Beschreibung

Leányka ist eine Synonymbezeichnung der Rebsorte Feteasc? Alba. Die Weißweinsorte Feteasc? Alb? stammt aus Moldawien und ist auch heute dort noch eine der traditionsreichen Sorten des Landes. Der Name bedeutet so viel wie "weißes junges Mädchen". Von Moldawien breitete sich die Sorte nach Rumänien und später auch nach Ungarn aus. Sehr enge verwandtschaftliche Beziehungen unterhält die Sorte zu der ebenfalls ursprünglich aus Moldawien stammenden Rotweinsorte Feteasc? Neagr?.Die gegen Frühjahrsfröste unempfindliche Rebsorte ist sehr anfällig für beide Varianten des Mehltaus, für Fäulniserkrankungen ebenso wie für Milbenbefall, obwohl die Beeren in den kleinen kompakten Trauben eine dicke Schale aufweisen. Nach frühem Austrieb reift er im mittellangen Segment aus. In der Mitte und im Süden Moldawiens ist die Rebsorte mit circa 4500 Hektar Rebfläche gut vertreten. Häufig dient der Feteasc? Alb? der Herstellung von Schaumweinen. Auf mehr als doppelt so viel Fläche wie im Ursprungsland beläuft sich die Rebfläche dieser Sorte in Rumänien, konzentriert auf Transsilvanien und Moldova. Hier werden reinsortige Stillweine, Cuvées verschiedener Sorte und Schaumweine hergestellt, in trockener, aber auch in halbtrockener Stilistik, verschnitten mit der Sorte Cotnari steht er auch für den gleichnamigen Süßwein. In der Ukraine ist der Feteasc? Alb? immerhin auch mit circa 1600 Hektar vertreten. In den Weinbaugebieten der neuen Bundesländer Deutschlands kennt man die Rebsorte unter dem Namen "Mädchentraube". Unter der Bezeichnung Leányka spielt die Rebsorte vor allem in Ungarn eine nicht unbedeutende Rebsorte, die früher allerdings weitaus verbreiteter war. Heute stehen nur noch weniger als 1000 Hektar im Ertrag, die Bestände sind aber weiter rückläufig.

Geschmack

hell strohfarben, weiße Blüten, Zitrus, Pfirsich, Aprikose/Marille

FACTS

Reife
mittellange Reifeperiode nach frühem Austrieb
Reifepotential
trinken, 1–2 Jahre