So wird der neue Estrel-Tower aussehen / Foto: Büro Barkow Leibinger
So wird der neue Estrel-Tower aussehen / Foto: Büro Barkow Leibinger

800 neue Zimmer und ein 175 Meter hoher Turm – das sind die imposantesten Eckdaten des Ausbaues des Hotels Estrel Berlin in Berlin-Neukölln. Damit wird der Komplex zum höchsten Hotel Deutschlands und zum höchsten nicht-technischen Gebäude Berlins – der Fernsehturm mit seinen 368 Metern bleibt natürlich unerreicht.

Siegreiches Konzept
»Unsere Geschichte war stets von Wachstum geprägt. Ohne dieses wären die letzten 20 Jahre nicht so erfolgreich gewesen«, meinte Ekkehard Streletzki, Eigentümer des Estrel Berlin. »Wer künftig vom Hauptstadtflughafen ins Zentrum fährt, wird unser Estrel als Tor zur Stadt erleben.« Der Tor-Charakter war es schließlich auch, der die Entscheidung für das architektonische Konzept des Büros Barkow Leibinger brachte.

Ihr Beitrag erzeuge aus städtebaulicher Sicht eine unverwechselbare Torsituation im Umfeld der Sonnenallee sowie des Neuköllner Schifffahrtskanals, hieß es im Sitzungsprotokoll der neunköpfigen Fachjury. »Durch die Form und die Dimensionierung der vorgeschlagenen Baukörper entsteht im Zusammenwirken mit dem bestehenden Hotel Estrel ein gelungenes, harmonisches Gesamtensemble. Das Hochhaus ist ein besonders prägnantes Gebäude. Den Verfassern ist es gelungen, einen besonderen, einprägsamen Ort zu schaffen, der Bezüge zu den Nachbargebäuden des Estrel Hotels herstellt, die besondere Lage an der Sonnenallee und am Schifffahrtskanal herausarbeitet und zugleich eine eigenständige, qualitätsvolle Architektur entwickelt.«

 

Estrel-Tower / (c) Barkow Leidinger
Estrel-Tower / (c) Barkow Leidinger

Auch bei der Politik stieß das Projekt auf Begeisterung. Für Regula Lüscher, Berlins Senatsbaudirektorin und Fachjurymitglied, seien solche Ideen ausschlaggebend für die Entwicklung der Stadt. »Schon vor 20 Jahren hat Herr Streletzki besonderen Mut und großes Unternehmertum mit der Eröffnung des Estrel Hotels bewiesen. Das Projekt schafft ein überzeugendes Ensemble mit dem Bestand und bildet sowohl einen schön proportionierten Vorplatz zur Sonnenallee als auch eine großzügige öffentliche Promenade zum Wasser.«

»Neues Ausrufezeichen Berlins«
Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, habe von Beginn an in Neukölln das Potenzial für einen solchen Veranstaltungskomplex gesehen. »Ekkehard Streletzki und das Estrel sind untrennbar mit Neukölln verbunden. 300.000 Übernachtungen bisher und das topmodernste Kongresszentrum mit dem neuen Ausrufezeichen Berlins stehen dem Unternehmer Streletzki und Neukölln gut zu Gesicht. Lange hat er darum kämpfen müssen«, erklärte Buschkowsky.

2000 Zimmer werden nach Abschluss des Ausbaues (frühestens 2017) zur Verfügung stehen, dank des kommenden Anschlusses an die Autobahn A100 ist das Estrel Berlin dann auch mit dem neuen Flughafen Berlin (BER) via die A113 verbunden.

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
Die Ausstellung aller eingerichten Arbeiten des Architekturbewerbes ist vom 26. bis 27. Februar und vom 2. bis 6. März 2014 im Estrel Berlin zu sehen. (Raum Paris, Sonnenallee 225, 12057 Berlin. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 9 bis 20 Uhr.)

Mehr:
www.estrel.com

(sb)

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