Outdoor-Hits

Die talentierte Designerin Bodil Kjær hat für Carl Hansen & Søn ihre erste Kollektion entworfen. Die Möbel überzeugen mit einer einzigartigen schlichten Eleganz. carlhansen.com

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Die talentierte Designerin Bodil Kjær hat für Carl Hansen & Søn ihre erste Kollektion entworfen. Die Möbel überzeugen mit einer einzigartigen schlichten Eleganz. carlhansen.com

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Hört man aufmerksam zu, wenn Menschen übers Wetter smalltalken, fällt nicht selten folgender Satz: »Es gibt ja keine Übergangszeiten mehr.« Nun ist es allerdings so, dass bei der unerschöpflichen Witterungsthematik die gefühlte und die statistische Wahrheit nicht immer korrespondieren, letzten Endes obsiegt aber stets der subjektive Eindruck, und der lautet: Es wird in unseren Breitengraden früher heiß und bleibt auch länger warm. 

Das heißt in der Praxis: Man kann es sich länger am Pool oder Strand gemütlich machen. Und dementsprechend stylish will man es sich dann draußen einrichten.

Outdoor-Must-haves

Fancy-Faktor inklusive

Um es knackig auf den Punkt zu bringen: ­Outdoor ist das neue Indoor. Diese These bestätigte sich dieses Jahr auch auf den internationalen Interior-Messen, allen voran dem ­Salone del Mobile in Mailand. Man transportiert die Wohnlichkeit nach draußen, Loungemöbel, Sessel, Daybeds und Liegen stehen
ihren engen Verwandten aus dem Wohnzimmer an Gemütlichkeit um nichts nach. Man gibt robusten und pflegeleichten Materialien, einst als sperrig und kühl verschrien, eine kräftige Ladung Cosiness mit auf den Weg. 

Davon abgesehen kann man natürlich aus dem aktuellen Angebot für Pool- und Seaside einiges an Trends destillieren. Allen voran wird man der Lebensfreude mit kräftigen Farben gerecht. So greift etwa der deutsche Stardesi­gner Werner Aisslinger bei seiner Outdoor-­Kollektion »Cirql«, die er für Dedon gestaltet hat, mit sattem Gelb und kräftigem Türkisblau tief in den Farbtopf. Und Kollege Matteo Thun gibt bei seiner Möbelserie für Ethimo ein mutiges Bekenntnis zu Karo ab. Zudem kommen Klassiker wie der Hängesessel »Cocoon« der Campana Brothers oder Mark Newsons »Felt«-Chair mit frischem Anstrich daher. Dennoch gilt auch hier: kein Trend ohne Gegentrend. Es gibt nämlich auch gediegenere Farbkonzepte, die sich auch in diskreter, nordischer Formgebung üben und sich weniger auffällig in ein beachiges Ambiente fügen. 

Ebenfalls nicht unwichtig, wenn man es sich draußen gemütlich machen will: Diese Saison setzt auf
kleine, verspielte Details. Die dürfen und sollen gewitzt sein. Etwa wenn leicht transparente Sonnenschirme blumige Schattenmuster werfen oder Poufs wie bei Viteo mit kleiner Tablettablage für Getränke und Snacks punkten.
Und sonst? Auf den folgenden Seiten finden Sie noch mehr themenspezifische Outdoor-Inspirationen abseits von chilligen Möbelstücken – von wetterfesten Teppichen bis zu gnadenlos lässigen Beleuchtungsideen und Duschen für den Außen­bereich.