Das große Plus der Champagne, 150 Kilo­meter östlich von Paris um die Städte Reims und Épernay im Marnetal, ist das einzigartige Terroir, geprägt durch den hohen Kalk­anteil. Auf einem Unterboden aus Sandstein liegen die Sedimente eines Urmeeres, ein Granulat von Kalzit aus Überresten maritimen Phytoplanktons und komprimierter Skelette von Kleinstmeeresbewohnern aus dem Mesozoikum. Dieser kalkige Boden ist sehr porös und verfügt selbst in heißesten Sommern über die Eigenschaft, Wasser so gut zu halten wie ein Schwamm, er sorgt aber auch bei einem Überangebot von Wasser für eine gute Drainage unter den Weingärten. Diese speziellen Böden sind das Geheimnis hinter der feinen Mineralik der Weine der Champagne.

Sortentrio
Drei Rebsorten bilden das Rückgrat der Champagnerweine, als Solisten oder im Teamwork. Auf den ersten Blick präsentiert sich die Champagne als Rotweingebiet, denn 72 Prozent sind mit den blauen Sorten Pinot Noir (39 Prozent) und und Pinot Meunier (33 Prozent) bestockt. Lediglich 28 Prozent der Rebfläche gehören der weißen Chardonnay-Traube. Dieses Sortentrio dominiert das Geschehen. Was nur wenige wissen: In der Champagne sind noch vier weitere weiße Sorten zugelassen – Arbanne, Petit Meslier, Pinot Blanc und Pinot Gris (insgesamt 0,3 Prozent). Die drei Hauptrebsorten folgen den jeweiligen Vorzügen der Böden, ihnen liegen die kühlen Sandsteinböden in der Montagne de Reims und der Côte des Bar. Der Meunier kommt auch mit wechselhafteren Klimabedingungen und dem sehr kalkreichen Terroir in der Vallée de la Marne bestens zurecht. Der Chardonnay hingegen findet seine besten Rahmenbedingungen in der Côte des Blancs, die Kombination aus Terroir und Rebsorte schlägt sich in den Grundweinen entsprechend nieder.

Mit diesen und anderen spannenden Merkmalen der Champagner beschäftigt sich eine ganz besondere Verkostung in der Falstaff Lounge auf der Prowein in Düsseldorf: Am Sonntag, den 23. März 2014, werden ab 16.15 Uhr unter der Leitung von Gerhild Burkard, Champagner Botschafterin 2012, Deutschland, die Champagner folgender acht Häuser zur Verkostung gereicht:

Champagne Drappier: Champagne Drappier Brut Nature Sans Soufre (100 % Pinot Noir)

Importeur Deutschland:
Nagel & Hoffbaur GmbH & Co. KG
www.nagelundhoffbaur.de

Weinagentur Gevenich oHG
www.gevenich.de

Champagne Drappier auf der ProWein: Halle 4F136
www.champagne-drappier.com

Champagne Vazart-Coquart & Fils: Blanc de Blanc Extra Brut (100% Chardonnay)

Champagne Vazart-Coquart & Fils auf der ProWein: Halle 7.1 A 05
www.vazart-coquart.com
 


Champagne Nominé-Renard:
Blanc de Blancs, Brut (Chardonnay 100%)

Champagne Nominé-Renard auf der ProWein: Halle 7.1 A 05
www.champagne-nomine-renard.com

Champagne Aspasie: Cèpage D’Antan 2007, Brut (40% Arbanne, 40% Petit Meslier, 20% Pinot Blanc)

Champagne Aspasie auf der ProWein: Halle 07.1 / A01-01
www.champagneaspasie.com
            

Champagne Duménil: Grande Réserve 1er Cru Brut (1/3 Pinot Noir
1/3 Pinot Meunier, 1/3 Chardonnay)

Champagner Duménil auf der ProWein: Halle 7.1 A 05
www.champagne-dumenil.com


Champagne Forget-Chemin: Special Club 2008 (50% Chardonnay, 50% Pinot Noir)

Champagne Forget-Chemin auf der ProWein: Halle 07.01  A05
www.champagne-forget-chemin.fr


Champagne Boizel: Grand Vintage 2004 Brut (50% Chadonnay, 40% Pinot Noir, 10% Pinot Meunier)

Champagne Boizel auf der ProWein: Halle 05 G80
www.boizel.fr

Champagner Laurenti: Rosé brut (100% Pinot Noir)
www.champagnelaurenti.fr

Importeur Deutschland:
Kathrin Küpper
www.kuepperundkuepper.de

 

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DOWNLOAD: Das gesamte Verkostungs-Programm in der Falstaff-Lounge