Top 10: Die besten Steakrestaurants in Hamburg

Wer hat die besten Steaks der Hansestadt?

© Theo's

Wer hat die besten Steaks der Hansestadt?

© Theo's

Viele Restaurants behaupten, das beste Steak Hamburgs zu servieren, das ist aber Geschmacksache und auch für gelernte Köche keine allzu große Herausforderung. Darum haben wir für diese Top Ten ganz besonders die Herkunft der angebotenen Steaks, die Auswahl der Cuts und Reifungen berücksichtigt und auch die »Beilagen« genauer betrachtet.

Theo's

© Theos

Das Fleisch in Prime Beef Qualität kommt von jungen Rindern aus den USA, aus Irland und Uckermärker Rindern aus eigener Zucht, 40 Tage trocken gereift und zugeschnitten in der hauseigenen Fleischerei. Ein Abend im »Theo's« beginnt mit einem Drink in der angeschlossenen Oysterbar, das Fleisch wird mit klassischen bis kreativen Steakbeilagen serviert, empfehlenswert sind die Thymian-Honig Möhren und Babyspinat mit Erdnussbutter. Das Fischangebot sei hier ausnahmsweise auch erwähnt: Das Kotelett vom Nordseesteinbutt mit Sauce Bernaise und die Meeresfrüchte-Platte für zwei Personen »on the rocks« begeisterten.

Rothenbaumchaussee 10
20148 Hamburg

www.theos-hamburg.de


Schlachterbörse

© Andreas Binar

Alles unter 250 g ist Carpaccio, könnte die Devise von Hamburgs Traditions-Adresse für Steak lauten, zumindest ist auf der Homepage des verwinkelten Eckkneipen-Restaurants zu lesen, wie ein Steak hier zu sein hat: »Mindestens sechs Wochen gereift. Fünf Zentimeter hoch und sieben Zentimeter lang. In der Mitte rot, nach außen hin rosa, mit schön gebräunter Kruste«. Und so macht man das hier, in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Schlachthof, und zwar seit über 100 Jahren. Hier gibt es auch Kalbsleber, Niere und Bries! Dazu schmecken rustikale Beilagen in Wirtshaus-Qualität und Portionierung. Voll und eng ist es immer in der »Schlachterbörse«, und besonders am Wochenende schlägt die gute Stimmung schon mal vergnüglich hohe Wellen.

Kampstraße 42
20357 Hamburg

www.schlachterboerse.de


Rach & Ritchy

Foto beigestellt

Vor über 20 Jahren eröffnete Fernsehkoch und Gastronom Christian Rach hier sein Tafelhaus, seit 2009 ist Ritchy Mayer Partner, Geschäftsführer und Küchenleiter, des »Grill Haus«, so der Untertitel zum Restaurant in Hamburg Bahrenfeld. Das Fleisch von überwiegend regionalen Erzeugern reift im eigenen Kühlraum mindestens 30 Tage am Knochen, gegrillt werden die Steaks im Southbend Infrarot-Grill der bis zu 800 Grad heiß werden kann. Besonders zu empfehlen sind das 400 g Rib-Eye vom Holsteiner Rind, sowie Kalbskotelett und Kalbsrückensteak aus Schleswig-Holstein. Die Beilagen sind eher klassisch, mit Rosmarinkartoffeln, sautierten Pilzen, Kräuterbutter, hausgemachten Dips und handgeschnittenen French Fries.

Holstenkamp 71
22525 Hamburg

www.rach-ritchy.de


Bootshaus Grill & Bar

© Alinea Design

Im »Bootshaus« in der Hafencity gibt es nicht nur Steaks, aber die, die es gibt, sind herausragend gut. Zum einen liegt das am Ausgangsmaterial: Patron Tristan Mißner bezieht sein Rindfleisch, darunter das 400 Gramm schwere Rib Eye, vom australischen Premiumzüchter Jack's Creek – wer sich mit Steaks auskennt, weiß, wie gut die Ware ist. Der Geheimtipp im »Bootshaus« stammt aber von einem anderen Tier: Das saftige, fettreiche Mangalitza-Schweinekotelett aus dem Burgenland in Österreich ist in dieser Qualität eine Seltenheit. Küchenchef Maik Stellmann bereitet das Fleisch auf dem Josper-Grill zu, was ebenfalls zur Qualität beiträgt. Der allein von Holzkohle befeuerte Grill erreicht Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius – das bringt eine knusprige Kruste und reichlich Röstaromen. Zudem hat Stellmann pfiffige, handwerklich gut gemachte Beilagen und Saucen ausgetüftelt, die sich gut ins Angebot einfügen. Die ambitionierte Barkarte und eine kennerhafte Weinauswahl komplettieren dieses moderne Grillhaus.

Am Kaiserkai 19
20457 Hamburg

www.bootshaus-hafencity.de

(M)eatery

Foto beigestellt

Schon namentlich hat sich die »(M)eatery« im »Side« Hotel dem Fleisch verschrieben, entsprechend groß ist die Auswahl an Steaks und Cuts aus Südamerika, den USA und Europa. Einen Schwerpunkt bildet die Hausspezialität: Das in der eigenen, gläsernen Dry-Aging Box gereifte Europäische Weiderind. Zubereitet werden die ausgesuchten Cuts im 800 Grad heißen Southbend Grill. Eine Auswahl von 15 Beilagen und zehn Saucen, sowie drei Grillbutter-Sorten sorgen für einen individualisierten Steakgenuss. Abwechslung. Gemütliche Sessel im ansonsten gradlinig gestalteten Restaurant.

