Beschreibung

Was wie eine Hommage an den Orden der Johanniter klingt, ist tatsächlich eine Würdigung des Schaffens von Johannes Carpenter, ehemaliger Leiter des Research Centre der Universität Freiburg. Es handelt sich dabei um eine Selbstkreuzung von Riesling mit der Hybridrebe Freiburg 589-54 aus dem Jahr 1968, die ihre endgültige Zulassung 2001 erhielt. Dennoch hat er es bis heute nicht zu größerer Verbreitung geschafft. Die 65 tatsächlich im Ertrag befindlichen Hektar verteilen sich auf so gut wie alle Weinbauregionen des Landes. Johanniter neigt zu hohen Erträgen, weshalb eine rechtzeitige Ausdünnung und eine Ertragsregulierung zwingend notwendig sind. Die Sorte ist ziemlich resistent gegen vielerlei Rebkrankheiten, vor allen Dingen gegen Echten und Falschen Mehltau, ist aber leider auch empfänglich für Fäulniskrankheiten, im besonderen Maß für die gefürchtete Schwarzfäule. Wenige Parzellen existieren auch in der Schweiz, in Italien erhielt der Johanniter 2011 die Zulassung, wobei über die Verbreitung noch keinerlei Angaben existieren.

Geschmack

Zitrus, Grapefruit, Melone, Nuss

FACTS

Terroir
Kalk, Löss, Vulkangestein
Reife
mittellang bis spät reifend
Reifepotential
jung trinken, 1–4 Jahre
Preis
7 bis 10 €
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