Purbacher Cremeschnitte

© Luzia Ellert

Purbacher Cremeschnitte

© Luzia Ellert

Foodstyling: Gabriele Halper
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten (4 Personen)

2
Blatt
Gelatine, in kaltem Wasser eingeweicht
250
ml
Milch
60
g
Feinkristallzucker
2
Vanilleschoten, ausgekratzt
30
g
Maizena
2
Dotter
250
ml
Schlagobers, halb geschlagen
2
Eiklar
300
g
Blätterteig, fertig, aufgebacken
20
g
Staubzucker
Beeren und Minze zum Garnieren
  • Milch, Zucker und Vanilleschoten gemeinsam aufkochen, dann Maizena, Dotter und die Gelatine daruntermischen.
  • Masse unter ständigem Rühren auskühlen lassen.
  • »Schnee« und Obers vorsichtig verrühren.
  • 3 Stunden durchziehen lassen.
  • Den ausgekühlten Blätterteig portionieren und mit der Vanillemasse wie einen Turm schichten: Teig, Masse, Teig, Masse, Teig.
  • Zum Schluss mit Staubzucker bestreuen und mit Beeren und Minze anrichten.

Tipp

Die Cremeschnitte kann man auch mit Hollerkoch genießen.


Die (Purbacher) Cremeschnitte

Einige Schichten Blätterteig, gefüllt mit feiner Vanille-Obers-Creme: Die Cremeschnitte ist ein Mehlspeisklassiker mit k. u. k. Vergangenheit und etwas ungeklärter Herkunft. Viele Variationen gibt es als »Millefeuille« in Frankreich, im slowenischen Bled gilt sie sozusagen als süßes Wahrzeichen und in den ehemaligen Kronländern ist sie bei namhaften Konditoren zu finden. Immer unterschiedlich sind »Aufbau«, Creme und Aromen. Auch im Burgenland hat sie schon lange eine kulinarische Heimat gefunden und wird nicht nur von den berühmten Hochzeits-
bäckerinnen gemacht. Eine Frage ist aber bis heute ungelöst: Wie isst man Cremeschnitten am besten? Eine echte Anleitung können nicht einmal Meisterbäckerinnen geben. Manche kippen sie um, andere essen sie Schicht für Schicht. Da gibt es kein Patentrezept.


Falstaff-Getränkeempfehlung

Weingut Scheiblhofer – Traminer Spätlese
Leuchtendes Goldgelb, feiner Duft nach taufrischen Rosenblüten, würzig nach geriebener Muskatnuss, schmelzend-traubige Süße, langanhaltend am Gaumen mit feiner Süße.
€ 7,90; scheiblhofer.at

Alkoholfrei:
Obsthof Retter WELL BIO – Apfelwiese 1, Gemischter Satz, Edition Sommelier
Der Cox Orange ist ein Traum, der Duft des Rosenapfels, die feine Würze des Gravensteiners, der edle Geschmack Maschanzker ist einzigartig. Jeder Schluck ist pure Lebensfreude und ein wahres Natur-Geschmackserlebnis.
€ 12,–; obsthof-retter.com


© Falstaff

Rezept aus dem Falstaff Kochbuch »Österreichs beste Rezepte«.

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