Die Sieger der PiWi Trophy Schweiz 2020

Die Rebberge des Weinguts Karin und Roland Lenz sind zu großen Teilen mit PiWi-Rebsorten bestockt.

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Die Rebberge des Weinguts Karin und Roland Lenz sind zu großen Teilen mit PiWi-Rebsorten bestockt.

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Weinbau ganz ohne Spritzmittel? Was lange wie ein Traum klang, könnte schon bald Wahrheit werden. Dank robuster, pilzwiderstandsfähiger Rebsorten, die mittlerweile auch noch äußerst gute Weine liefern, wie die große Schweizer Falstaff Trophy zum Thema zeigt. Wie immer konnten auch bei dieser Falstaff Trophy Winzer aus der ganzen Schweiz ihre Weine gegen eine Teilnahmegebühr einreichen.

1. Platz

Ganz oben auf dem Treppchen landete der Souvignier Gris Handwerk 2018 vom PiWi-Pionier-Weingut Roland und Karin Lenz aus Üsslingen. Der Wein verdeutlicht, dass mit den neuen Sorten und etwas önologischem Fingerspitzengefühl vieles möglich ist. Er glänzt durch eine saftige Säure, viel Schmelz und verspricht großes Potenzial. Lenz, der Präsident des kürzlich gegründeten Vereins PiWi Schweiz ist, hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der PiWi-Sorten auf mindestens 10 Prozent der Schweizer Gesamtrebfläche zu erhöhen.

»Ich verstehe niemanden, der heute noch Europäersorten pflanzt. Weder aus ökonomischer Sicht noch vom Pflanzenschutzrisiko her. Eigentlich haben diese Sorten meiner Ansicht nach nur Nachteile. PiWi-Sorten sind die Zukunft des Weinbaus«, berichtete er beim Interview zum begleitenden Artikel, der in der Falstaff Schweiz Herbst-Ausgabe nachzulesen ist.

Souvignier Gris Lenz Handwerk weiß 2018, Weingut Roland und Karin Lenz, Uesslingen

Souvignier Gris Lenz Handwerk weiß 2018, Weingut Roland und Karin Lenz, Uesslingen

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2. Platz

Den zweiten Platz sicherte sich Robin Garzoli mit seinem Pioda Sauvignon Gris 2018. Der Weißwein des Tessiner Winzers zeigt sich von einer warm-würzigen Seite, ist offensichtlich auf den Schalen vergoren und rundum gelungen.

Pioda Sauvignon Gris 2018, Robin Garzoli, Maggia

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3. Platz

Platz drei geht an das Weingut der Forschungsanstalt FiBL, das mit ihrem Fricktaler Les Cabernets 2018 mit alten Vorurteilen aufräumt. Vor allem die roten pilzwiderstandsfähigen Rebsorten standen lange in Kritik, da sie weniger Tanninstruktur besaßen. Davon ist beim Roten aus dem Fricktal aber keine Spur. Dunkle Beerenfrucht, würzige Pfeffernoten und tragendes Tannin machen ihn zu einem Wein von Substanz.

Fricktaler Les Cabernets 2018 CC/CHM/CN4, Weingut FiBL, Frick

Fricktaler Les Cabernets 2018 CC/CHM/CN4, Weingut FiBL, Frick

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