Sektmacher repräsentieren deutschen Sekt

Symbolbild © Shutterstock

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Seit 30 Jahren dient der »Verband der traditionellen klassischen Flaschengärer« deutschem Premium-Sekt als Sprachrohr und Plattform. Erklärtes Ziel ist bis heute, den Sekt, der mittels klassischer Flaschengärung entsteht, in seiner Qualität von anderen Weinen klar abzugrenzen. »Wir wollen unsere hochwertigen und nach traditioneller Methode von Hand hergestellten Sekte abgrenzen zu den industriell hergestellten Sekten der unteren Preiskategorie, die derzeit noch das Image der Marke ›Deutscher Sekt‹ prägen.« Bisher jedoch richtete sich die Verbandsarbeit eher nach innen und konzentrierte sich auf den Austausch der Mitglieder«, wie es auf der Webseite heißt.

Méthode traditionnelle nicht nur in der Champagne

Unter einem neuen Namen soll die besondere Herstellungsmethode künftig nachhaltig im Bewusstsein der Verbraucher verankert werden. Unbekannt ist dieser traditionelle, handwerkliche Weg der Sektbereitung nicht. Seit über 300 Jahren arbeiten Kellermeister nach dieser Methode, die auch als Méthode traditionnelle bekannt ist – und vor allem bei Schaumweinen aus der Champagne angewandt wird. Doch auch andere hochwertige Produkte außerhalb der Champagne, wie Crémant, Cava und Winzersekt, entstehen gemäß der traditionellen Flaschengärung.

Verband traditioneller Sektmacher

Im Rahmen einer Versammlung der Mitglieder – allesamt und ausschließlich Winzern, die Sekt in traditioneller Flaschengärung aus deutschen Grundweinen herstellen – wurde nun ein neuer Verbandsname festgelegt: Der »Verband traditioneller Sektmacher« soll den Begriff »Sekt« neu prägen. Laut Presseaussenung sollte dies dazu führen, dass Deutscher Sekt für Traditionelle Methode und deutsche Sektgrundweine steht, wie er es zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch tat. Das Handeln der »Sektmacher« dient künftig der Aufklärung des Verbrauchers im Hinblick auf die unterschiedlichen Methoden, die zur Schaumweinbereitung Verwendung finden mit dem Ziel, die Hochwertigkeit der handwerklichen, traditionellen Methode herauszustellen. Ihren ersten gemeinsamen Auftritt unter neuem Namen haben die Mitglieder des Verbands dann unter neuem Logo auf der ProWein 2020 von 15. bis 17. März 2020 in Düsseldorf. Bis dahin arbeiten verschiedene Gruppen an dem Vorhaben des aktiven und gemeinsamen Auftretens.

Der Vorstand:

  • Volker Raumland (Sekthaus Raumland), Präsident
  • Niko Brandner (Sekthaus Griesel)
  • Christoph Graf (Sektmanufaktur Schloss VAUX) 
  • Herbert Reinecker (Sektkellerei Reinecker)
  • Ingo Simon (Sekt- und Weingut Gebrüder Simon)
  • Heinfried Strauch (Sektmanufaktur Strauch) 
  • Clementine Perlitt (Sektmanufaktur Schloss VAUX)

www.traditionelle-flaschengaerer.de

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