Top 7 Gastro-Schürzen

Ganz in Schwarz präsentieren sich hier die Schürzen aus dem Hause »trauth.«

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Ganz in Schwarz präsentieren sich hier die Schürzen aus dem Hause »trauth.«

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Karlowsky, Stako oder trauth? In Punkto Schürze lassen sich die Akteure der Branche nicht gerne auf Kompromisse ein. Dies darf nicht verwundern, sind doch gerade Schürzen offt extremen Bedingungen ausgesetzt. Wir haben bei drei bedeutenden Herstellern recherchiert und die Besonderheiten zusammengetragen.

Individuelles Design

Emma Opitz produziert stylische Schürzen aus feinstem Leder.

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Marc Türkheim, Inhaber der Berliner Leder-Manufaktur »EmmaOptiz«, entwickelte 2017 im Auftrag der Whisky-Destillerie »The Balvenie« eine in Handarbeit hergestellte Barschürze für das Team der »Bar Tausend«. »In erster Linie mussten die Werkzeuge untergebracht werden, die im Barbetrieb ständig ›am Mann‹ sein müssen: Blade, Korkenzieher, Messer, Stift«, erinnert sich Türkheim. Da die Bar-Tools je nach Barkeeper variieren können, entschied er, die Schürze variabel aufzubauen: »Es gibt mehrere Knöpfe, die individuell belegt werden können. Sollte mal ein Bedarf nicht erfüllt sein, kann einfach ein neues Modul angefertigt werden, ohne gleich die ganze Schürze neu zu entwerfen.« Ist der Bardienst beendet, kann das Werkzeug an einem Gurt an der ­Innenseite der Schürze befestigt und diese mithilfe der Riemen, die zum Taillieren der Schürze dienen, zu einer Art Werkzeugtasche verzurrt werden. Beim Material setzt Türkheim auf pflanzlich gegerbtes Lamm-Nappa, das ­besonders leicht, flexibel, aber auch robust ist und durch die Erstpflege mit einer speziellen Lederwichse problemlos hinter feuchten ­Bar­tresen eingesetzt werden kann.

Allroundtalent

Ferenc Haraszti, international mehrfach ­ausgezeichneter Bartender und ehemaliger Mitbegründer des »Café Mendez« am Wiener Karlsplatz, hat sich mit »Mongoose Aprons« ein zweites Standbein aufgebaut: Gemeinsam mit seiner Freundin entwirft der gebürtige ­Ungar individuell gefertigte Schürzen aus ­zertifizierten biologischen Stoffen. Das jewei­lige Design wird in Zusammenarbeit mit den zukünftigen Trägern erarbeitet. »Eine Schürze ist heute nicht nur ein Kleidungsstück, sondern Ausdruck der Persönlichkeit des Trägers und des Barkonzepts. Ausgestattet mit den richtigen Funktionen beschleunigt sie die ­Arbeit. Darum können unsere Schürzen ­beispielsweise mit einem Handtuchhalter und Taschen für Kugelschreiber, Visitenkarten und Flaschenöffner erweitert werden«, erklärt Haraszti. Nach einer ersten Testphase Ende 2018, in der befreundete Barkeeper des ­Paares die ersten Modelle auf ihre Praxis­tauglichkeit prüften, stehen bereits erste Großaufträge einer Bäckerei-Kette und eines Fünf-Sterne-Hotels an.

Maßgeschneideter Blickfang

Gusswerk produziert moderne Schürzen zu fairen Bedingungen.

Gusswerk produziert moderne Schürzen zu fairen Bedingungen.

© Thies Rätzke

Als Schnitttechnikerin bzw. Maßschneiderin und Bekleidungstechnikerin waren Anke Dezius und Katrin Degen bereits einige Jahre in der Bekleidungsbranche tätig, als 2010 die ­damalige Restaurantleiterin von Tim Mälzers »Bullerei« auf der Suche nach einer »Non-Uniform« für ihre Mitarbeiter auf sie zukam. Die beiden Berlinerinnen entwickelten daraufhin das Urmodell der Gusswerk-Schürze, einen Vorbinder mit abnehmbaren Ledergurten. »Die Mitarbeiter sollten bewusst keine Uniform tragen, aber zeitgleich als Personal der ›Bullerei‹ erkennbar sein. Wir blieben, neben ­einiger absurder Ideen, immer wieder bei der kurzen Schürze als funktionelles Stil- und ­Erkennungsmittel hängen«, so Dezius und ­Degen über ihre Anfänge. Heute produziert das Duo Vorbinder, Latz- und Wickelschürzen für die Bereiche Service, Küche, Theke, Barista und Bar. Jede Schürze setzt sich aus einer Front und den dazugehörigen Ledergurten ­zusammen, die in unterschiedlichen Längen erhältlich sind. Genäht wird in Deutschland und Polen zu fairen Bedingungen, die Materialien stammen aus Deutschland und der EU.

