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Ohne Schatten läuft im Sommer gar nichts. Markisen, Sonnensegel & Co. sind stylisch und ein absolutes Muss für Garten, Balkon und Terrasse. LIVING hat sich unter den Stoffdächern ein wenig umgesehen.

17 . Juli 2021 - By Manfred Gram

Im Sommer spielt sich das Leben zu Hause vor allem auf Terrassen und in Gärten ab. Outdoor Living heißt das Zauberwort, das freiluft- und wettertaugliche Möbel, Küchen oder Beleuchtung anpreist, damit das Dolce-Terrassen-Vita auch zu Hause in vollen Zügen genossen werden kann.

Allerdings, was man oft gerne einmal übersieht, ist, dass es sich dabei eigentlich schon um eine Art Design- und Gestaltungs-Kür handelt. Denn damit das Outdoor-Ensemble perfekt zur Geltung kommen kann, müssen Grundvoraussetzungen geschaffen werden. Das Wichtigste dabei: ein ordentlicher Sonnenschutz, der im allerbesten Fall auch bei Wind oder überraschenden Wetterumschwüngen Open-Air-Sessions weitergehen lässt. Gibt es dabei etwas zu beachten? »Häufig wird die Beschattung des Außenraums zu klein dimensioniert«, erklärt Andreas Kraler, Geschäftsführer des heimischen Beschattungsprofis Hella. »Wichtig ist auch, sich darüber im Klaren zu sein, welchen Zusatznutzen der Sonnenschutz haben soll. Wind- und Sichtschutz durch seitliche Elemente sind gerade im urbanen Bereich stark nachgefragt«, so Kraler.

Außerdem kommt ein guter Sonnenschutz außen auch dem Wohnraum innen zugute. Denn wenn Sonnenstrahlen durch Glasfronten und große Fenster ungehindert eindringen, machen sie aus Wohnzimmern Treibhäuser.

Ein außen liegender Sonnenschutz – vor allem aber Markisen und Sonnensegel – schafft hier Abhilfe. Ergo ist es ratsam, Markisen im Hochsommer immer ausge­fahren zu lassen.

Gut gegen Nordwind Kassettenmarkisen werden mit Kurbel und/oder Motor angetrieben. Schützen vor Sonne, Wind und Wetter. Idealerweise sind sie mit Wettersensoren versehen.
hella.info

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Elegant Auch eine Lösung: eine Pergola-Markise. Hier in filigraner Eleganz sehr zurückhaltend umgesetzt. warema-group.com

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Schöner Schutz

Und ja, es gibt sie noch, die guten, alten Korbmarkisen. Ob sie ein Retrokult- oder Neobiedermeier-Statement sind, vermag zwar keiner mehr so genau zu sagen, das ist aber auch nicht nötig. Schließlich gibt es auch sehr zeitgemäße Interpretationen, die mit Eleganz, klarer Linienführung, unzähligen Farben und Geweben punkten, die nicht nur für Schatten sorgen, sondern auch UV-Strahlen filtern. Auch nicht übel in diesem Zusammenhang: Sonnenschutz kommt – wenn man will – mit integriertem Hightech daher. »Mit automatischen Neigungswinkelverstellungen gibt es selbst dann noch Schatten, wenn die Sonne tief steht. Und um Schäden zu verhindern, gibt es diverse Wettersensoren. Windwächter beispielsweise machen sich definitiv bezahlt«, klärt Andreas Kraler auf. Smart Home ist also auch beim Sonnenschutz ein wichtiges Thema. Darüber hinaus sind auch LED-Beleuchtungsmöglichkeiten in Markisen eingebaut, damit die Party nach Sonnenuntergang weitergehen kann.

Sail away Sonnensegel sind ein sehr hipper Schattenspender. In der Top-Kategorie sind
sie auch mit Motor aufrollbar. soliday.eu

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Eine Alternative zur Markise sind übrigens Sonnensegel. »Sie sind definitiv ein Eyecatcher und werden häufig als architektonisches Gestaltungselement eingesetzt«, fasst Kraler zusammen.
Sonnensegel sind zudem ziemlich angesagt, weil sie sehr stylisch mediterranes Flair in den Garten zaubern. Ihr größter Vorteil: Sie brauchen keinen Stellplatz, wie etwa Pergolen und werden zum effektiven, platzsparenden Schattenspender. Auch wenn die Nutzungsmöglichkeiten ein bisschen eingeschränkter sind. Allerdings gibt es mittlerweile auch am Segelsektor ausgezeichnete technische Lösungen, mit denen die attraktiven Beschatter motorisiert eingerollt werden oder es mittels Wettersensorik gleich selbst erledigen.

Experten sind sich übrigens einig: Egal, womit man für Schatten sorgt, wichtig ist die professionelle Befestigung, damit das Outdoor-Living eine gute dauerhafte Basis hat.

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