»The Paris Club«: Neue Rooftop-Bar in Düsseldorf

Erster Blick in die Bar mit Aussicht.

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Erster Blick in die Bar mit Aussicht.

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Die Sofas sind noch in Folie eingeschlagen, im Regal fehlen die Flaschen, und die Handwerker laufen geschäftig umher. Aber wie die neueste Idee von Bar-Legende Jörg Meyer in Düsseldorf einschlagen wird, lässt sich schon jetzt erahnen. Nur noch wenige Tage, dann eröffnet im neuen 25hours Hotel am Louis-Pasteur-Platz die Restaurant-Bar »The Paris Club«. 17 Stockwerke hat das Hotel und 198 Zimmer, oben thront der »Paris Club«. Der Blick? Atemberaubend! Schon das Restaurant im 16. Stock  bietet eine überwältigende Aussicht auf die Stadt. Noch eine Etage höher, im 17. Stock, befindet sich die Bar mit Raum für 230 Gäste – für schwindelfreie Barflies gibt es sogar einige Terrassenplätze im Freien. 

»Willkommen an der vielleicht längsten Theke der Welt«, sagt Jörg Meyer und zeigt grinsend auf den Lkw-langen Tresen im 17. Stock. Er und sein Partner Rainer Wendt, zwei erfahrene Branchen-Profis, sind die Erfinder des Gastronomie-Konzepts. Wendt ist Inhaber des beliebten Hamburger Bistros »Café Paris«, sein Geschäftspartner Meyer wurde bekannt als Erfinder des »Gin Basil Smash«, ist legendärer Barkeeper und Chef einer der besten Bars der Welt, des »Le Lion« in Hamburg. Eingebettet in das 25hours-Hotel wollen beide mit »The Paris Club« ein Abbild des modernen Frankreichs schaffen – die Lässigkeit von Präsident Emmanuel Macron übertragen auf moderne Gastronomie.

Spirits aus Frankreich

Die luftige, helle Architektur der Bar wirkt tatsächlich angenehm entspannt auf Besucher. Ohnehin ist der »Paris Club« sicher die französischste Bar Deutschlands: im Ausschank sind (fast) ausschließlich Spirituosen aus Frankreich. »Einen American Whiskey bekommt man hier nicht«, sagt Meyer. Stattdessen hat er sich auf ein Getränk konzentriert, das in Bars bislang eine Nebenrolle spielt, in Frankreich dagegen eine umso größere:

»Wir wollten mal was mit Wein machen.«
Jörg Meyer

Dafür hat Meyer sich ein ambitioniertes Team zusammengestellt, angeführt von Head-Bartender Philippe Grandbois, der aus dem französischsprachigen Teil Kanadas stammt.

»Wineballs« nennen sie die innovativen, für den »Paris Club« entwickelten Cocktails der Highball-Kategorie, die mit Wein gemixt werden. »So wie Aperol Spritz«, sagt Meyer. »Aber in cool.« Tatsächlich sind die Wineballs um einiges komplexer als die üblichen Szene-Drinks. Für den »Merlot Molé« haben die Barkeeper Bordeaux-Rotwein reduziert und kombinieren ihn mit französischem Brandy, gewürzt mit Zimt und Sternanis. Der »de Sauvignon« besteht nicht nur aus Ginger Ale, sondern wird mit Sauvignon Blanc aufgefüllt. Ein Renner könnte auch der »Coco before Chanel« aus der Reihe »Famous Highballs « werden: Selbstgemachter Kokos-Sirup trifft auf Cognac, drapiert mit einem getrockneten Blatt Sushi-Ingwer. Alles Drinks, von denen man auch mal vier trinken kann, ohne anschließend aus der Bar zu wanken.

Kleine Snacks

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Wer Appetit bekommt, kann zwar auch an Ort und Stelle aus kleinen Snacks wählen. Für größeren Hunger wartet jedoch das Restaurant eine Etage tiefer, wo Küchenchef Daniel Bauder die Regie führt. Er bietet Brasserie-Küche, die von Austern über Steak Tatar bis zu Loup de Mer reicht. Das Interieur mit Skizzen an der Wand und Farbklecksern am Boden soll an ein Künstler-Atelier erinnern. 


Die Idee der deutsch-französischen Freundschaft zieht sich durchs gesamte Hotel. Das beginnt schon im Foyer, wo großformatige Fotos von Tour-de France Helden hängen und die Tricolore auf den Boden gemalt ist. Besucher wählen aus zwei Arten von Zimmern: den deutschen und den französischen. Während die deutsche Einrichtung an den klaren, geradlinigen Bauhaus-Stil erinnert, sind die französischen Zimmer verspielter. Hier warten Himmelbetten und Poster im Vintage-Look – und als Highlight funktionsfähige Badewannen auf dem Balkon. Das Hotel befindet sich schon in der Soft-opening-Phase, ab 24.5. hat dann auch der »Paris Club« geöffnet. Santé!

www.25hours-hotels.com

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