Meissen präsentiert neuen »Grünschnabel«

v.l.n.r.: Lutz Krüger, Nathalie Weich und Lutz Richter präsentieren den Grünschnabel 2017.

© meeco Communication Services / Franziska Märtig

Lutz Krüger, Nathalie Weich und Lutz Richter präsentieren den Grünschnabel 2017.

v.l.n.r.: Lutz Krüger, Nathalie Weich und Lutz Richter präsentieren den Grünschnabel 2017.

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Die Bilanz der Weinlese in Deutschland lautet »klein, aber fein«, Wetterkapriolen wie Spätfrost und eine nasse Lesezeit haben es den Winzern auch in diesem Jahr nicht leicht gemacht. Dennoch ist die Aussicht auf das bevorstehende Weinjahr positiv – alle deutschen Weinbaugebiete rechnen laut dem Deutschen Weininstitut mit guten bis sehr guten Weinqualitäten. Auch Sachsen kann mit guten Nachrichten aufwarten: »Mengenmäßig sieht es sehr gut aus: Wir konnten wieder wie im Vorjahr rund 1.000 Tonnen Wein lesen und liegen damit leicht über dem langjährigen Lesedurchschnitt.«, so Lutz Krüger, Geschäftsführer der Sächsischen Winzergenossenschaft Meissen eG.

In Meissen ist der erste verkostbare Wein im neuen Weinjahr – abseits vom Federweisser – der Grünschnabel. Der Jungwein wurde im vergangenen Jahr erstmals in der jüngeren Weinbaugeschichte der Region präsentiert und stellt eine Wiederbelebung des Martinswein dar. Unter Joseph II. kam dieser Brauch von Österreich-Ungarn nach Mähren im heutigen Tschechien, wo er seit 2005 wieder aktiv belebt wird. Stellte der Martinswein früher am 11.11. das Ende der Weinsaison dar, so läutet er heute die neue Weinsaison ein. Weinbauern, Winzer und Liebhaber verkosten die in der Regel frischen und fruchtigen Weine die einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Jahrgang geben – Eigenschafte, die der Jungwein aus Meissen im Namen vereint. »Den Namen ›Grünschnabel‹ haben wir deshalb ausgewählt, weil er den jungen Wein ganz gut umschreibt und beschreibt: Der Grünschnabel ist jung, erfrischend und etwas vorlaut. Zugleich ist er der Vorbote unseres neuen Jahrganges«, erläutert Manja Licht, Marketingleiterin der Sächsischen Winzergenossenschaft Meissen eG.

Lutz Richter, der Künstler hinter dem neuen Etikett.
Lutz Richter, der Künstler hinter dem neuen Etikett.

© meeco Communication Services / Franziska Märtig

Das Etikett hat der Radebeuler Karikaturist und Künstler Lutz Richter für den Grünschnabel 2017 ganz neu gestaltet. »Es hat uns richtig Spaß gemacht, mit ihm zusammen das Etikett zu entwickeln.«, so Manja Licht.

Der Grünschnabel 2017 ist ab sofort erhältlich, der Flaschenpreis liegt bei 8,50 Euro.

www.winzer-meissen.de

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