30 Jahre Franciacorta: Silvano ­Brescianini im Interview

Silvano Brescianini, Präsident des Konsortiums Franciacorta und Leiter des Weinguts Barone Pizzini.

© Brescia in Vetrina

Silvano Brescianini, Präsident des Konsortiums Franciacorta und Leiter des Weinguts Barone Pizzini.

© Brescia in Vetrina

Falstaff: Was sind die wichtigsten Errungenschaften in den 30 Jahren des Bestehens des Konsortiums?
Silvano Brescianini:
Wir haben heute 118 Produzenten und das restriktivste Gesetz in der EU für Flaschen-vergorene Weine. Wir investieren aber immer noch in Forschung und Qualität.

Mit dem Weingut Barone Pizzini sind Sie der Biopionier der Franciacorta. Wie hoch ist der Anteil der biologischen Landwirtschaft und wie entwickelt sie sich in der Franciacorta?
Mehr als 60 Prozent der Rebflächen werden biologisch bewirtschaftet, der Fokus auf die Biodiversität ist besonders wichtig!

Als Antwort auf den Klimawandel hat das Konsortium die historische Rebsorte Herbamat für die Franciacorta genehmigt. Was sind Ihre ersten Erfahrungen mit dieser spät reifenden Rebsorte?
In zwei bis drei Jahren werden wir in der Lage sein, die besten Klone zu identifizieren und zu rekonstruieren. Was die Sorte betrifft, bin ich sehr zuversichtlich, wir müssen aber erst sehen, was nach fünf bis zehn Jahren in der Flasche passiert.

Worauf können sich die Freunde der Franciacorta in der Zukunft freuen?
In dieser kleinen Region verbessern wir die Verbindung zwischen Boden und Pflanze, die Biodiversität ist der Antrieb für die Zukunft!

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