen Roten sowie die Weißweine von Montecrocetta aus Gambellara. Weiters vertreten in der Vinothek Corkout sind etwa das Weingut Temer aus Gols im Burgenland, Just Rust aus Rust, Weingut Machherndl aus der Wachau, Weingut Frank aus Herrnbaumgarten, Weingut Biegler aus Gumpoldskirchen, Markus Schuller aus Oggau mit seiner gesamten Wein-Palette. Das Weingut Habsburg ist hier ebenso vertreten mit seinem exklusiven Cuveé Rot und seinem Grünen Veltliner. Auch steirische Spezialitäten wie Schilcher, Sauvignon Blanc und »Steirerbua« vom Weingut Wieser sind in der Vinothek Corkout erhältlich. Neben feinen Weinen findet man hier auch die Schnäpse, Gin, Vodka, den ersten pannonischen Rum und Nusslikör der Distillery Wallner aus Gols. Auch Whisky, Safran Vodka und Tarhun Vodka sind da zu Hause.

Weinquartier Retz

Das WEINQUARTIER in Retz Geballt an einen Standort 300 Weinviertler Spitzenweine, das lässt die Herzen der Weinliebhaber höher schlagen! Mitten am schönen Retzer Hauptplatz finden Sie die Gebietsvinothek Weinviertel, das WEINQUARTIER, mit einer feinen Auswahl an Weinviertler Weinen, regionalen Spezialitäten und einer gemütlichen Weinbar zum Verweilen. Ankommen, Verkosten, Weinplaudern und einfach das Weinviertel genießen! www.weinquartier.at  

Vinocentral

Das vinocentral ist Wein- und Spezialitäten-Handel, Kaffeerösterei, Caffè- und Wein-Bar in einem! Seit wir 1993 in die Räume des verwaisten Bahnhofshotels im Stil des ausgehenden Jugendstils einzogen, bringen wir urbanes Flair an den Darmstädter Hauptbahnhof. In unserem Ladengeschäft finden Sie heute rund 600 europäische Weine, davon über 35 im offenen Ausschank. Gegen einen Aufpreis von 12 Euro öffnen wir gerne auch Flaschenweine aus unserem Verkaufssortiment für Sie. Nach italienischem Vorbild können Sie an unserer Caffè-Bar einen Espresso oder Latte Macchiato im Stehen genießen und dabei unter sechs verschiedenen Kaffeesorten wählen. Oder Sie nehmen an einem der langen Holztische zwischen den prall gefüllten Regalen Platz und genießen bei einem Glas Wein individuell belegte Panini, warme Foccace, Antipasti oder eine frisch zubereitete Tagessuppe.Neben den auch online erhältlichen Weinen sowie Kaffee- und Espresso-Kreationen aus unserer hauseigenen Rösterei umfasst unser Sortiment ein großes Schinken-, Wurst- und Käseangebot mit Schwerpunkt Italien sowie eine umfangreiche Auswahl an Antipasti, Olivenölen, Aceto Balsamico, Pasta, Risotto, Trüffel, Sugo, Pesto und Confiserie. Ebenso vielfältig wie unser Angebot an Wein, Kaffee und Spezialitäten sind auch unsere Mitarbeiter*innen: Das rund 28-köpfige Team besteht aus unterschiedlichen Charakteren, Professionen, Nationalitäten und Altersgruppen. Auch zwei junge Menschen mit Beeinträchtigung sind bei uns beschäftigt. Alle zusammen sorgen mit viel Leidenschaft, Sachkenntnis und Liebe zum Detail dafür, dass Einkaufen und Verweilen im vinocentral zum Genuss werden. Viel Spaß beim Entdecken wünscht das gesamte vinocentral-Team

