Christian Silmbroth ist Küchendirektor des Falkensteiner Schlosshotel Velden. / Foto beigestellt
Christian Silmbroth ist Küchendirektor des Falkensteiner Schlosshotel Velden. / Foto beigestellt

Wie wird man eigentlich Küchenchef? Diese Frage kann nicht so einfach beantwortet werden, denn das Berufsbild Koch gestaltet sich sehr unterschiedlich. KARRIERE hat nachgefragt Christian Silmbroth und Martin Maierhofer, Chefköche in den Falkensteiner Hotels & Residences, zum Interview gebeten:

KARRIERE Wie sieht Ihr Werdegang aus?
Christian Silmbroth Ich bin seit zwei Jahren im Schlosshotel Velden als Chef de Cuisine tätig. Davor war ich in Deutschland, Frankreich, Ungarn und der Schweiz und habe einen kleinen Zwischenstopp in den Vereinigen Arabischen Emiraten gemacht. Ich habe im Laufe meiner Karriere in den unterschiedlichsten Ländern und Küchen gearbeitet, sei es in einem kleinen Gourmetrestaurant oder bei internationalen Großveranstaltungen mit 100.000 Gästen. Nachdem ich meine Doppellehre Küche und Service abgeschlossen hatte, wollte ich einfach die Welt kennenlernen und das ist als Koch ein leichtes.

Es muss aber nicht immer die internationale Arbeitserfahrung sein, die einen erfolgreichen Koch ausmacht. Martin Maierhofer, Sie sind Küchenchef des Falkensteiner Therme & Golf Hotel Bad Waltersdorf. Wohin führten Sie Ihre Stationen?
Martin Maierhofer
Im Gegensatz zu Christian bin ich Österreich treu geblieben. Ich absolvierte meine Lehre als Koch und Restaurantfachmann in einem kleinen Familienbetrieb mit Hauben-Küche, bevor ich auf Saison ging. Die Berge haben mich immer schon begeistert, also war ich einige Saisonen im Ötztal in Tirol, unter anderem im höchstgelegenen 4* Hotel in den Alpen tätig. Auch am Semmering in Niederösterreich war ich als Koch, danach hat es mich zu den Falkensteiner Hotels & Residences verschlagen, ich war in Leoben und am Nassfeld, bevor ich 2010 Küchenchef in Bad Waltersdorf wurde. Nun bin ich schon im sechsten Jahr hier und bin noch immer begeistert von meinem Job.

Was ist das Besondere an diesem Beruf?
Silmbroth Das Berufsbild Koch hat mich schon als Kind fasziniert. Man kann seine Kreativität ausleben, reisen und mit Texturen und Geschmackskompositionen experimentieren. Für mich ist es einfach ein Traumberuf, in dem mir nie langweilig wird.

Maierhofer
Ich sehe das sehr ähnlich. Kochen ist ein Handwerk, das man erlernen kann. Man braucht Ehrgeiz, Leidenschaft und Durchhaltevermögen. Am besten ist das Feedback der Gäste, wenn das Essen geschmeckt hat und das kann auch schon mal von Werner Matt kommen.

Warum arbeiten Sie bei Falkensteiner?
Maierhofer Ich bin wie gesagt schon seit einigen Jahren bei den Falkensteiner Hotels & Residences tätig und es ist immer wieder schön zu sehen, dass nicht nur die Gäste Wertschätzung erfahren, sondern auch wir Mitarbeiter. In jedem der drei Häuser in denen ich tätig war, wurde dieses »Welcome Home« Gefühl gelebt. Für mich ist es in der Küche wichtig, ein funktionierendes Team zu haben, das fundiertes Wissen hat und sein Handwerk versteht. Das gilt für meinen Sous Chef genauso wie für meine Auszubildenden. Ich kann nicht alleine für unsere Gäste kochen, daher ist für mich der Teamzusammenhalt besonders wichtig.

Silmbroth Ich halte es da wie Martin, Teamarbeit, sauberes Arbeiten und Ehrlichkeit sind die Grundpfeiler einer guten Küchencrew. Das ist in meinem Team im Schlosshotel gegeben. Wir haben hier nicht ohne Grund ein haubenprämiertes Restaurant. Aber auch die Weiterbildung des Einzelnen sollte gefördert werden, damit sich die Mannschaft weiterentwickeln kann. Da ist die Falkensteiner Academy, die ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für alle Mitarbeiter bietet, natürlich eine tolle Möglichkeit für uns alle.

Martin Maierhofer ist Küchenchef des Falkensteiner Therme & Golf Hotel Bad Waltersdorf. / Foto beigestellt

Fazit
Es gibt keinen typischen Werdegang auf dem Weg zum goldenen Kochlöffel. Und auch wenn Christian Silmbroth und Martin Maierhofer von ihren Stationen her sehr unterschiedlich sind, konnten sie ihren Weg machen. Und eine Gemeinsamkeit teilen sie sich doch, das Lebens- bzw. Arbeitsmotto: »Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus« heißt es in ihren Küchen.

Die Gesprächspartner
Christian Silmbroth, Küchendirektor des Falkensteiner Schlosshotel Velden
Martin Maierhofer, Küchenchef des Falkensteiner Therme & Golf Hotel Bad Waltersdorf

Karriere in der Küche von Falkensteiner! Unsere Küchenchefs freuen sich über Unterstützung und Ihre Bewerbung (recruiting@falkensteiner.com).

Sie möchten mehr über das Vorzeigeunternehmen Falkensteiner erfahren? Dann schauen Sie sich das Profil des Unternehmens inklusive der offenen Positionen unter www.falstaffJOBS.com an!

(von Alexandra Gorsche)

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