Beschreibung

Kaum jemand kennt den Helfensteiner, aber viele kennen jene Rebsorte, für die er Pate stand, den Dornfelder. Der Helfensteiner entstand aus einer Kreuzung des Pinot Noir Précoce mit der Schiava Grossa, in Württemberg stark unter dem Namen Trollinger vertreten, im Jahr 1931. Benannt wurde die Sorte aber nicht nach ihrem Schöpfer August Herold, sondern nach einer Burgruine bei Geislingen auf der Schwäbischen Alb. Sie reift mittellang bis spät aus, verfügt aber über eine gute Widerstandskraft gegen den Echten und Falschen Mehltau sowie die Sauerfäule. Während die Rebflächen des Sprösslings des Helfensteiners, des Dornfelders, in den letzten Jahren drastisch angestiegen sind, muss sich der Helfensteiner mit gerade einmal knapp 20 Hektar begnügen, vorwiegend in Württemberg.

FACTS

Reife
mittellange bis lange Reifeperiode
Reifepotential
jung trinken 1–4 Jahre