Weinhaus Tina Pfaffmann

Ihre Weine stecken voller Energie, Elan und Lebensfreude: Weingut Tina Pfaffmann im pfälzischen Frankweiler Sonne im Herzen – Glück im Glas Machen Frauen andere Weine als ihre männlichen Winzer-Kollegen? Was für eine dämliche Frage. Findet Tina Pfaffmann, die sich auf ideolgogisch aufgeladene Gender-Diskussionen gar nicht erst einlässt. Ihr Credo: »Ein Wein muss schmecken. Punkt.«  Und dennoch: Die weibliche Handschrift der Winzerin spiegelt sich in jedem ihrer Weine wieder. Vor allem Tina Pfaffmanns fröhliches Wesen wohnt jedem ihrer Kellerschätze inne. Ihre Nonchalance. Ihre Passion – gepaart mit Perfektion. Ihr Hang zur Poesie. Ihre Herzenswärme. Und vor allem – ihr Lachen! All das verleiht diesen Weinen den besonderen Kick.  Ja, Tina Pfaffmann  ist eine echte Froh-Natur – und eine Top-Winzerin obendrein. Ihre Rebenschätze aus dem 15 Hektar großen Wingert in Frankweiler (Südpfalz) sind so frisch, so klar, so fein, dass selbst kritische Zungen wie jubilieren. Und jeder Besucher auf dem Weingut in der Pfalz spürt sofort: Hier hat sich eine Frau mit Leib und Seele dem Weinbau verschrieben.  Dass sie einmal in die Fußstapfen ihres Vaters Rolf treten wird, das war der jungen Frau schon damals als Teenager klar. Bereits mit 16 Jahren begann Tina die Ausbildung zur Winzerin.  Die körperlich harte Arbeit in Weingut und Keller hat sie nie geschreckt. Im Gegenteil: »Ich bin sehr naturverbunden – und wusste von Anfang an, worauf ich mich einlasse«, erzählt Tina Pfaffmann. Ein Studium kam nie in Frage: Statt an der Uni für Klausuren zu büffeln, übernahm sie lieber in vierter Generation die Regie auf dem Hofgut in Frankweiler. Hier spricht sie regelmäßig mit den Weinen in den Stahltanks, in denen die Rebensäfte reifen. Die innige Beziehung zu jedem einzelnen Wein pflegt Tina Pfaffmann bis heute.  Das gipfelt sogar darin, dass sie ihren Weinen in lieben Sprüchen auf den Tank schreibt, was mit ihnen werden soll. Oder klebt ein Herz drauf, wenn er nicht mehr so recht gären will. Bei ihrem Riesling »Herzglück« hat´s bestens funktioniert, er reifte zu einem der besten Weine in ihrem Sortiment. »Wein ist ein Naturprodukt, er braucht Liebe, Zuwendung und ganz viel Vertrauen – so wie eine Mutter zu ihrem Kind«, erklärt die Winzerin. Die positive Energie schmeckt man im Glas – sei es beim Gelben Muskateller, dem »Ü 40«-Riesling von über 40 Jahre alten Rebstöcken, dem glorreichen Riesling »Nummer 9«, dem Riesling Schick & Schön oder dem mineralisch fein nuancierten Riesling »Steingut«. Tina Pfaffmann blickt mit Optimismus in die Zukunft. Ihr Ziel ist es, die Leidenschaft und Freude an der Arbeit und am Wein beizubehalten und die bestehende Qualität ihrer Weine weiter zu perfektionieren. »Der Weg der Traube vom Weinberg in die Flasche ist und bleibt für mich eine magische Herausforderung!«, sagt Tina Pfaffmann.

