© Fritz Hansen

Fritz Hansen zeichnet sich mit seinen Designikonen immer wieder bei professionellen Projekten aus. Dieses Mal zusammen mit dem Kunsthaus Zürich – ein Tor zur Welt der Kunst. Der Erweiterungsbau folgt in seiner Konzeption der Idee, ein Museum für das 21. Jahrhundert zu sein.

14 . September 2022 - By Birgit Pototschnig

Seit über einem Jahrhundert wächst das Kunsthaus Zürich stetig weiter. Mittlerweile umfasst es vier Gebäude aus vier verschiedenen Epochen. Die neueste Erweiterung - aus der Feder von David Chipperfield Architects - macht das Kunsthaus nun zum größten Kunstmuseum der Schweiz. 

© Fritz Hansen

Dabei entspricht die Innenarchitektur einem Haus der Raumkonzepte, wobei die Raumdesigns sich in Größe, Ausrichtung, Materialität und Beleuchtung charakterlich unterscheiden. Während das Erdgeschoss neben der Eingangshalle sämtliche öffentliche Bereiche wie Café, Bankettsaal, Museumsshop und Bildungseinrichtungen beherbergt, ist das Obergeschoss ausschließlich der Kunst vorbehalten. Unterschiedlich große Ausstellungshallen, zurückhaltende, aber nachhaltige Materialien sowie viel natürliches Licht stellen die Kunst in den Mittelpunkt des Besuchererlebnisses. 

© Fritz Hansen

Highlight seitens Fritz Hansen ist jedoch der von den David Chipperfield Architects gewählte elegante Stuhl der Serie 7™ von Arne Jacobsen. Dank seiner Halt- und Stapelbarkeit sowie seines zeitlosen Stils das perfekte Designobjekt für dieses Kunsthaus. Denn die berühmte Serie 7 ist durch sein minimalistisches Design und seine kompromisslose Qualität längst eine Stilikone. 

Im Museum kommen Modelle in schwarzer Esche mit schlanken Chrombeinen für Veranstaltungen im Ballsaal oder Bührle-Saal zum Einsatz. Hundert Stühle der Serie 7™ in schönem Kirschholz werden hingegen im Hörsaal ihrem Designruf gerecht. Letztendlich bilden die geschwungenen Sitzschalen einen harmonischen Kontrast zu den auffälligen linearen Formen der Museumskonstruktion und stehen in perfektem Einklang mit den Prinzipien der gewünschten Langlebigkeit und Nachhaltigkeit seitens der Architekten.

© Fritz Hansen

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