Beschreibung

Der Dunkelfelder ist tatsächlich eine Kreuzung, deren Ursprung beziehungsweise deren Eltern bis heute nicht erforscht werden konnten. Man kennt mit Gustav Adolf Fröhlich immerhin den Urheber, dafür aber zum Beispiel nicht das Jahr der Entstehung. Auf den Namen Dunkelfelder wurde die Rebsorte zudem erst 1970 durch den bekannten Geisenheimer Forscher Helmut Becker in Anspielung auf ihre unbekannte Herkunft sowie auf ihre tiefdunkle Farbe getauft. Der frühe Austrieb beschert der Rebe mitunter Probleme mit den Frühjahrsfrösten, sie reift allerdings auch recht früh bei gutem Mostgewicht, was sie attraktiv für Wespen macht. Die aromatisch eher neutrale Sorte verfügt neben ihrer enormen Farbtiefe auch über einen gewissen Körperreichtum. Zumeist wird Dunkelfelder als Verschnittpartner in Cuvées eingesetzt, es gibt ihn aber auch im reinsortigen Ausbau. In Deutschland wird die Sorte auf einer Fläche von etwa 350 Hektar angebaut, fast ein Drittel hiervon steht in der Pfalz. Der Rest verteilt sich auf Rheinhessen, Baden und in geringem Maß auf verschiedene andere Regionen. Mit 24 Hektar in der Schweiz sowie sehr kleinen Flächen in England und Kanada kann man den Dunkelfelder auch außerhalb Deutschlands antreffen.

Geschmack

neutral, dezent fruchtig, dunkle Beeren, extraktreich

FACTS

Reife
mittellange Reifeperiode
Reifepotential
jung trinken, 2–5 Jahre
Preis
4 bis 15 €
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