Originalität und Handwerk

Das Designstudio Eisenköck und Bernd Plank ­hebt sich durch Raffinesse von herkömmlicher Berufskleidung ab.

© Plank Eisenköck

Der Wiener Gastronom Andreas Flatscher hatte für die Mitarbeiterkleidung seiner beiden Lokale eine klare Vorgabe: Sie sollte sich durch Originalität und Handwerk von der ­herkömmlichen Berufsbekleidung abheben. Er engagierte das junge Design- und Grafik-Duo Barbara Eisenköck und Bernd Plank, das ihm zwei maßgeschneiderte Corporate-Fashion-Konzepte entwickelte. »Voraussetzung für den Look im ›Flatschers‹ war, den bodenständigen und urbanen Stil des Steakhouse zu unterstreichen. Im ›Flatschers Bistro und Bar‹ hingegen stand ein frankophiler, verspielterer Look im Vordergrund«, erklärt Plank. Für das Grundmaterial griffen die Designer zu Baumwolle mit hochwertigen Trage- und Pflegeeigenschaften. Beide Kollektionen enthalten knielange Latzschürzen, für die Servicemitarbeiterinnen im Restaurant gibt es zudem kurze Hüftschürzen in Kombination mit einem One-Size-Oberteil, das durch eine spezielle Bindetechnik an jede Körpergröße angepasst werden kann. Schnitte und Musterstücke wurden in Handarbeit hergestellt, gefertigt schließlich von einem burgenländischen Produzenten.

Mut zur Innovation

Karlowsky Fashion garantiert seit mehr als 125 Jahren beste Qualität.

© S. Siraphol

Karlowsky steht seit Generationen für wertige Markenbekleidung in der Gastronomie & Hotellerie. Höchster Qualitätsanspruch bis ins Detail, Mut zur Innovation und Bewusstsein für Mensch und Umwelt sind Werte,mit denen Karlowsky Fashion seit mehr als 125 Jahren das Unternehmen und seine Produkte leidenschaftlich entwickelt.
Ob für die professionelle ­Gastronomie, die internationale Haute Cuisine, ­ambitionierte Hobbyköche oder die Rebellen der Küche – Karlowsky bietet für jede Gelegenheit das ­passende Produkt und gehört so mit seinem ­Sortiment zu den beliebtesten in Europa.

Full-Service-Konzept

Stako Workwear steht für individuellen und professionellen Look.

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Das Auge isst immer mit. Umso wichtiger ist es, mit der Bekleidung der Mitarbeiter ein »geschmackvolles« Bild nach außen zu tragen. Stako Workwear ­unterstützt Unter­nehmen in der Gastronomie & Hotellerie seit 1958, einen individuellen und professionellen Look zu entwickeln. Durch die ­hauseigene Schneiderei, ­Stickerei und Textilveredelung ist es möglich, ­gemeinsam mit dem Kunden Full-Service-Konzepte vor Ort zu entwickeln. Kochjacken, Schürzen, Polos und vieles mehr können mit Ihrem Logo ­veredelt werden.

Proud in trauth

Trauth designt Schürzen, die so funktionell wie modern sind.

Trauth designt Schürzen, die so funktionell wie modern sind.

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Neue Konzepte, alte Gewohnheiten. Wer immer noch denkt, dass die Bekleidung des Personals nicht zur Außenwirkung von Gastronomiekonzepten gehört, hat die letzten Trends verschlafen. Bei trauth trifft zeitgemäßes Design auf Funktionalität. Nach den Anforderungen unserer Träger entwickeln wir gemeinsam mit den Top-Köchen der Branche eine moderne Alternative zu den gängigen Modellen. Die neuen Kochjackenmodelle London und Paris sind seit Anfang 2019 über den Online-Shop erhältlich.
 

www.emmaopitz.de
www.mongooseaprons.com
www.guss-werk.com
www.barbaraeisenkoeck.com
www.berndplank.com
www.karlowsky.de
www.berufskleidung.at
www.trauth-fabrikate.com

 

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Falstaff Nr. 01/2019
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