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Legenden leben von Geschichten und Historie; beides trifft auf das Château Magdelaine zu. Geschichte, weil es ein wirklich altes Gut ist, Historie, weil diese Geschichte bald zu Ende geschrieben ist und eine neue beginnt. Mit der Übernahme von Magdelaine durch Bèlair-Monange verschwindet der Name Magdelaine von der Karte Saint-Émilions.

Im Jahre 1850 teilten viele Weingüter den Namen »Magdelaine«. Vor Ende des 19. Jahrhunderts vereinigte Jean Chatonnet mehrere Parzellen zu einem Einzel-Weingut Château Magdelaine. Die Weinberge von Magdelaine liegen auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion.

Sein Schwiegersohn Georges Jullien, ein Notar in Saint-Émilion, der auch politisch sehr aktiv war, machte Château Magdelaine sehr bekannt, so dass im Jahre 1922 der anerkannte Wine Guide Féret das Château Magdelaine zu den drei Top Weingütern in Saint-Émilion zählte, zusammen mit  Château Ausone und Château Bèlair.

Das Weingut verfügt über eine Rebfläche von elf Hektar und ist mit rund 6.000 Rebstöcken pro Hektar bepflanzt, deren Durchschnittsalter bei 38 Jahren liegt, 90 Prozent Merlot und zehn Prozent Cabernet Franc. Dieses Cuvée macht den Wein »füllig, aufgeschlossen und weich«. Produziert werden in normalen Jahren rund 35.000 Flaschen. Der Zweitwein des Château heißt Les Songes de Magdelaine (früher Saint Brice). Im Jahre 1952 kaufte der Weinhändler Jean-Pierre Moueix dieses bekannte Château und steigerte die Qualität des Weines weiter.

In der ersten Klassifizierung der Weine von Saint-Émilion wurde Château Magdelaine offiziell im Jahre 1955 zum »Premier Grand Cru Classé«.
 
Ab Jahrgang 2012 werden die Erträge von Château Magdelaine zusammen mit Château Bèlair-Monange unter der Marke Château Bèlair-Monange vermarktet, die Top Marke in Saint-Émilion. Auch dafür steht die Geschichte als Zeuge, denn im 19. Jahrhundert war der Château Bèlair einer der berühmtesten Saint-Émilion-Weine überhaupt.
 
Es wird also ab dem Jahr 2012 keine Weine mehr unter dem Namen Magdelaine geben. Ein guter Grund, sich von letzten auf dem Markt befindlichen Flaschen einen kleinen Vorrat anzulegen. Im Glas landet dann nicht nur ein sehr guter Tropfen, sondern mit jedem Schluck trinkt man auch ein Stück Geschichte.
 
Text von Rainer Kahlen, Vinea Weinhandel www.vinea.de

 
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