Markgräflerland: Weine aus dem Dreiländereck

Sanfte Hügel, schmucke Dörfer: Das Markgräflerland zwischen Freiburg und Basel ist eine Hochburg des Genusses.

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Sanfte Hügel, schmucke Dörfer: Das Markgräflerland zwischen Freiburg und Basel ist eine Hochburg des Genusses.

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»Ursprünglich wollte ich mit dem Wiii nix zu tun haben«, sagt Dirk Brenneisen. »Ich musste als Kind immer mit in die Reben. Da hab ich geschworen, ich mach’ nix mit Landwirtschaft.« Also absolvierte Brenneisen eine Lehre als Werkzeugmacher. Danach kam der Zivildienst. Und siehe da, in der Zivildienststelle Marienheim, einer betreuten Einrichtung für geistig Behinderte, gab es einen Weinberg: »Da hatte mich der Wein wieder. Da hab ich gemerkt, so schlimm sind die Reben gar nicht – und hab eine Winzerlehre angefangen. Danach habe ich beim Weingut Lämmlin-Schindler in Mauchen gearbeitet, und irgendwann sagte der Wirt im ›Rebstock‹ in meinem Heimatort Egringen, der damals seinen Wein noch selber gemacht hat: ›Dirk, du pachtest meinen Keller und machst meinen Wein gleich mit.‹«

Die Karriere von Dirk Brenneisen, Jahrgang 1972, mag ungewöhnlich anmuten, aber sie ist auch irgendwie typisch für eine ganze Generation von Markgräfler Winzern. Typisch, weil es die starren Strukturen im genossenschaftlich dominierten Südwesteck schon manch einem Begabten schwer gemacht haben, den Weinbau als attraktiven Beruf zu begreifen. Und ebenfalls typisch, weil viele dieser Winzer von ihrem Stilempfinden in eine Opposition zur staatlichen Qualitätsweinprüfung getrieben werden: Denn diesem Gremium galt lange Zeit ein kalt vergorener, nach Eisbonbon duftender Wein mit möglichst glatter Gaumenstruktur, mit zugesetzter Kohlensäure und uniformem Süßschwänzchen als das Idealbild eines Markgräfler Weißweins. Wer einen Wein mit Aromen aus der Spontangärung anstellte, mit Hefenoten oder einer charaktervollen Prise Phenole, der bekam einen Ablehnungsbescheid. Daraus zog eine ganze Reihe von Winzern ihre Konsequenzen – und änderte nicht ihren Weinstil, sondern verzichtete freiwillig auf die ohnehin inhaltsleer gewordene Bezeichnung »Qualitätswein«. Die Landwein-Bewegung war geboren.

Allerdings ist der Verzicht auf das staatliche Prüfsiegel – und das beim ganzen Sortiment – ein Freiraum, der erst mühsam erkämpft werden muss. Vor allem im Kopf: »Ich hab schon schlaflose Nächte gehabt«, sagt Brenneisen, »weil ich nicht wusste, wie meine Kunden reagieren. Aber die Sorgen waren übertrieben. Die Kunden sind viel aufgeschlossener, als man denkt, die entscheiden nach Geschmack. Und fragen: Die Qualität ist doch noch ebenso gut wie vorher? Dann her mit dem Züügs.«

Der Castellberg war einst der Musterweinberg des Markgrafen Karl Friedrich. Heute pflegt Martin Waßmer die Reben.

Der Castellberg war einst der Musterweinberg des Markgrafen Karl Friedrich. Heute pflegt Martin Waßmer die Reben.

