Beschreibung der Region

Mit gerade einmal knapp 600 mit Rebstöcken bepflanzten Hektar ist Moulis die kleinste kommunale Appellation des gesamten Médoc. Im Süden grenzt Moulis beinahe an die weltberühmte Gemeinde Margaux, im Norden schließt die kleine Region direkt an Listrac an. Im Gegensatz zu den berühmten Gemeinden des Médoc wie Pauillac oder Margaux werden anlässlich der bekannten Klassifikation des Médoc von 1855 hier keine Châteaux klassifiziert. Das lag aber weniger daran, dass die Qualität damals nicht gestimmt hätte, sondern vielmehr daran, dass viele Châteaux daran ganz einfach nicht interessiert waren. Dafür bildeten sich 1932 31 Cru Bourgeois, einige davon stehen heute in puncto Qualität und Reputation dem Ruf der hoch klassifizierten Gewächsen kaum nach. Der Boden besteht hier in erster Linie aus Kies, ähnlich jenen Böden am Flussufer, auf denen auch die berühmten klassifizierten Châteaux ihre Weingärten haben, sowie auch aus einem Kalk-Lehm-Gemisch und Sand. Der Wasserabzug ist in der Regel ganz hervorragend. Da Moulis von Nordosten nach Südosten auf einem eher schmalen Streifen verläuft, liegen hier die Parzellen entfernt vom Flussufer. Das hat den Vorteil, dass im Herbst die Gefahr von Frösten weitaus seltener auftritt und die Trauben so länger ausreifen können. Der Rebsortenspiegel entspricht im Großen und Ganzen jenem des Médoc mit einem leichten Schwerpunkt auf dem Cabernet Sauvignon.

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