Falstaff Lieblingswein 2019 – die Nominierten

Tobias Weickert, Gunther Hiestand und Gregor Meßmer.

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Tobias Weickert, Gunther Hiestand und Gregor Meßmer.

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Eine der wichtigsten Veranstaltungen im Falstaff-Jahr ist die WeinTrophy. Seit 2011 werden Winzer, Newcomer und Sommeliers im Rahmen einer Gala für ihre Leistung geehrt – dazu kommen Sonderpreise wie das Lebenswerk, das in unregelmäßigen Abständen verliehen wird oder der Publikumspreis, der 2017 aus der Taufe gehoben wurde.

Dabei lässt Falstaff seine verlässlichste Jury zum Zuge kommen: Die Community. Im Vorfeld der Gala auf Schloss Hugenpoet haben Weinaficionados die Möglichkeit, drei Weine zu verkosten und zu bewerten – und so ihren Lieblingswein 2019 zu küren.

Wie auch schon im vergangenen Jahr stehen auch dieses Mal ausschließlich Weißweine zur Wahl. Das Geheimnis, welcher Wein den Falstaff-Lesern am Besten mundet, wird am 22. Februar im Rahmen der WeinTrophy 2019 in Essen-Kettwig gelüftet.

Sie sind die Jury: Wein-Paket bestellen und bewerten

Bestellen Sie jetzt Ihr Weinpaket bestehend aus je einem nominierten Wein in Falstaff »best buy«-Qualität, einem Liter Gerolsteiner Naturell sowie einem Falstaff Test-Abo mit 2 Ausgaben!

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* die Bezahlung erfolgt bequem und sicher mit Kreditkarte. Versand in die Schweiz ist leider nicht möglich.




Lieblingswein 2019 – die Nominierten:


2017 Guntersblum Gewürztraminer trocken

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»Die Falstaff-Jury bescheinigt dem klassisch im großen Holzfass ausgebauten Gewürztraminer aus Guntersblum im Herzen Rheinhessens eine »Elsässer Opulenz«. Dabei stehen die üppigen Aromen von Rose, Rauch und kandiertem Pfirsich aber nicht alleine. Zur Sortenwürze tritt ein steinig-mineralischer Ton hinzu. Am Gaumen überzeugte der Wein mit »butterzartem Ansatz« und einem durch und durch harmonischen Bau. Seine aufgeräumte und dabei unverkitscht trockene Abstimmung (nur 3,5 g/l Restzucker) empfiehlt diesen vielschichtigen Gewürztraminer auch als aromatischen, aber unaufdringlichen Begleiter bei Tisch, etwa zu orientalischen Speisen oder milden Currys.«

Über das Weingut Hiestand:

Seit mehr als sechs Jahrhunderten – so schreibt uns Gunther Hiestand – lebe seine Familie bereits im Einklang mit der Natur und den Reben. Und weiter: »Mehrjährige Brache der Weinberge, gezielte Einsaat von Begrünungspflanzen und der vollkommene Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel sind nur einige Eckpfeiler in unserem Qualitätsdenken.« Für uns war die Verkostung dieser Kollektion eine Wohltat: Die Weine heischen nicht nach Aufmerksamkeit, sie sind frei von Zuckerschminke und haben gerade darum eine makellose Balance. Das nennen wir grundsolide.



2017 Astheim Karthäuser Scheurebe trocken

Weingut Zehnthof Weickert, 2017 Astheim Karthäuser Scheurebe trocken

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»Es war 1916, als dem Rebenkundler Georg Scheu diese aromatische Züchtung aus Riesling X Bukettraube (= Silvaner X Trollinger) gelang. Ein gutes Jahrhundert später gehört Familie Weickert aus Sommerach in Franken zu den größten Experten für die in die Jahre gekommene Neuzüchtung. Unter dem halben Dutzend Scheureben, die im Zehnthof entstehen, ist diejenige aus der Lage Astheimer Karthäuser besonders bemerkenswert, denn sie wächst in einer Lage, die sonst vor allem für ihre weißen Burgunderweine bekannt ist. In seinen Aromen ist der Wein ganz Scheurebe: mit Aromen von Grapefruit und Zitronenblüte. Doch am Gaumen zeigt er jene burgunderhafte Seidigkeit, die den Weinen vom Muschelkalk zueigen ist.«

Über das Weingut Zehnthof Weickert:

Fünf verschiedene Scheureben aus vier verschiedenen Lagen – das dürfte ziemlich einmalig sein. Doch die Weine, die uns Familie Weickert vorgestellt hat, rechtfertigen die Unterscheidungsfreude vollauf: Wer die Sortenwürze in ihrer ganzen Pracht erfahren möchte, liegt beim Obervolkacher Landsknecht richtig, wer eine kalktönige Terroirprägung sucht, greift zum Astheimer Karthäuser, wer auf eine seidige Textur Wert legt, sollte den Volkacher Kirchberg versuchen. Auch Bacchus und Traminer sind ausgezeichnet – Tobias Weickert hat einfach ein Händchen für die Bukettsorten.



2017 Gelber Muskateller feinherb

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»Der feinherbe Muskateller aus dem angesehenen Südpfälzer Familienbetrieb ist ein verspielter Sortentyp von höchster Eleganz: Süße und Säure sind so raffiniert ineinander gewoben, dass der Wein zwar etwas süßer als »trocken« wirkt, aber zugleich auch irgendwie deutlich trockener als »feinherb«. Die Süße (13,5 g/l) geht dabei nur gerade so weit, wie es der Frucht als Resonanzboden dienlich ist. Und die saftige Säure sorgt dafür, dass der Wein erfrischend und unbeschwerlich bleibt. Dazu treten die nuancierten, duftigen Aromen von Muskat, Zitronenmelisse, Limette und Weihrauch. Ein Wein, der sich als Aperitif trinken lässt, oder zu scharf gewürzten asiatischen Speisen.«

Über das Weingut Herbert Meßmer:

Aus dem 300 Jahre alten Gutshof – seit 1960 im Besitz der Familie Meßmer – kommen Weine mit einer unverwechselbaren Handschrift: Sie sind durch die Bank keine Sumo-Ringer, sondern lassen das Pfälzer Feuer vornehm in ihrem Inneren lodern. Manchmal fast im Verborgenen. Beispielhaft hierfür steht der Schäwer Riesling aus einer der wenigen Schieferlagen der Pfalz: In seiner jugendlichen 16er Version zeigt sich dieser Wein als feinsinniger Terroirtyp, ganz entspannt und ohne jede Effekthascherei. Dasselbe solide Handwerk lassen auch alle anderen Weine erkennen.



Jetzt abstimmen und gewinnen!

Mit Ihrer Stimme können auch Sie gewinnen: Als Hauptpreis winkt eine Teilnahme an der WeinTrophy 2019 inklusive Übernachtung und Frühstück im Schloss Hugenpoet, die Plätze 2 bis 10 erhalten jeweils ein Wein-Paket mit je 3 x 2 Flaschen der nominierten Weine. Mitmachen lohnt sich!



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