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Alarmsysteme schützen vor Einbrechern, Wasser und Feuer. RESIDENCES hat wertvolle Ideen, wie Sie effektiv und elegant dunkle Gestalten fernhalten.

05 . Januar 2021 - By Manfred Gram

Warum nicht einmal mit einer guten Nachricht starten? Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) weist, wenn es um Einbrüche in Wohnhäuser oder Wohnungen geht, für 2019 so niedrige Zahlen wie noch nie aus. 8.835 Mal wurde im Vorjahr österreichweit eingebrochen, im Vergleich zu -
2018 ein Rückgang von fast zehn Prozent. 

Ein Trend übrigens, der nicht auf Österreich beschränkt ist. So meldete das renommierte Wirtschaftsmagazin Bloomberg Businessweek im Juli: »Einbruch ist auch nicht mehr das, was es einmal war« – und berichtet, dass auch in den USA die Einbruchszahlen stetig sinken. Ein paar Erklärungen werden dabei gleich mitgeliefert. Die Menschen horten etwa weniger Bargeld und Wertgegenstände zu Hause als vor ein paar Jahren. Das schafft für den gemeinen Einbrecher weniger Anreiz, wo einzusteigen. Vor allem aber sind es die neuen technischen Möglichkeiten als clevere Ergänzung zum mechanischen Einbrecherschutz, die potenzielle Diebe abschrecken. Dabei ist nicht ausschließlich die Rede von professionellen Alarmanlagen. Dank Internet und Handy lassen sich Überwachungskameras und Alarmsysteme zusätzlich und spielend ins Smart-Home-Konzept integrieren und sorgen für effektiven und bedienungsfreundlichen Schutz. Smart Security sozusagen. 

 

»Smart-Home-Systeme alarmieren nicht nur lokal, sondern informieren den Besitzer immer und überall, wenn zu Hause etwas nicht stimmt.«

Natascha Kantauer-Gansch CCO bei A1

Aufrüsten

Aber wo und wie starten, wenn man sein Heim sichern will? Und welche Möglichkeiten stehen einem zur Verfügung? »Zuerst einmal sollte man deutlich vermitteln, dass Haus und Wohnung besonders geschützt sind«, erklärt Martin Wiesinger, Geschäftsführer von Securitas Österreich, und ergänzt: »Eine gut sichtbare Außensirene einer Alarmanlage und der Aufkleber ›Alarm-geschützt‹ bieten bereits eine sehr gute Prävention.« Ein solider Grundstock, denn Sicherheit ist aufgebaut wie eine Pyramide. »Die Basis bildet die Sicherheitsorganisation, der nächste Schritt sind bauliche und mechanische Sicherheitsmaßnahmen wie etwa die Montage von Sicherheitsschlössern, Sicherheitstüren und -fenstern«, fasst der Profi zusammen. »An der Spitze steht dann die Installation von Alarm- und Videoanlagen.« 

Und dafür stehen einige interessante Möglichkeiten zur Verfügung. Vor allem, wenn man in Richtung Smart Home schielt. »Mit smarter Technologie lässt sich etwa Anwesenheit vortäuschen, indem Lichter oder Jalousien automatisch und zufällig an- und ausgeschaltet werden«, schwärmt Natascha Kantauer-Gansch, die beim Telekommunikationsunternehmen A1 als CCO die Kundenangelegenheiten managt. Mittels Sensoren werden die sensiblen Zutrittsmöglichkeiten wie Haustüren, Fenster und Balkontüren gesichert, die gleichzeitig Alarm auslösen und den Besitzer via App informieren, um Einbruchsversuche früh genug zu stoppen und sofort reagieren zu können. Zudem lassen sich derartige Sicherheitssysteme auch um Wasser- und Rauchmelder erweitern. »Smart Home ist so individuell wie jedes einzelne Zuhause«, erklärt Kantauer-Gansch und hat noch grundlegende Tipps parat: »Den Eingangsbereich deckt man am besten mit einer Indoor-Kamera, einem Tür-/Fensterkontakt und einem Bewegungsmelder ab. Optional auch noch mit einer Innensirene, falls wirklich etwas passiert.«

Koste es, was es wolle 

Bleibt die Kostenfrage für den Schutz. »Sicherheit gibt es für jede Geldbörse. Ob man Hightech-Alarmanlagen oder Smart-Home-Lösungen wählt, ist in erster Linie Geschmackssache«, bringt es Securitas-Geschäftsführer Martin Wiesinger auf den Punkt. Natascha Kantauer-Gansch sieht das übrigens ähnlich und bringt auch noch das Datenschutz-Thema ins Spiel: »Es gibt sicherlich einige Smart-Home-Hersteller, die preiswerte Produkt anbieten, aber ihren Fokus nicht unmittelbar auf Datensicherheit legen. Hier ist A1 Smart Home anders. Bei uns stehen Verbindungssicherheit und Datenschutz an erster Stelle, und wir machen hier keine Kompromisse.« 

Gut so. Denn während die Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 bei Einbruchsdiebstählen einen Rückgang vermeldete, stieg die Cyberkriminalität um 150 Prozent an. Die Einbrecher kommen jetzt übers Internet. 

»Sicherheit gibt es für jede Geldbörse. Ob man Hightech-Alarmanlagen oder Smart-Home-Lösungen wählt, ist in erster Linie Geschmackssache.«

Martin Wiesinger Geschäftsführer Securitas

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