Fermentierter Rotkraut-Salat mit Walnüssen und Blauschimmelkäse

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Fermentierter Rotkraut-Salat mit Walnüssen und Blauschimmelkäse

Zutaten

130
g
gehackte Walnüsse
1
EL
Walnussöl zum Rösten der Walnüsse
480
ml
fermentiertes Rotkraut mit Apfel, Orange und Zimt
1
knackiger, süßer Apfel
100
g
Blauschimmelkäse
1
Schuss
Kikkoman natürlich gebraute Sushi & Sashimi Sojasauce
Walnussöl je nach Bedarf zum Abschmecken des Salats

Zubereitung:

Die gehackten Walnüsse mit dem Öl verrühren und im Backofen bei 180 °C für ca. 4-5 Minuten anrösten. Im Blick behalten und rechtzeitig aus dem Ofen nehmen, damit die Nüsse nicht anbrennen. Abkühlen lassen.

Je nach Bedarf die Menge des fermentierten Rotkrauts aus dem Glas nehmen, abtropfen lassen und die überschüssige Lake zur Seite stellen. Den Apfel vierteln, entkernen, in dünne Scheiben schneiden und rasch unter das Rotkraut mischen.

Den Blauschimmelkäse in kleine Stückchen zerbröseln. 2/3 davon und die Nüsse unter das Rotkraut mischen. Einen Schuss Kikkoman natürlich gebraute Sushi & Sashimi Sojasauce mit etwas von der Restlake und Walnussöl verrühren und in den Salat unterheben. Auf einem Teller anrichten und das restliche Drittel des Blauschimmelkäses auf den Salat streuen.

Tipp

Den Salat mit Brot servieren. Es passen sowohl getoastetes Weißbrot, frisches Baguette als auch dunkles Sauerteig-Brot.

Für intensiven Geschmack können zusätzlich geröstete Speckwürfel in den Salat gegeben werden.

Fermentiertes Rotkraut mit Apfel, Orange und Zimt

Zutaten

1
kg
Rotkraut
1
süßer Apfel
Schale und Saft von einer halben (Bio) Orange
1
mittelgroße Zimtstange
1
TL
Kikkoman Teriyaki Marinade
ca. 20
g
Ur- oder Steinsalz (ca. 2% des Krautgewichts)

Empfohlenes Gefäß:

1 Liter-Fermentationsglas (Bügelglas oder Einweckglas) mit Beschwerungs-Kit

Fermentationsdauer: 14-28 Tage

Zubereitung:

Rotkraut von den äußeren Blättern säubern. Den Krautkopf vierteln und mit einem Gemüsehobel fein schneiden. Apfel und Orange waschen. Apfel entkernen und fein hobeln. Die Zesten der halben Orange mit einem Zestenreißer abnehmen. Apfelscheiben und Zesten unter das Kraut mischen.

Das Rotkraut wird in eigener Lake angesetzt. Dazu das geschnittene Rotkraut abwiegen. Sie benötigen 2% des Gewichts vom Kraut an Salz. Das Salz und die Zesten über das Kraut streuen, die Kikkoman Teriyaki Marinade und den Saft der Orange darüber träufeln. Das Salz unter das Kraut mischen und ggf. etwas einziehen lassen. Dann das Kraut kneten, bis sich ausreichend eigene Lake gebildet hat. Ausreichend ist, wenn am Boden der Schüssel eine dünnere Schicht Lake zu stehen kommt.

Die Zimtstange unten ins Glas legen, das Kraut darüber schichten und verdichten. Beim Verdichten tritt weiter Saft aus den Gemüsezellen aus. Die eigene Lake soll das Kraut überragen. Ansonsten etwas Lake von der Schüssel nachfüllen. Im Glas ausreichend Raum frei lassen, damit das Kraut atmen kann. Beschwerungsgewicht einlegen und das Glas verschließen. ACHTUNG: Durch den Fermentationsprozess, sprich »Blubbern« im Glas, kann Flüssigkeit entweichen. Daher bitte immer etwas Unempfindliches, wie einen Teller oder ein Tablett unter das Glas stellen.

Das Rotkraut nach persönlichem Geschmack und gewünschten Säuregrad zwischen ca. 14 und 28 Tagen bei Zimmertemperatur fermentieren lassen. Ab der zweiten Woche kann gekostet werden. Ist es deutlich angesäuert und vollmundig, wird das Kraut im Kühlschrank oder kühlen Keller gelagert. 

Ansonsten wird die Fermentation fortgesetzt. Hier gibt es nur zu beachten, dass das Gemüse wieder mit Lake bedeckt und mit dem Gewicht beschwert ist.

Tipp

Rotkraut färbt beim Kneten stark ab. Einmal-Handschuhe verhindern ein Abfärben auf die Hände.

Kardamom oder Nelken passen genauso gut zu Rotkraut wie Zimt.

Ist die Fermentation gut verlaufen, hält das Rotkraut bei kühler Lagerung mindestens 12 Monate.