Palatschinken mit Räucherforelle

© Konrad Limbeck

© Konrad Limbeck

Für die Palatschinken:

Zutaten (4 Personen)

80
g
Weizenmehl
1/4
TL
Salz, grob
1
Prise
Kristallzucker
240
ml
Vollmilch
2
Eier, groß
1/2
TL
Butter
  1. Das Mehl in einer mittelgroßen Schüssel mit Salz und dem Zucker vermengen.
  2. Die Milch und die Eier unterrühren und zu einem gebundenen Teig verrühren. Alles 15 Minuten quellen lassen. 
  3. Den Palatschinkenteig über einer kleinen Schüssel durch ein feines Sieb streichen. 
  4. Eine Crêpepfanne oder eine beschichtete Bratpfanne (15 cm Durchmesser) erhitzen. Die Butter darin zerlassen. Sobald die Butter nicht mehr schäumt, 2 Esslöffel Teig hineingeben und in der Pfanne schwenken, damit sich alles gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilt.
  5. Die Palatschinke etwa eine Minute backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind, mit einem Pfannenwender wenden und auf der zweiten Seite etwa 30 Sekunden hellbraun backen. Auf einen Teller legen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren und die Palatschinken auf dem Teller stapeln.
  6. Eventuell muss man beim Backen die Temperatur anpassen, damit der Teig nicht anbrennt. Es sollten zwölf Palatschinken werden. 

Für den Oberskren:

Zutaten (4 Personen)

180
ml
Crème fraîche
3
EL
Kren, aus dem Glas
2
EL
Dill, gehackt
Salz, grob
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  1. Die Crème fraîche in einer kleinen Schüssel mit dem Kren und dem gehackten Dill verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ausserdem:

Zutaten (4 Personen)

12
Zweige
Dill, zum Garnieren
1
kleine rote Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten
1
kleiner Apfel (Golden Delicious) in feine Scheiben geschnitten
200
g
geräuchertes Forellenfilet (ohne Haut) in ein Zentimeter große Stücke zerpflückt
essbare Blüten
2
EL
Kaviar vom Weißen Stör
  1. Jede Palatschinke mit einem Esslöffel Oberskren bestreichen und darauf drei Zwiebelscheiben, zwei oder drei Apfelscheiben und einen gehäuften Esslöffel Forelle verteilen.
  2. Die Palatschinken aufrollen und auf Teller oder eine Platte legen.
  3. Nach Geschmack mit den essbaren Blüten, einem halben Teelöffel Kaviar und je einem Dillzweig garnieren und servieren. 

TIPP

Gault&Millau-Tipp:

18 von 20 Gault&Millau-Punkten
2015 Grüner Veltliner Drei Lagen 
Elisabeth Rücker, Unterretzbach, Weinviertel
Elisabeth Rücker ist »das« Veltliner-Talent im Weinviertel. Mit dem Grünen Veltliner Drei Lagen hat sie einen würzigen, straffen und komplexen Wein gekeltert, der herrlich die Schärfe des Krens und die Räuchernoten der Forelle auffängt. www.elisabeth-wein.at, € 16,–

Falstaff-Tipp:

90–92 von 100 Falstaff-Punkten
2016 Grüner Veltliner Kamptal DAC Berg
Vogelsang, Weingut Bründlmayer
Langenlois, Kamptal
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Mit einem Hauch von Zitruszesten unterlegte weiße Kernobst­anklänge, etwas Mango, mineralischer Touch. Leichtfüßig, feine Apfelfrucht, frischer Säurebogen, zitroniger Touch, salziger Nachhall. www.vinorama.at, € 15,–

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