Beschreibung

Die Rebsorte Bronner, die ein wenig mit dem Weißburgunder verglichen werden kann, mit dem sie allerdings keine verwandtschaftlichen Beziehungen unterhält, gelang 1975 in Freiburg aus einer Kreuzung von Merzling mit dem Hybrid Geisenheim 6494. Als Namenspate durfte der Apotheker und Weinmacher Johann Philipp Bronner herhalten, dem auch das Verdienst gebührt, den St. Laurent und den Blauen Portugieser aus Österreich nach Deutschland importiert zu haben. Bronner ist kräftig im Wuchs mit guten Erträgen und sehr widerstandsfähig gegen beide Arten von Mehltau sowie auch gegen Fäulnis, vor allen Dingen gegen die gefürchtete Sauerfäule. Die Flächen, die er bedeckt, sind allerdings so klein, dass sie kaum statistisch erfasst werden. Man weiß aber von Weinbergen in Italien, speziell im Trentino und in Alto Adige, in Belgien und in Deutschland. Die Weine des Bronner sind eher schlicht, relativ neutral in der Frucht und neigen bei zu hohen Erträgen zu einem eher unangenehmen Bitterton.

Geschmack

dezent und neutral, fruchtig, frischer Apfel

FACTS

Reife
mittellange bis längere Reifeperiode
Reifepotential
jung trinken, 1–2 Jahre
Preis
5 bis 12 €
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