Designers to watch: Schweizer Design Trios

Für die erste Home-Accessoires-Serie von Louis Vuitton entwarfen die drei Schweizer vom Studio Oï elegante Lederblumen. atelier-oi.ch

© Louis Vuitton Malletier - Philippe Lacombe

Für die erste Home-Accessoires-Serie von Louis Vuitton entwarfen die drei Schweizer vom Studio Oï elegante Lederblumen. atelier-oi.ch

© Louis Vuitton Malletier - Philippe Lacombe

Dreidimensional

Als Newcomer kann man das Triumvirat Studio Oï natürlich nicht bezeichnen. Die Schweizer sind schon seit über 25 Jahren als Designer und Architekten gut im Geschäft. Auch wenn es jetzt nach Stehsatz klingt: Das Trio, das sich nach dem russischen Wort »Troïka« benannt hat, erfindet sich immer wieder neu. Egal, ob man Produkte für Marken wie Wogg, Swatch, B&B Italia oder ­Moroso entwickelt, Bühnenbilder und Räume gestaltet oder zwischendurch einfach einmal Häuser entwirft. Bekannt und geschätzt sind Aurel Aebi, Armand Louis und ­Patrick Reymond vor allem für ihren pragmatischen und spielerischen Umgang mit Materialien und ihrem Hang, Lösungen mit neuen technischen Mitteln zu finden. Gelebt und gearbeitet wird übrigens in La Neuveville in einem ehemaligen Motel, das zum Atelier umgestaltet wurde und sinnig »Moïtel« genannt wird. Aktuelles Beispiel für den Kreativansatz der drei sind die ebenso verspielten wie stylishen Lederblumen, die sie für Louis Vuittons erste Home-Accessoires-Serie »Les Petits ­Nomades« kreiert haben.

Trio mit Witz

Das Designer-Trio Big Game aus Lausanne ist bei den Großen angekommen. Seit 2004 machen der Schweizer Grégoire Jeanmonod, der Belgier Elric Petit und der aus Frankreich stammende Augustin Scott de Martinville gemeinsame Sache und schaffen es, Leichtigkeit mit Effizienz und Lässigkeit mit einer Portion Happiness zu verbinden. Unter anderem für Alessi, Nespresso, Rado, Ikea oder Ligne ­Roset, um nur einige der Kundenkapazunder zu erwähnen, für die das preisgekrönte Dreiergespann (u. a. Wallpaper Design Award) kreativ tätig wurde. Kennengelernt haben sich die drei Herren in ihrer Studienzeit in Lausanne. Damals stellte man fest, dass man einen ähnlichen Zugang zum Thema Design pflegt. In ihrem Fall: die Liebe zu ungewöhnlichen Materialien und dazu, diese dann nicht mit völligem Bierernst zu formen. Da können dann schon einmal Stühle aus Pols­terrohren oder Jagdtrophäen aus Furnierholz herauskommen. Oder auch Flugzeugbesteck für den täglichen Gebrauch und eine aufs Nötigste reduzierte Alu-Tischlampe, die man mit staubtrockenem Humor »Smallwork« taufte.

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