Bierdosen-Hendl à la Adi Matzek

Besonders gut gelingt das Bierdosen-Hendl mit den Tipps von Adi Matzek.

© Falstaff, Topitschnig

Bierdosen-Hendl, Adi Matzek

Besonders gut gelingt das Bierdosen-Hendl mit den Tipps von Adi Matzek.

© Falstaff, Topitschnig

»Um zu Grillen muss man nicht Kochen können«, sagt Doppel-Grill-Weltmeister Adi Matzek, der im niederösterreichischen Horn seine eigene Grillschule betreibt und auf Einladung von Hofer beim #grillandchill im Renaisaance Hotel Imperial Riding School in Wien einige seiner Profi-Tipps verriet. Unter anderem bereitete er einen Grill-Klassiker mit Matzek-Twist zu: das Bierdosen-Hendl. Der Profi begnügt sich aber nicht mit dem »einfachen« Bieraroma, das durch langsames, indirektes Grillen (Erklärung siehe Zubereitung) in das Fleisch dringt, er verfeinert das Gericht, indem er Orangensaft, Balsamico-Essig und Rosmarin ergänzt.

Bierdosen-Hendl

Zutaten (4 Personen)

1
Poularde bzw. Grillhendl
Öl
1
Bierdose, 0,5 l
0,15
l
Orangensaft
2
cl
Balsamico-Essig
1
Zweig
Rosmarin
Geflügelgewürz
Salz
  1. Aus der Bierdose ungefähr 2/3 des Inhalts entnehmen und statt der Füllmenge den Orangensaft und den Balsamico-Essig (nach Belieben) sowie  den Zweig Rosmarin einfüllen.
  2. Die Poularde mit Öl bestreichen und gut mit Geflügelgewürz einreiben. Wichtig: Das Geflügel auch im Bauchraum gut würzen, eventuell etwas Salz beimengen und mit Öl bestreichen.
  3. Danach die Poularde auf die vorbereitete Bierdose setzen. Tipp vom Profi: Die Halsöffnung der Poularde muss verschlossen werden (zum Beispiel mit einem Zahnstocher), anderenfalls weicht die Feuchtigkeit beim Grillen aus dem Fleisch aus und das Hendl droht auszutrocknen.
  4. Den Rost aus dem Kugelgrill entfernen und die Kohle an die Seiten des Grills legen. Das Bierdosen-Hendl in der Mitte des Grills platzieren und bei geschlossenem Deckel indirekt bei 220-250°C für ca. 2 Stunden grillen.

Profi-Tipp
Das Fleisch ist dann gar, wenn sich der Knochen an der Gelenkspfanne des Geflügels leicht herausdrehen lässt.

Indirektes Grillen

Diese Methode ist so benannt, weil sich der Grillmeister nach dem Einjustieren des Grillgerätes selbst nicht mehr aktiv am Garvorgang beteiligen muss und dadurch Zeit für andere Dinge hat. Bei der indirekten Grillmethode liegt das Grillgut seitlich neben der Hitzequelle (Glut) und das Grillgerät benötigt einen Deckel. Die Hitze steigt auf und wird am Deckel und an der Innenseite des Grillers reflektiert. Die heiße Luft zirkuliert nun wie bei einem Backrohr oder Heißluftgerät. Das Grillgut muss daher kein einziges Mal gewendet werden und wird gleichmäßig gebräunt.

Diese Methode empfiehlt sich für Grillgut, welches über 20 Minuten Garzeit benötigt und eignet sich demzufolge für ganze Bratenstücke, ganzes Geflügel oder Geflügelteile, ganze Fische, aber auch kleineres Grillgut, welches sehr empfindlich auf Hitze reagiert.

Vor allem Mehlspeisen und Früchte gelingen auf diese Weise hervorragend.

TIPP

Als Beilage empfiehlt Adi Matzek einen italienisch inspirierten Rucola-Salat.

Rucola Salat

Zutaten (4 Personen)

100
g
Rucola
10
Cherrytomaten, geviertelt
100
g
Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten (ca. 3 Stück)
50
g
rote Zwiebeln, geschält und fein gehackt
1
Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
40
g
Grana Padano
2
EL
flüssigen Honig
3
EL
Olivenöl
2
EL
Balsamico-Essig
Salz und Pfeffer, frisch aus der Mühle
1
Zitrone
  1. Knoblauch, Salz, Pfeffer, flüssigen Honig, Öl und Balsamico-Essig vermengen.
  2. Die Zwiebel und Karotten in einer Alutasse (Alternative: Gemüsepfanne oder Wok) bei direkter, hoher Hitze (220°C) für ca. 15 Minuten grillen. Die Karotten und Zwiebeln nach dem Grillen mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  3. Kurz vor dem Servieren die gegrillten Zwiebeln und Karotten mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermischen und den Rucola unterheben.

Alle Zutaten für dieses Rezept sowie weitere Inspirationen zum Thema Grillen gibt's bei Hofer:
www.hofer.at/de/themenwelten/grillen

 

 

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