Beschreibung

Diese Rebsorte darf sich immerhin mit dem Namen des legendären Diamanten "Le Regent" schmücken, den bereits Philipp II. anlässlich seiner Inthronisation in seiner Krone trug und der später das Schwert von Napoleon Bonaparte zieren durfte. Entstanden ist der Regent aus der nicht unkomplizierten Kreuzung einer Rebsorte namens Diana, ihrerseits selbst eine Kreuzung, und der französischen Chambourcin. Der Regent treibt relativ spät aus und reift früh – eines der Ziele jener Kreuzung –, und er ist – ein weiteres Ziel der Kreuzung – relativ restistent gegen Pilzbefall sowie Echten und Falschen Mehltau. 1996 wurde die Rebsorte endgültig in das Sortenregister eingetragen, seitdem hat die Rebfläche im Zuge der ansteigenden Nachfrage nach Rotweinen im Vergleich zur damaligen Fläche (circa zehn Hektar) auf über 2000 Hektar rapide zugenommen. Zentren des Regent-Anbaus sind Rheinhessen, die Pfalz und Baden. Regent bringt eine intensive, tiefrote Farbe ins Glas. Da die Sorte bei einem beträchtlichen Tanningehalt aber eine milde Säure aufweist, wirken die Weine samtig und schmeichelnd. Die besten Regent-Weine eignen sich auch gut für den Ausbau im Barrique.

Geschmack

Kirschen, Rote und Schwarze Johannisbeeren/Ribiseln, samtig, harmonisch

FACTS

Terroir
Löss, Mergel, Vulkangestein, Kalk, Schwemmland, Schotter
Reife
kurze Reifeperiode
Reifepotential
jung trinken, 3–6 Jahre
Preis
4 bis 15 €
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