© Carl Brugger

Individualisten

Am Ortsrand von Staufen liegt mit dem Weingut Wasenhaus ein weiterer Landwein-Betrieb. Am hölzernen Zaun hängt ein Ortsausgangsschild. Durchgestrichen: »Reale Welt«. Nächster Ort: »Ponyhof«. Das stimmt zum einen wirklich, denn die Eltern des jungen Christoph Wolber betreiben eine Reitschule. Zum anderen entstehen an diesem Ort aber auch Burgunder, die tatsächlich nicht ganz von dieser Welt sind. Wolber und sein Kompagnon Alexander Götze haben sich beim Arbeiten in Burgund kennengelernt, Wolber arbeitete bei der Domaine de la Vougeraie, bei Comte Armand und bei Anne-Claude Leflaive. Götze bei Pierre Morey und bei Hubert de Montille. Jetzt entstehen aus nur zwei Hektar Reben Markgräfler Weine, die veranschaulichen, wie nahe in jeder Hinsicht die Kalklandschaft Südbadens dem Burgund ist. Im Weinberg ist alles Handarbeit, die Bodenbearbeitung macht Wolber mithilfe einer Seilwinde und mit dem Sitzpflug: »In der Kirchhofener Lage Bellen rattert der Pflug nur noch, da ist man direkt auf dem Fels.« Dass in diesen Flaschen wahre Sensationen stecken, hat sich mittlerweile herumgesprochen, die Weine sind fast ständig ausverkauft.

Der Mastermind und Wegbereiter der ganzen Landwein-Bewegung sitzt im Innenhof seines Weinguts in Efringen-Kirchen und schwenkt einen Wein im Glas, dessen Sorte und Herkunft es zu erraten gilt. Hanspeter Ziereisens T-Shirt mit der launigen Parole »Make Gutedel great again!« weist den Weg zur Lösung des Rätsels. Schließlich stellt sich heraus, dass dieses Exemplar der häufig als Tafelobst gescholtenen Traube aus Oregon stammt. Anderswo scheint die Sorte also so langsam in Mode zu kommen, auch an der Rhône beginnt man uralte Gutedelbestände wiederzuentdecken, die früher einmal dazu dienten, die wuchtigen Syrah-Weine auf Trinkstärke herabzusetzen. Nur in ihrer zweiten Heimat Markgräflerland waren in den vergangenen zwei Jahrzehnten Betriebe, die die Sorte mit dem Anspruch auf Lagerfähigkeit bereiteten, absolute Ausnahme­erscheinungen. Hermann Dörflinger etwa in Müllheim kann noch Gutedel aus den 90er-Jahren servieren, die taufrisch sind. Aber viele andere Weingüter müssen da passen. Ziereisens eigener Gutedel »10 hoch 4« ist der Kronzeuge dafür, dass alte Reben auf Kalk etwas wahrlich Großes hervorbringen können. Ziereisen nennt diesen Wein auch »Kommaverschiebung«, weil er ihn für 125 Euro verkauft und nicht für 12,50 Euro wie seinen nächstbesten Gutedel »Steingrüble«. Dass auch Letzterer schon zwei Jahre im Fass bleibt und damit länger als die meisten nach VDP-Richtlinien erzeugten Großen Gewächse, sagt einiges aus über den provokativen Stachel, der von den Landwein-Winzern ausgeht, und über ihr qualitatives Ethos.

Das Vermächtnis der Markgrafen

»Letztlich war es ja der Gutedel, der das Markgräflerland erst als politische Einheit geschaffen hat«, gibt Martin Waßmer zu bedenken. Waßmer spielt darauf an, dass die Gegend zwischen Freiburg und Basel im 18. Jahrhundert teils im Besitz des Markgrafen von Baden war, teils als »Vorderösterreich« in der Hand der Habsburger. Manche Ortschaften unterstanden dem (weltlichen) Fürstbistum Basel, und die Herrschaft Heitersheim war autonom.
Markgraf Karl Friedrich von Baden (1728–1811) ermunterte in den 1780er-Jahren die Untertanen in seinem Einflussgebiet, den vom Genfersee importierten Chasselas, also Gutedel, anzupflanzen, dessen Wein bei Weitem nicht so sauer ausfiel wie etwa der Elbling. Schnell überschritt der Gutedel die Grenzen des Markgräflichen Herrschaftsgebiets – und schuf so, was nach Säkularisierung auch politisch Wirklichkeit wurde: das Markgräflerland als Einheit.

