Beschreibung

Seit der Mitte des 19. Jahrhundert ist das Weingut Pichon-Longue­ville in zwei Teile getrennt, aus denen jeweils ein neues Weingut hervorgegangen ist: Pichon Longueville Comtesse de Lalande, der international bekanntere Name, und Pichon Longueville Baron, das in den letzten Jahrzehnten unter einem neuen Eigentümer zu einer rasanten und erfolgreichen Aufholjagd angesetzt hat. Die Weine verbindet weit mehr als der Name, denn auch der Stil dieser Großen Gewächse ist durch fast idente Terroirs und sehr ähnlichen Rebsatz immer näher aneinandergerückt. Die elegante Comtesse hat mit den Jahren etwas an Gewicht zugelegt, der anfänglich etwas zu stark mit röstigen Neuholzaromen aufgemotzte Baron hat etwas abgespeckt, und so zeigen sich die jüngeren Jahrgänge stets geschmacklich eng verwandt. Die folgenden Verkostungsnotizen der beiden »Superseconds« sind eine persönliche Auswahl des Autors, es wurden aus einer Vielzahl aktueller Bewertungen je einige Weine pro Château ausgesucht, die sich, gemessen an ihrem Alter, aktuell besonders attraktiv präsentieren. Die Mehrheit dieser Weine wurde bei verschiedenen Gelegenheiten innerhalb der letzten Jahre direkt auf den beiden Weingütern probiert, es wurden aber auch einige Notizen von weiteren Anlässen hinzugezogen.

Notizen von Peter Moser

Tasting aus Falstaff Magazin Österreich Nr. 8/2014

VON FALSTAFF BEWERTETE WEINE

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