Beschreibung

Die Rebsorte mit dem spanisch anmutenden Namen ist tatsächlich eine Neuschöpfung aus Baden-Württemberg und entspringt einer Kreuzung der Sorten Blaufränkisch/Lemberger mit Dornfelder, durchgeführt im Jahr 1971. Ihre endgültige Zulassung erhielt sie allerdings erst 2002. Der Acolon ist recht widerstandfähig, kraftvoll und wuchsstark und verfügt vor allen Dingen für kühle Regionen über den Vorzug einer frühen Reife. Auf guten Standorten bringt er auch recht gute Erträge. Trotz seiner noch gar nicht lange zurückliegenden Zulassung, stehen heute bereits fast 480 Hektar unter Reben, 75 Prozent davon in Württemberg, der Rest in der Pfalz. In seiner Charakteristik ähnelt er sehr einem Teil seiner Eltern, dem Blaufränkisch, und eignet sich auch wie jener bei enstprechend guter Qualität für den Ausbau in kleinen Eichenfässern. Außerhalb Deutschlands findet man den Acolon noch auf etwa drei Hektar Rebfläche in der Schweiz.

Geschmack

Brombeeren, Sauerkirschen/Weichseln, Kräuter, samtig, kraftvoll

FACTS

Terroir
Kies, Schotter, Schiefer, Löss
Reife
kurze Reifeperiode
Reifepotential
trinken, 2–8 Jahre
Preis
5 bis 15 €
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