Im  Jahr 1784 ließ Karl Friedrich auch einen terrassierten Musterweinberg am steilen Castellberg bei Dottingen anlegen. Heute pflegt Martin Waßmer diesen Steilhang, und etwas Stolz schwingt mit, wenn der Winzer die Weinbergssteige emporklettert, um oben, an einem kleinen Rastplatz, auf das freiliegende Kalkgestein zu deuten. Waßmer holt heute aus diesem Weinberg exzellente Burgunderweine, für den Gutedel ist es an einem solchen Standort mittlerweile schon zu warm. Dabei wird das Markgräflerland wahrscheinlich dauerhaft zu den Gewinnern des Klimawandels gehören, denn um die Frische der Weine muss man sich hier, so nahe am Schwarzwald, kaum große Sorgen machen. Schon haben die ersten Winzer neben Burgundersorten auch bemerkenswerte Bordeaux-Cuvées im Angebot. Im Weingut Blankenhorn, das nach dem Inhaberwechsel vor ein paar Jahren gerade neben dem Gutshof eine neue Vinothek mit angeschlossener Weinbar errichtet, stellen Martin Männer und seine Ehefrau und Önologin Yvonne Keßler eine 2018er-Fassprobe vor, die den Markgräfler Stil bei Cabernet und Merlot auf die Spitze treibt: mit wohltuend begrenztem Alkohol, hoher Dichte und einer rasierklingenscharf präzisen Frucht. Auch der Biowinzer Gerd Schindler und das Weingut Schlumberger aus Laufen experimentieren erfolgreich mit Bordeaux-Blends, während Hanspeter Ziereisen sich sogar an Syrah he­rangewagt hat.

Gleichzeitig ist das Markgräflerland aber auch eine Sekt-Hochburg. Da die Weine hier immer einen Extraschuss Säure haben, hat die Sekt-Produktion schon seit Langem Tradition. Dabei ist das Sekthaus Reinecker in Auggen so etwas wie die inoffizielle Zentrale, denn der Betrieb erzeugt nicht nur eine eigene Reihe von elaborierten Sekten aus Markgräfler Grundweinen, sondern übernimmt auch die Flaschengärung für zahlreiche Weingüter der Region. Und nun hat Reinecker sogar gemeinsam mit Fritz Keller aus Oberbergen ein Weingut am Isteiner Klotz erworben. Dass der namhafte Kaiserstühler Betrieb sich an diesem Kalkfelsen einkauft, darf man getrost als einen Vorgang mit Signalwirkung verstehen. »Die Reben stehen am Klotz obendrauf, das gibt es so auf der Welt nicht ein zweites Mal«, berichtet Fritz Keller begeistert. »Wir haben dort 2018 schon die Lese gemacht, Friedrich hat die Hauptaufgabe im operativen Geschäft, und wir haben das probiert – wow!« Bis die ersten Weine kommen, wird es allerdings noch etwas dauern, denn das Weingut hat noch einen Ablieferungsvertrag an die Winzergenossenschaft.

Und auch bei dieser tut sich was. Hagen Rüdlin, der neue Geschäftsführer der »Markgräfler Winzer«, ist zwar der Nachfolger seines Vaters auf dem Chefsessel, doch der frühere Moët-Manager, der einige Zeit in den USA gelebt hat, ist mit neuen Ideen und einer komplett veränderten Qualitätspolitik angetreten. Nachdem er 2015 in Efringen-Kirchen angeheuert hatte, machte er sich bei einem Teil der Mitglieder Feinde, weil er im Herbst manchen Traubenbottich einfach an den Einlieferer zurückgehen ließ. Keine Qualität – keine Traubenannahme. Ein vermutlich notwendiger Affront, der einen Prozess des Umdenkens zur Folge haben muss, wenn die Genossenschaft eine Zukunft haben soll. Die ersten Prestigeweine der als »Markgräfler Winzer« umfirmierten Genossenschaft deuten an, dass der richtige Weg eingeschlagen ist.

