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So wärmt man kühle Wohnungen mit Interior

Langsam kriecht die Kälte in die Wohnungen und Häuser und es wird Zeit, die Heizung aufzudrehen. Wenn sich die Räume aber dennoch nicht erwärmen wollen, können kleine Tricks und das richtige Interior helfen.

14 . Oktober 2020

Mittlerweile werden wieder die dicken Socken aus dem Sommerschlaf geholt, die kuscheligste Decke auf der Couch platziert und der wärmste Wollpullover angezogen. Die kalte Jahreszeit hat nun Einzug gehalten und damit die Heizsaison eingeläutet. 

Friert man aber trotz aktivem Heizkörper, so kann man sich mit einigen Tricks behelfen. Insbesondere die Einrichtung spielt bei der Erwärmung und Erhaltung der Temperatur in den eigenen vier Wänden eine wichtige Rolle. LIVING verrät, wie man die Zimmer dauerhaft warm hält.

Richtige Heizphase

Über die Nacht oder beim Verlassen der Wohnung schalten viele den Heizungsregler auf Null. Dadurch kühlen die Wände und Böden wieder aus und brauchen dann mehr Zeit und Energie, um sich erneut vollständig zu erwärmen. Zudem verhindern kalte Zimmer, dass auch angrenzende Räume richtig warm werden. Aus diesem Grund sollte man die Raumtemperatur zwischen 14 und 16 Grad halten.

Erwärmt sich der Heizkörper nicht richtig und gibt blubbernde oder tickende Geräusche von sich, kann dies ein Anzeichen sein, dass Luftblasen in der Leitung sind. Einfaches Entlüften schafft hier Abhilfe. Sollte sich das Problem dadurch nicht lösen, ist es ratsam, einen Installateur hinzuzuziehen. 

Regelmäßig lüften

Wer heizt, muss auch lüften. Dies bewahrt die Räume vor zu hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmel. Insbesondere in Räumen, wo viel Feuchtigkeit entsteht - etwa wo Wäsche trocknet oder Töpfe dampfen - sollte regelmäßig das Fenster aufgemacht werden. Dauerhaft kippen ist nicht ratsam. Lieber ein paar Minuten die Luft austauschen lassen und dann die Fenster wieder zu machen. Je kälter es draußen ist, desto kürzer kann gelüftet werden, da der Luftaustausch schneller vonstattengeht. Wer das regelmäßig macht, hat ein gesünderes Klima im Raum.

Den Raum anziehen

Stoffe, Textilen und Teppiche lassen Räume gemütlicher und auch wärmer erscheinen. Daher sollte man auch die Wohnung winterfest einkleiden. So sind dicke Vorhänge als Kälteschutz vor Türen und Fenstern unabdinglich. Bei Dämmerung sollten diese dann auch geschlossen werden. Um Wärmequellen zu schaffen, sollten die Wände mit Wandteppichen oder Bücherregalen isoliert werden. Damit das Schlafzimmer weniger auskühlt, ist ein Baldachin hilfreich. Teppiche auf kalten Fliesen und Holzböden dienen ebenfalls als einfache Wärmequellen. 

Ausrichtung der Möbel

Wer die Couch direkt vor den Heizkörper platziert, braucht sich nicht wundern, wenn sich die Wohnung nicht erwähnt. Ähnlich verhält es sich mit langen Vorhängen. Dem Heizkörper sollte viel Platz gewährt werden, sodass sich die erwärmte Luft auch ausreichend im Raum verteilen kann. Möbel stehen deshalb mindestens eine Handbreit von den Heizkörpern entfernt.

Der Schreibtische am Fenster mag zwar die beste Aussicht bieten, wärmer sitzt man in der kalten Jahreszeit allerdings an einer Innenwand. Das Gleiche gilt für das Kopfende des Bettes. 

Sonne in den Raum lassen

Egal, ob Sommer oder Winter - die Sonne heizt einen Raum auf. Die Vorhänge und Rollos sollten bei Sonnenschein also weggeschoben werden, damit die Strahlen in den Raum gelangen und die Möbel aufheizen. Zusätzlich bekommt man durch das viele natürliche Licht sofort gute Laune. Eine Win-Win-Situation!

Wärmequellen in der Wohnung

Heizkörper und Kaminöfen sind natürlich die Klassiker, um eine Wohnung zu erwärmen. Wem diese Geräte nicht reichen, sollte einfach mal in die Küche und ins Badezimmer gehen. Im Haushalt finden sich nämlich viele Dinge, die Wärme abgeben. So etwa der Backofen. Er macht nicht nur das Essen warm, sondern gibt nach dem Kochen auch Restwärme an den Raum ab. Ebenso ein heißes Bad erwärmt zuerst die Person und dank des Wasserdampfs dann das Zimmer.

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