Drehbahn 49
20354 Hamburg

www.meatery.de


Mash

Foto beigestellt

Das Steakhaus aus Kopenhagen begeistert auch in Hamburg mit seinem ganzheitlichen Konzept: Feine Vorspeisen wie sautierte Foie Gras oder Hummer mit Ochsenschwanz, gefolgt von Dry aged Fleisch aus Urugay, Dänemark und den USA. Hier gibt es auch Kobe und Wagyu XO Spezialitäten aus Japan, die in 100 g Portionen angeboten werden. Besonderes Lob verdient die Weinkarte mit handverlesenen Weinen aus aller Welt (Schwerpunkt Nordamerika) und einer Frankreich-Karte mit den Schwerpunkten Bordeaux und Bourgogne. Feine Desserts, eine Käseauswahl und die angeschlossene, exzellente Bar runden das Vergnügen ab.

Große Elbstraße 148
22767 Hamburg

www.mashsteak.de


Butcher's american steak house

Foto beigestellt

Das »Butcher's« sieht sich in der Tradition amerikanischer Steakhauskultur, neben den klassischen Cuts wie new york strip, prime cut filet steak, rib eye und t-bone sind viele Spezialitäten für zwei Personen im Angebot, etwa ein Porterhouse-Steak von 1300 g oder das »Butcher’s Bone-in rib eye for two«. Auch die amerikanische geprägte Vorspeisenkarte macht Appetit mit Tuna Sashimi, Flusskrebsbuletten mit Safranmayonnaise oder »the dirty dozend« – Achatschnecken in Kräuter-Knoblauchbutter. Gute Weinauswahl, teilweise mit Preziosen wie den 1995 Opus One von Mondavi/Rothschild  – und es sitzt sich wirklich gut, mit einem Glas Rotwein, in den bequemen Leder-Fauteuilles, am knisternden Kamin.


Milchstraße 19
20148 Hamburg

www.butchers-steakhouse.de


Bullerei

Foto beigestellt

Das Stammhaus und erste Restaurant von TV Koch Tim Mälzer wird gerne und viel von Fans und Touristen besucht, die Hamburger selbst kommen wegen der guten Steaks. Fleisch und Steaks bilden einen Schwerpunkt auf der Speisekarte des Restaurants und werden hier in Perfektion zubereitet, etwa das Entrecôte von der norddeutschen Färse, zwölf Tage in der gläsernen Dry Age Box am Eingang des Restaurants gereift. Dazu Spezialitäten wie das Teres Major »Metzgerstück« vom Black Angus Rind, zart durchwachsenes Iberico Schweine-Carré und ab und an Beef-Ribs (zugreifen!). Dazu kreative Beilagen wie bunte Vanillemöhren, Kartoffelröstzwiebelstampf oder Chimichurri-Sauce. Manchmal kann man auch Tim Mälzer sehen.

Lagerstraße 34b
20357 Hamburg

www.bullerei.com


Blockhouse

Foto beigestellt

Der Hamburger Gastronom Eugen Block ist ein Pionier der Steak Haus-Geschichte in Deutschland, 1968 eröffnete er in Winterhude sein erstes »Block House«. Und bis heute ist der Erfolg seines Konzepts ungebrochen, die mittlerweile 14 Filialen in Hamburg sind immer gut besucht. Und nicht nur die Hanseaten lieben den selbst gemischten Block House Salat vom Büffet, mit Dressing nach Wahl, ein gutes Steak vom 400 Grad heißen Lavastein dazu, immer perfekt gebraten und immer freundlich kalkuliert. Selbst die, ebenfalls in die Jahre gekommene, volksnah-rustikale Einrichtung stört augenscheinlich nicht mal die junge Generation. Ein befreundeter Hamburger Gastronom brachte das Erfolgsrezept auf den Punkt: »Ich geh da hin, bekomme ein ehrliches Steak und muss nicht weiter nachdenken.«

diverse Filialen in Hamburg

www.block-house.de


estancia steaks

Foto beigestellt

Hamburgs bekanntester Geheimtipp in Sachen Steak ist das charmante, in zweiter Generation geführte Restaurant der Familie Berg im denkmalgeschützten Afrikahaus der Reederei Woermann. Im Restaurant gefällt die Mischung aus gradliniger Moderne mit Holz und Leder, hohen Decken und alten Säulen. Das Fleisch für ihre Steaks bezieht die Familie von ausgewählten Lieferanten in den USA, Australien, Uruguay und Irland, die Reifung geschieht auf dem Seeweg, geschnitten wird auf Bestellung und nach Maß, direkt vom ganzen Strang. Dazu gibt es klassische Steakhaus-Beilagen, eine kleine, feine Weinkarte und eine gepflegte Gin-Karte extra.

Große Reichenstraße 27
20457 Hamburg

www.estancia-steaks.com


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