Linsen-Suppe mit fermentierten Karotten

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Linsen-Suppe mit fermentierten Karotten

Zutaten

1
Zwiebel, geschält und gewürfelt
1
EL
Pflanzenöl
1/2 - 1
gestrichener TL
gemahlener Kreuzkümmel
2
TL
Tomatenmark
350
g
fermentierte Karotten mit Sternanis*
200
g
gelbe oder rote Linsen, gewaschen
1
l
Gemüse- oder Geflügel-Brühe
3/4
l
Wasser
Zesten und Saft einer halben unbehandelten Orange
1
Schuss
Kikkoman Ponzu Zitrone
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
frisch gehackte Petersilie, geröstete Mandelsplitter und ein paar Teelöffel fermentierte Karottenstifte zum Garnieren

Zubereitung:

Öl bei mittlerer Temperatur in einem Kochtopf erhitzen. Gewürfelte Zwiebel mit dem Kreuzkümmel ca. 2 Minuten andünsten. Das Tomatenmark dazu geben und nochmals kurz weiter dünsten lassen. Die Linsen, die Brühe und so viel Wasser dazu geben, dass die Linsen bedeckt sind. Linsen 5 Minuten kochen lassen.

Die fermentierten Karotten in einem Sieb abtropfen lassen und abgelaufene Lake zur Seite stellen. In der Zwischenzeit die Orangenschale mit einem Zestenreißer abnehmen. Den Saft einer der Orangenhälften auspressen und zur Seite stellen. Karotten, Zesten und einen Schuss Kikkoman Ponzu Zitrone zur Suppe geben. Alles bei geschlossenem Deckel (ca. 10 Minuten) kochen lassen, bis die Linsen und Karotten weich sind. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, sodass alles weiterhin unter Wasser bleibt.

Kochtopf vom Herd nehmen und Orangensaft zur Suppe geben. Mit dem Mixstab die Suppe fein pürieren. Suppe abschmecken und eventuell nachwürzen oder mit etwas Wasser verdünnen. In eine Suppenschale geben und vor dem Servieren mit Mandelsplitter, Petersilie und ungekochten fermentierten Karottenstiften garnieren.

Tipp

Fermentierte Karotten bringen Säurearoma in die Suppe ein. Fehlt noch Säurearoma, rühren Sie nach Geschmack noch etwas von der Karottenlake ein.

Wem die Säurenote zu stark ist, kann die Menge der Karotten reduzieren und stattdessen die Menge der Linsen erhöhen. Genauso gut kann ein Teil der fermentierten Karotten durch frische Karotten ersetzt werden.

Fans von Kokosaroma können 100 g Kokosraspel zum Kochen beimengen oder einen Teil des Wassers mit Kokosmilch ersetzen.

Fermentierte Karottenstifte mit Sternanis

Zutaten

1
kg
Karotten
3
Stück
Sternanis, ganz
20
g
Ur- oder Steinsalz
2
TL
Kikkoman natürlich gebraute süße Sojasauce
1
l
Wasser

Empfohlenes Gefäß:

1 Liter-Fermentationsglas (Bügelglas oder Einweckglas) mit Beschwerungs-Kit

Fermentationsdauer: 12-21 Tage

Zubereitung:

Karotten schälen und gut waschen. Mit dem Gemüsehobel oder der Küchenmaschine Karotten in Julienne-Stifte zerkleinern. Wer keinen Gemüsehobel hat, kann sie mit der Vierkantreibe grob reiben. Für die Lake Ursalz und Kikkoman natürlich gebraute Sojasauce süß in 1 l Wasser auflösen und umrühren, bis sich das Salz vollständig auflöst. Kurz ziehen lassen.

Die Karottenstifte und den Sternanis nun in das Fermentationsglas schlichten und mit leichtem Druck zusammendrücken. Lake über die Karotten gießen, damit diese vollständig bedeckt sind. Im Glas ausreichend Spielraum lassen, damit das gärende Gemüse atmen kann. Ein

Beschwerungsgewicht einlegen und das Glas verschließen. ACHTUNG: Durch den Fermentationsprozess, sprich »Blubbern« im Glas, kann Flüssigkeit entweichen. Daher bitte immer etwas Unempfindliches, wie einen Teller oder ein Tablett unter das Glas stellen.

Die Karotten nach persönlichem Geschmack und gewünschtem Säuregrad zwischen 12 und 21 Tagen bei Zimmertemperatur fermentieren lassen. Ab Tag 7 kann gekostet werden. Sind die Karotten deutlich angesäuert und wohlschmeckend, werden sie im Kühlschrank oder kühlen Keller gelagert.

Ansonsten wird die Fermentation fortgesetzt. Hier gibt es nur zu beachten, dass das Gemüse wieder mit Lake bedeckt und mit dem Gewicht beschwert ist.

Tipp

Ist die Fermentation gut verlaufen, sind die Karotten bei kühler Lagerung bis zu einem Jahr haltbar.

Statt Sternanis kann auch Zimt oder Vanille als Gewürz verwendet werden.

Die Restlake kann für weitere Fermentationsprojekte eine Woche im Kühlschrank aufbehalten werden.

Fermentierte Karottenstifte können auch in Salate untergemischt werden und geben einen geschmacklich interessanten Twist.