ROT WEISS ROSÉ im Bürgerbräu-Keller

Was verbirgt sich hinter Rot Weiß Rosé? Große Leidenschaft. Leidenschaft für Wein. Und davon viel. Die Welt des Weins ist groß. Und sie ist voll mit großen Klassikern, mit Winzern, die seit langer Zeit dabei sind. Und sie ist voll mit tollen Weinen, die uns besondere Momente verschönern oder einen Moment besonders machen. Oder die einfach nur Spaß machen. Oder auch polarisieren.Die Welt des Weins ist in Bewegung. Und sie ist voll mit jungen Talenten, mit leidenschaftlichen Nachwuchswinzern, die entdeckt werden wollen, die Vollgas geben. Die die alten Hasen der Branche fordern, nie nachzulassen. Junge Winzer, die es zu entdecken gilt. Newcomer. Junge Wilde. Die neue Generation Wein.All das ist Rot Weiß Rosé.All das wollen wir vereinen. Die großen Chateaus und die Neuentdeckungen. Den fruchtigen Riesling von der Mosel und den opulenten Pinot aus der Pfalz. Und Silvaner. Mineralische Präzision und verspielte Frucht. Trinkspass und Demut. Eine wilde Mischung. Rot und Weiß. Und Rosé.Dabei haben alle unsere Weine eines gemeinsam: Qualität. Und die kann man messen. Streitet Ihr Euch über Geschmack. Oder darüber, ob Ihr zum Fisch lieber Weiß oder Rot trinkt. Wir sorgen dafür, dass Ihr dabei immer die richtige Qualität im Glas habt. Dafür sind wir ausgebildet. Sommelier. Vorkoster. Online und vor Ort. Egal, ob Rot oder Weiß. Oder Rosé. Aber immer mit Leidenschaft.

Vinotheken

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Invino

Eine als Provisorium gedachte, nun aber schon länger etablierte Weinbar im Beyeler-Haus. Wen wunderts, dass man hier Flair für Gestaltung hat. Weine, dazu Snacks auf dem Holzbrett.

MAST Weinbistro

Neue Weinbar und Bistro mit Dreamteam: Steve Breitzke (einst Le Loft) und Matthias Pitra (unter anderem Noma) suchen Wein aus, Martin Schmid (Döllerer) kocht – probieren!

Viniviva Wein & Genuss

Biologisches, Biodynamisches, Naturweine. Daneben grosse Namen der Weinkultur, etwa die raren Champagner von Jacques Selosse. Originell und fantasievoll eingerichtet.

Enoiteca Il Calice

Eleganter Treffunkt der Charlottenburger Boheme, die die raffiniert-italienische Speisekarte und die ungewöhnlichen Weine aus allen Regionen Italiens liebt.

Enoteca Italia

Thun hat gleich zwei Vinotheken, die auf Italien ausgerichtet sind. In der Enoteca Italia stammt die Mehrheit des Personals aus Sizilien. Geballte Kompetenz für Italiens Weine.

Selektion Vinothek Burgenland

Enzyklopädische moderne Weinbar und Vinothek direkt neben dem Schloss Esterházy, in der fast das gesamte Burgenland vertreten ist. Regelmäßig Tastings, diverse Flights.

Weinbars

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Falstaff Guides

Falstaff Heurigen & Buschenschank Guide
Wein Guide Deutschland 2019

Der Falstaff Weinguide Deutschland 2019 enthält rund 3.700 Weinempfehlungen und 200 Gasthäuser in den Weinregionen.

Zum Guide

Rebsorten

Rebsorten
Riesling

Obwohl nur knapp 40.000 von weltweit gut 7,5 Millionen Hektar Rebfläche mit ihm bepflanzt sind, gilt er als die hochwertigste und nobelste Weißweinsorte der Welt: der Riesling – ein Superstar....

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Weinbaugebiete

Weinbau
Mosel, Deutschland

Im Ausland ist der Wein von der Mosel wahrscheinlich der bekannteste deutsche Wein – in der Flächenstatistik Deutschlands steht das Gebiet indes nur auf Rang fünf. 60 Prozent der 8.800 Hektar sind mit...

Mehr Weinbaugebiete

Wasserweg nach Süden: Die Rhône und der Wein

»Sur le pont d’Avignon on y danse, on y danse …« So lautet das bekannte Volkslied aus dem 15. Jahrhundert. La douce France belebt unsere Fantasie kaum sonst wo so stimmungsvoll wie im Rhônetal.

Fritz Keller als DFB-Präsident nominiert

Der Winzer und Gastronom hat gute Chancen, am 27. September zum Nachfolger von Reinhard Grindel gewählt zu werden.

