Top 11 Orte: Italien am Meer

Noli in Ligurien

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Noli in Ligurien

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Das malerische Noli an der ligurischen Riviera di Ponente schmiegt sich in eine sichelförmig geschwungene Bucht, die von steilen Waldhängen eingeschlossen wird. Schon von Dante in seiner »Commedia« erwähnt, zählt die einstige Seerepublik mit ihrer vollständig erhaltenen Altstadt zu den schönsten Dörfern Italiens. Ein Stück weiter östlich findet man die Isola dei Bergeggi, eine kleine unter Naturschutz stehende Insel inmitten einer atemberaubenden Landschaft von weißen Felshängen, mediterraner Macchia und glasklarem Wasser. 

Die ligurische Küche ist mediterran: Olivenöl, Gemüse und aromatische Kräuter verleihen einfachen und unverfälschten Gerichten Würze. Ein beliebtes Gericht ist die Farinata (Kichererbsenpfannkuchen). Typisch für Noli sind Cicciarelli, ein kleiner schuppenfreier Fisch, der heute Slow Food Presidio ist. Zu den Weinen der Riviera di Ponente gehören der Pigato, Vermentino und Rossese.


Friaul Julisch Venetien – Baia di Sistiana

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Die norditalienische Region Friaul Julisch Venetien verfügt mit Grado und Lignano über zwei Sandstrand- Evergreens. In Richtung Triest ändert die Küste ihren Charakter und wird geprägt durch die weiß-grauen, mit dichter Macchia bewaldeten Felsen des Karsts, unter denen sich Küstenorte mit kleinen Stränden verstecken. So befindet sich zum Beispiel unterhalb des Castello di Duino die hübsche Badebucht Baia di Sistiana. Der etwa zwei Kilometer lange Rilke-Pfad von Sistiana nach Duino mit einzigartiger Aussicht über den Golf von Triest gehört zu den berühmtesten Spazierpfaden.

Frischer Fisch steht vor allem entlang der Küste in immer neuen Variationen auf der Speisekarte, während das eher raue Klima der Karnischen Alpen und des Collio von deftigeren Speisen geprägt ist. Meeresspeisen sind zum Beispiel der Boreto a la Graisana (Tellergericht mit Fisch, Knoblauch, Weinessig und Pfeffer gekocht und mit weißer Polenta serviert), Seppie col Nero (Tintenfische mit ihrer Tinte), oder Sievoli sotto Sal (2-3 Monate in Salz eingelegte Meeräschen). Als Spezialität der Region verdient der San Daniele Schinken besondere Erwähnung, der im Sommer mit dem Festival Aria di Festa Schinkenfreunde aus aller Welt in die kleine Ortschaft zieht.

Friaul Julisch Venetien ist eine Region großer Weißweine mit acht DOC-Gebieten (Kontrollierte Ursprungsbezeichnung) und drei DOCG-Gebieten (Kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung), mit weltweit bekannten Etiketten und zwei Perlen: Ramandolo und Picolit. Nicht zu vergessen der Friulano, das Wahrzeichen des regionalen Weinbaus.


Toskana – Laguna di Orbetello

Der Hafen von Orbetello in der Toskana

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Die Lagune von Orbetello am südlichsten Ende der Maremma in der Toskana  ist ein echtes Naturparadies. Das Gebiet, das vom 635 Meter hohen Monte Argentario dominiert wird, ist seit 1971 WWF-Naturschutzgebiet und Heimat zahlreicher Tierarten. Das Lagunengebiet ist Richtung Meer von zwei Sandstreifen eingegrenzt: Der Strand von Feniglia in der Toskana ist einer der beiden Sandstreifen, der die Halbinsel des Argentario mit dem Festland verbindet. Hinter dem Strand, der größtenteils frei und ausgesprochen unberührt ist, erstreckt sich der herrliche Pinienwald des Duna Feniglia Naturschutzgebietes.

Entlang der Küste ist Meeresfisch der Hauptbestandteil der Gerichte, beispielsweise Baccalà alla Maremmana (Stockfisch mit Tomaten), Bottarga di Orbetello (Meeräscherogen, Presidio Slow Food) oder Acquacotta (Eintopf aus Zwiebel, Olivenöl, Tomaten, Kräuter, Eier, trockenes Brot). Ein bekannter Wein der Region ist der Ansonica Costa dell’Argentario, ein lokaler Weißwein, der aus der gleichnamigen autochthonen Rebsorte gewonnen wird.


