ALDI SÜD: Perfektes Pairing für einen gelungenen Abend

Gute Freunde, guter Wein und gutes Essen.

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Gute Freunde, guter Wein und gutes Essen.

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Sturm und Regen im Flachland, auf den Bergen Schnee in großen Mengen – der Winter 2017/18 hält zwar spektakuläres Wetter bereit, macht aber nur selten Lust, das warme Haus und die gemütliche Stube zu verlassen. Da bleibt umso mehr Zeit, um etwas aufwendiger zu kochen und die dazu passenden Weine zu genießen. Diese sind der Jahreszeit angepasst, das heißt: rot und kräftig.

Wobei: Zur Vorspeise darf es gern ein 2016er Weißer Burgunder aus der Edition Fritz Keller sein – ein Wein, der mit seinem Duft nach Birne, weißen Blüten sowie seiner cremigen Stoffigkeit perfekt zu einem Saiblingsfilet passt, das wir in schäumender Butter zusammen mit etwas Ingwer und Thymian auf der Haut gebraten haben – allerdings nur kurz, damit der Fisch schön saftig bleibt. Dazu servieren wir einen mit Walnussöl und Limettensaft angemachten Feldsalat.

Für die zweite Vorspeise kochen wir aus fein gehackten Schalotten, klein geschnittenen Kräuterseitlingen – Champignons tun es ebenfalls – sowie getrockneten Steinpilzen eine kräftige Soße, die wir mit Weißwein abgelöscht und mit etwas Cognac und Sahne verfeinert haben. Dazu gibt es breite Nudeln. Das intensive Gericht verlangt nach einer hochwertigen Begleitung, gerne aus Italien. Der 2013er Barolo DOCG ist aromatisch, saftig und elegant. Ein hochwertiger Genuss aus dem Piemont, jener kulinarisch so berühmten Region aus dem Nordwesten Italiens.

Kräftiger Klassiker

Eigentlich verlangt Rotwein ja nach dunklem Fleisch, weshalb es zum Hauptgang ein Boeuf Bourguignon gibt, eine Art Gulasch, allerdings sind die Rindfleisch­würfel größer und werden nach dem Anbraten konsequent und üppig mit Rotwein abgelöscht – ein französischer Küchenklassiker, zu dem ein Kartoffelpüree hervorragend passt. Der Wein zu diesem Gericht braucht Kraft, genau die hat der Bordeaux Supérieur AOP von François Noblecour aus dem Spitzenjahr 2016. Er duftet nach Brombeeren, seine Gerbstoffe sind körnig und satt, ein Wein, der jetzt bereits viel Spaß macht, der aber auch noch deutlich zulegen wird.

Die zweite Variante zum Schmorgericht ist ein 2012er Brunello
di Montalcino DOCG
, der nach roten Beeren und etwas Rose riecht, am Gaumen ist er saftig und elegant. Brunello gehören nicht umsonst zu den edelsten Weinen der Toskana – dieser 2012er besitzt durchaus aristokratische Züge.

Das Beste zum Schluss

Nach dem kräftigen Essen freuen wir uns auf ein frisches Dessert. Nun machen wir es uns einfach: etwas Schokoladeneis, ein paar aufgeschnittene Früchte sowie ein Glas »1300« von Frescobaldi aus dem Jahr 2016. Der Wein aus der Toskana duftet nach Waldbeeren und Kirsche, am Gaumen finden wir eine Spur Süße – passt. So gut gestärkt, kann uns der Winter nichts mehr anhaben.

www.aldi-sued.de