Eine Bio-Hochburg

In Heitersheim mit seinen sanft geschwungenen Hügeln schreiten Katharina und Mathias Pfefferle in eine ihrer Rebzeilen hinein – und ernten ein paar in der Gasse wachsende Saubohnen. »Die Bohnen haben wir dieses Jahr zum ersten Mal ausgesät, vermutlich etwas zu spät, denn die Ernte ist klein.« Das ist aber auch nebensächlich, denn dem Bio-Betrieb geht es natürlich nicht um die Bohnen, sondern um eine Zwischenbegrünung, die den Wasserhaushalt reguliert und Artenvielfalt schafft. Der Bio-Gedanke sei im ganzen Dorf sehr verankert, berichtet das Ehepaar – vor allem dank des Weinguts Zähringer. Dieses, heute 50 Hektar groß und inzwischen sogar Demeter-zertifiziert, verkaufte in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren seine Weine in den aufkommenden Bioläden, zwischen Birkenstock-Sandalen und »Jute statt Plastik«-Schildern. Wie es bei vielen Bio-Pionieren der Fall war, war die Qualität der Weine bald so gut, dass die Vermarktung schnell herauskam aus der Öko-Nische. Der Lebenslauf von Katharina und Mathias Pfefferle indes erinnert ein wenig an jenen von Dirk Brenneisen: Auch Katharina Pfefferle zog es in ihrer Jugend weg von der Landwirtschaft, sie ließ sich zur medizinisch-technischen Assistentin ausbilden und arbeitete in einem Labor in Berlin; ihr Ehemann (und heutiger Außenbetriebsleiter) ist im Erstberuf Architekt. Als Katharina Pfefferles Eltern ihr vor 20 Jahren anboten, die familieneigene Landwirtschaft zu übernehmen, sagte sie: »Gut, ich komme zurück und mach’ was, aber dann muss es der Wein sein.«

So kam es zum Weingut nebst zugehöriger Straußwirtschaft, zur Umstellung auf Bio und zu den Saubohnen im Weinberg. Heute können junge Talente auf den Erfahrungen der Vorbilder wie Zähringer, Lämmlin-Schindler, Rieger oder Schneider-Pfefferle aufbauen, wenn sie sich für Bio interessieren. »Ich find’s auch gut, dass man bei Bio immer etwas zum Nachdenken hat«, sagt etwa Max Geitlinger, der in neunter Generation das »Gasthaus zum Hirschen« in Egerten leitet, einem Ort mit 90 Einwohnern. Zum Wirtshaus gehören zwei Hektar Reben, und Geitlinger produziert – natürlich – Landwein. In Bio-Qualität: »Wenn ich nur dem Spritzplan von Bayer folge, wo denke ich dann noch über den Wein nach?«

Zurück nach Efringen-Kirchen und zu Edeltraud und Hanspeter Ziereisen. Im Frühjahr waren beim badischen Landweinmarkt in Müllheim bereits 22 Landwein-Winzer an Bord, keine Geringere als Jancis Robinson übernahm die Schirmherrschaft. »Und das Landwein-Büro bin ich«, schmunzelt Edeltraud Ziereisen. Aber da gibt ihr Mann das Zeichen zum Aufbruch, um den Kellerneubau am Ortsrand zu besichtigen. In dem Stollen haben 700 Fässer Platz gefunden, viele davon waren vorher bei Verwandten und Bekannten im ganzen Ort untergebracht. »Aber jetzt«, sagt Ziereisen, »ist der neue Keller auch schon wieder zu klein.« Schon stehen wieder zusätzliche Fässer bei der Verwandtschaft im Keller. Die Landwein-Revolution, so scheint es, ist nicht zu bremsen.

Die Falstaff-Bewertung der Weine

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Falstaff Nr. 06/2019
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