Beschreibung

Die Spätfröste, die auch die Wachau Ende April erwischten, sorgten bereits zur Genüge für Aufregung. Wichtig ist im Jahrgang 2016 jetzt ausschließlich das qualitative Ergebnis, und da können die Weinfreunde ganz entspannt sein. Sowohl die Rieslinge
als auch die Grünen Veltliner sind ganz ausgezeichnet ausgefallen, im Bereich der Sortenvielfalt gibt es überraschend gute Gelbe Muskateller. Auffällig war die Tatsache, dass man die schlanker und kühler wirkenden Weine eher im Bereich der unteren Wachau findet, die ja grundsätzlich als der wärmere Teil gilt. Der Frost hatte dafür gesorgt, dass in der oberen Wachau die wenigen verbliebenen Beeren reifer ausfielen und daher die Weine eher opulenter wirken. Die Mengen im Bereich der Federspiele sind okay, dank der Klasse der Weine sollte man sich dennoch mit dem Einkaufen nicht viel Zeit lassen. Notizen von Peter Moser

Tasting aus Falstaff Magazin Österreich Nr. 3/2017

VON FALSTAFF BEWERTETE WEINE

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