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Vacheron Constantin FiftySix – Retro-Design zum Verlieben

Die Kollektion »FiftySix« der Genfer Uhrenmanufaktur überzeugt. In den 1950er-Jahren wurden einst schöne Armbanduhren kreiert. Genau daran hat man sich orientiert und diese ansprechenden Repliken kreiert.

30 . August 2018 - By Alexander Linz

Quelle der Inspiration war ein Model von 1956, daher der Name der Kollektion. Die Vacheron Constantin Referenz »6073« widerspiegelt heute jene Epoche der Manufaktur wo klassizistische Zifferblätter mit kühnen Gehäuseformen verschmolzen; es war de facto die goldene Zeit der runden Zeitmesser. Die 1950er-Jahre waren ebenso jene Epoche in der Vacheron Constantin erstmals Automatikkaliber in seine hochwertigen und für damalige Verhältnisse besonders wasserdichten Gehäuse einschalte. Das einst verbaute Kaliber »1019/1« war ein tickender Quantensprung, der dem Träger das davor tägliche notwendige Aufziehen ersparen sollte.

Drei neue Modelle machen vorerst den Anfang: Eine Dreizeigeruhr mit Datumsanzeige, eine Version mit Anzeige des Datums, des Wochentags und der Gangreserve und eine Version mit Vollkalender und Mondphasenanzeige. Alle »FiftySix« werden erstmals sowohl im Stahlgehäuse, als auch in einem 18-Karat-Rotgold-Gehäuse angeboten. Das gab es bei Vacheron Constantin bis dato noch nie, das ist eine Premiere.

Sinn der Übung: Es sollen neue, jüngere Kunden an die Marke herangeführt werden. Der Qualität tut dies jedoch keinen Abbruch, denn die Gehäuse in Stahl werden mit der gleichen Sorgfalt hergestellt wie deren Pendants in 18-Karat-Rotgold. Beide werden aufwendig poliert, die optisch markanten Zifferblätter verfügen stets über applizierte Indizes, Ziffern und Zeiger aus 18-Karat-Gold. Vacheron Constantin spendierte seiner »FiftySix« zudem einen neu entworfenen, massiven 22-Karat-Gold-Aufzugsrotor der das Malteserkreuz, das Markenzeichen der Manufaktur, zur Schau stellt.

Die »FiftySix Automatic« zeigt die Uhrzeit und das Datum. Das Uhrwerk ist ein neu entwickeltes Automatikkaliber, welches innerhalb des Richemont-Konzerns von drei Marken (Cartier, Panerai und Vacheron Constantin) in unterschiedlich aufwendig Veredelungsstufen genutzt wird. Dieses gemeinsam genützte Automatikkaliber verfügt als einziges über keine Genfer Punze (Poinçon de Genève) und das erklärt wie es Vacheron Constantin schafft, das Einstiegsmodell der Kollektion zu so einem attraktiven Preis anzubieten. Abgesehen von diesem kleinen Makel betreffend der Genfer Punze fehlt dem Kaliber »1326« nichts. Es wird in allen Belangen mit der gleichen Sorgfalt veredelt, zusammengebaut und einreguliert.

Die »FiftySix« mit Tages-, Datums- und Gangreserveanzeige zeigt dies mit jeweils einem Zeiger. Das Datum und der Wochentag werden mittels Hilfszifferblatt bei »9 Uhr« und »3 Uhr« dargestellt, die Gangreserve mittels einer sektoralen Skala am Zifferblatt bei »6 Uhr«. Motor ist das Manufakturkaliber »2475 SC/2«, zertifiziert nach dem Reglement der Genfer Punze.

Die Ausbaustufe der »FiftySix« mit Vollkalender ist weder ein Jahres-, noch ein ewiger Kalender, somit müssen die Anomalien des Kalenders laufend händisch korrigiert werden. Sie zeigt Monat und Tag mittels Fensteranzeige und das Datum am Rehaut mittels Zeiger aus der Mitte. Die laufende Mondphase zeigt eine Präzisionsmondphasenanzeige. Dieses Modell stellt vorerst einmal die Speerspitze der neuen Kollektion dar. Das Manufaktur-eigene Kaliber »2460 QCL/1« verfügt über eine derart präzise Untersetzung für die Mondphase, sodass diese theoretisch erst nach 122 Tagen um einen Tag korrigiert werden muss. Eine »normale« Mondphasenanzeige verlangt bereits nach drei Jahren nach einem Eingriff. Fein, dass auch diese wunderschöne Vacheron Constantin in einem Stahlgehäuse angeboten wird und so zu einem attraktiven Preis erhältlich ist.

www.vacheron-constantin.com

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