Abruzzo – Küste der Trabocchi, Naturreservat Punta Aderci

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Die pittoreske »Küste der Trabocchi« verläuft entlang der Adriaküste der Abruzzen und wird von den traditionellen »Trabocchi«, hölzernen Pfahlbauten zum Fischfang, geprägt. Hier, wo sich flache Sand- und Kiesstrände mit steil ins Meer abfallenden Felsküsten abwechseln, findet man das Naturschutzgebiet Punta Aderci. Kristallklares Wasser und eine wilde, unberührte Natur machen das Schwimmen und Tauchen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Typisch für diese Region  sind Brodetto di Pesce alla Vastese (Fischeintopf), Eintopf mit Miesmuscheln und Bocconotti (Mürbteigbäckerei).


Kampanien – Costa del Cilento

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Im südlichen Kampanien liegt einer der schönsten und unberührtesten Landstriche Italiens: das Gebiet des Cilento mit weißen Stränden, steilen Klippen und kristallklarem Meer. Auch das Hinterland beeindruckt mit der herrlichen Landschaft des Nationalparks des Cilento und Vallo di Diano. Highlight für Kulturbegeisterte ist Paestum mit seinen archäologischen Ausgrabungsstätten. Das Cilento ist Heimat der Mittelmeerdiät, deren feste Bestandteile natives Olivenöl, regionales Gemüse und fangfrischer Fisch darstellen, die die UNESCO zum Welterbe erklärt hat.

Zu den Spezialitäten der Provinz zählen Fischgerichte wie Spaghetti mit Venusmuscheln, Fischsuppen, gebratene Sardellen (Alici di Menaica, traditionell gefangene Sardellen) oder Schwertfischröllchen. Unbedingt kosten sollte man auch den Käse: Beispielsweise den berühmten Mozzarella di Bufala, Cacioricotta oder Manteca del Cilento. Zu den typischten Weinen zählt der Cilento DOC.


Latium – Pontinische Inseln

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Der pontinische Archipel liegt im Tyrrhenischen Meer, etwa auf halber Strecke zwischen Rom und Neapel und besteht aus sechs Inseln mit der Hauptinsel Ponza. Die Küste der pontinischen Inseln besteht aus unzähligen wunderschönen Buchten, Felsen jeder Form und Farbe wechseln sich mit bezaubernden Stränden aus Sand und Kies ab – am schönsten sind die Inseln mit ihrem außergewöhnlich klarem Meer, das in den verschiedensten Nuancen von Türkis bis tiefem Blau schimmert, vom Boot aus zu erkunden.

Die kulinarische Tradition wird natürlich von Fischgerichten bestimmt: Fischspezialität Nummer eins ist zum Beispiel Ricciola (eine Thunfisch-Art), die in fast jedem Restaurant der Insel serviert wird. Aus der bäuerlichen Tradition kommen typische Gerichte mit Hülsenfrüchten und auch der Weinanbau hat Tradition mit der autochthonen Rebsorte Biancolella, aus der Weißwein oder Sekt hergestellt wird.


Apulien – Mattinata

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Im Herzen des Gargano Nationalpark, jener Küstenabschnitt der den italienischen Stiefelsporn formt, liegt eingerahmt von zwei Hügeln in einer herrlichen Landschaft aus Oliven-, Mandel- und Feigenbäumen, das apulische Städtchen Mattinata. Im Frühling blüht im Gebiet von Mattinata ein Meer von Orchideen mit bis zu  83 verschiedenen Arten. Absolut sehenswert sind die Felsen I Faraglioni di Baia delle Zagare. Zu den schönsten Buchten zählen der Strand von Vignanotica und Mattinatella.

Pasta wie Orecchiette (meistens mit Cime di Rapa – Rübengrün – zubereitet), Cavatelli (längliche Weizengnocchi) oder Troccoli (frische Bandnudeln mit Eierteig zubereitet) dürfen in der apulischen Küche nicht fehlen. Typische Käseprodukte  aus der Foresta Umbra im Gargano sind Burrino, Caciocavallo, Cacioricotta, Büffelmozzarella und der einzigartige Canestarto Pugliese, der traditionelle Käse der Region, mit dem DOP-Gütesiegel. Zu den typischen Gargano-Weinen zählen der Moscato und der San Severo DOC.