Gerolsteiner WeinPlaces: Kleines Jacob

Gemütliches Weinlokal in Hamburg, das seinem großen Bruder in nichts nachsteht.

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Falstaff Trophy: Rosati d'Italia

Zum internationalen Tag des Roséweins am 14. August präsentieren wir Ihnen die besten Weine in Rosa aus Italien.

Beruf Sommelière: Glück im Glas

Sindy Kretschmar hat mit viel Charme das »Dstrikt Steakhouse« zu einer der Top-Adressen für Weinfreunde entwickelt.

Zeit des Umbruchs im Languedoc

Das Languedoc ist Frankreichs Weinbaugebiet Nummer eins – nach Menge. Noch vor 20 Jahren wurde das Potenzial der charakterstarken Terroirs kaum ausgeschöpft. Jetzt krempeln engagierte Winzer die Region um.

Best of: Südtirol im Weinguide 2019/2020

Südtirols Weine stehen so gut da wie noch nie. So glänzen Blauburgunder, Lagrein und Vernatsch. Weitere Weine und Reserve finden Sie im neuen Falstaff Weinguide 2019/2020.

Genuss im Trend: Geldermann Grand Rosé

Seit 1838 pflegt die Geldermann Privatsektkellerei wahre Sektkultur und bietet mit ihrem Grand Rosé Sommer-Genuss für besondere Ansprüche.

Advertorial

»Elbzentrale«: Pop-Up der »Weinzentrale«

Die Dresdner »Weinzentrale« von Jens Pietzonka bekommt eine Außenstelle: Von 14. bis 31. August wird es, wie Falstaff jetzt exklusiv erfuhr, an der Albertbrücke die »Elbzentrale« geben.

Die besten 111 Weingüter der Region Pfalz

Durch das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands schlängelt sich mit der Deutschen Weinstraße die älteste touristische Straße Deutschlands. Wir präsentieren die besten Weingüter der Pfalz aus dem aktuellen Weinguide!

Top 100: Die besten Weine Österreichs

Im neuen Falstaff Weinguide werden herausragende Weißweine 2018 und zahlreiche Reserven 2017 präsentiert. Außerdem: Top 3 Riesling, Grüner Veltliner, Blaufränkisch, Schaum- und Süßwein.

Die besten Champagner

Alle exklusiven Schaumweine mit Falstaff-Punkten und Verkostungsnotiz finden Sie in diesem Ranking. Darunter Kreszenzen renommierter Champagnerhäuser wie Moët & Chandon, Veuve Clicquot, Dom Perignon oder Krug.

Lafite enthüllt ersten China-Wein

Die Domaines Barons de Rothschild bringen nach zehn Jahren der Vorbereitung ihren ersten chinesischen Wein auf den Markt.

Gorgona: Neuer Jahrgang der Gefängnisinsel

Frescobaldi präsentiert den neuen Gorgona 2018, ein Wein der gemeinsam mit der Gefängnisanstalt auf der italienischen Insel vinifiziert wird.

Internationale Auszeichnung für Georg Riedel

Der Österreicher erhält den diesjährigen »Distinguished Service Award« für seine Leistungen als Glasmacher.

Pre-Tasting Ribera del Duero – das Weinwunder

Die Vorauswahl zur Falstaff-Aktion »Werden Sie Weinkritiker« ist getroffen. Die 24 Weine für das Blindtasting am 26. September in Düsseldorf stehen fest!

Sommerweine aus aller Welt

Die Falstaff-Weinredakteure aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz verraten Ihnen, welche Weine in diesem herrlichen Sommer 2019 ihre Favoriten für Garten und Terrasse sind.

Rochaden bei Reichsrat von Buhl

Richard Grosche geht. Das Weingut ändert die Führungsstruktur und nimmt so weiter Kurs auf Wachstum und Innovation.

Top-Winzer: Sizilianische Symbiose

Zur kulinarischen Perfektion im »Pastamara – Bar con Cucina« reift ein Besuch mit der passenden Weinbegleitung – von sizilianischen Top-Winzern, versteht sich.