Kalabrien – Capo Rizzuto

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Die süditalienische Region Kalabrien verfügt gleich über zwei Meeresküsten: die tyrrhenische im Westen und die ionische Küste im Südosten, wo sich die reizvolle Isola di Capo Rizzuto befindet. Bei dieser handelt es sich um keine Insel, sondern ein langgezogenes Kap, dessen Meeresgründe zu den besten Tauchrevieren Kalabriens zählen. Historische Attraktion ist die Festung Le Castella, ein Aragonisches Kastell, das über einen schmalen Pfad mit dem Festland verbunden ist und besichtigt werden kann.

Die kalabresische Küche ist voller Aromen: Zitrusfrüchte, Peperoncino, die roten Zwiebel aus Tropea, die pikante ‘Nduja- Wurst , Schwertfischgerichte an der Küste und Süßes:  In Kalabrien wurde das so beliebte Tartufo-Eis kreiert. Zu den bekanntesten Weinen gehören der Cirò, der Savuto und der Donnici.


Basilikata – Maratea

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Am Golf von Policastro im Tyrrhenischen Meer, liegt mit einer beeindruckenden Panoramaaussicht Maratea, eine der schönsten touristischen Ortschaften der süditalienischen Region Basilikata. Vom Monte Biagio blickt das Städtchen hinab auf die zerklüftete, von der typischen mediterranen Macchia bedeckten Steilküste mit ihren malerischen Buchten und kleinen Sandstränden. Über allem wacht auf dem Monte Biagio die Statue Christus der Erlöser (Cristo redentore), das Symbol von Maratea.

Zu den typischen kulinarischen Gerichten der Basilikata zählen Lagane e Ceci con Peperoni cruschi (Bandnudeln und Kichererbsen mit getrocknetem Paprika) und Cutturidd (in Sauce geschmortes Lammfleisch). Eine bekannte Erfindung der lukanischen Küche ist die Salsiccia. Von herausragender Qualität sind auch die Käseerzeugnisse, wie Pecorino Lucano.


Sizilien – San Vito lo Capo

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Die Küstenstadt liegt am Ende einer kleinen Halbinsel vor der spektakulären Kulisse des Monte Monaco. Der Badeort ist berühmt für seinen außergewöhnlichen weißen rund drei Kilometer langen Paradiesstrand, der sanft ins Meer abfällt. Auf Aktive warten drei herrliche Wandergebiete, das Naturreservat rund um den Monte Cofano, der Monte Monaco und der Zingaro-Naturpark. Kultur pur findet man in der Stadt Palermo, die italienische Kulturhauptstadt 2018 ist.

Typisch für die kulinarische Tradition in San Vito lo Capo ist Cous-cous in verschiedensten Variationen. Weitere Klassiker der sizilianischen Küche sind Caponata, Pasta alla Norma mit Auberginen, Thunfischgerichte, Pesto alla Trapanese, Pane Cunzato oder  Brioche mit Eis. Typische Weine sind der Marsala, der Malvasia sowie Weiß-, Rot- und Roséweine des Etna.


Sardinien – Porto Pino (Sant’Anna Arresi)

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Auf Sardinien haben Strandbegeisterte die Qual der Wahl: am südlichsten Zipfel der Insel findet man den Strand von Porto Pino, der für seine beindruckenden Dünen bekannt ist. Rosa Sandbuchten mit kristallklarem Wasser, lange weiße sowie »Wüsten«-Strände, Klippen mit atemberaubendem Meeresboden und von Flamingos bewohnte Teiche prägen das herrliche Gebiet, das Jahr für Jahr zahlreiche Badegäste anzieht.

Sardinien ist die Heimat vieler traditioneller Qualitätsprodukte: von Käsesorten wie Pecorino und Fiore Sardo über die stachelige Artischocke und den Safran bis hin zur Bottarga und den traditionellen Brotsorten wie Carasau. Pastaspezialitäten sind Fregola und Malloreddus und frische Teigwaren wie Culurgiones, Filindeu und Lorighittas. Typisch für die Region sind auch Fleischgerichte wie Spanferkelbraten, Lamm, und Fischspezialitäten. Niemals fehlen darf in Sardinien der Käse: gereifter oder junger Pecorino, Ziegenkäse und Casu Marzu, sowie Süßspeisen mit Käse wie Seadas und Pardulas oder aus Mandeln und Honig. Typisch Weine sind der Vermentino in Gallura, Torbato und Cagnulari in Alghero, Carignano in Sulcis, Cannonau in Ogliastra und Nuorese, Monica und Nuragus im Campidano, Vernaccia um Oristano sowie der Malvasia in Bosa.


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