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Alles nur natürlich: Bei diesen Küchen spielt Holz die Hauptrolle

Diese Küchen vereinen Ästhetik mit Zweckmäßigkeit: Holz spielt die Hauptrolle und verleiht Fronten, Arbeitsplatten und Accessoires Charakter und Eleganz. Einige Inspirationen.

17 . September 2020

In den 70er-Jahren kam kaum ein Haushalt ohne Kiefernholzküche aus, voll von künstlichen Holzmaserungen, marmoriertem Laminat und dem unvermeid­lichen Orangeton. Inzwischen ist viel Zeit vergangen, und Holz ist wieder das Material der Stunde: mit frischem Look, zeitgemäß und passend zu jedem Budget. Einer der größten Unterschiede zu vergangenen Jahrzehnten ist die Entwicklung dahin, dass man auf Oberflächenbehandlungen wie Lackierungen verzichtet – je purer und echter das Holz, desto besser.

Eine Patina wird beim Naturprodukt Holz längst nicht mehr als Makel angesehen, sondern ist erwünscht und wird beim Kauf in der Farbabstimmung mitkalkuliert. Auch die Maserung und Äste wurden früher dezent gehalten und werden jetzt mit offenen Armen empfangen, um die Echtheit und Natürlichkeit des Materials ganz in den Mittelpunkt zu stellen und zu inszenieren. Das bedeutet aber nicht, dass Holz keinem hohen Designanspruch unterliegt oder gar schlampig wirkt. Ganz im Gegenteil: Hochqualitatives Handwerk und genaueste Verarbeitung gleichen die kleinen »Fehler« der Natur im Design wieder aus und sorgen für einen runden Look.

Einheit vs. Materialmix

Eines haben die Einrichtungsbeispiele auf den Folgeseiten gemein: Es wird zwar allgemein mit Materialmix gearbeitet – beispielsweise trifft Holz auf Stahl oder Granit in der Arbeitsplatte –, doch die Holzart bleibt immer gleich und wird nicht gemixt.

Für einen modernen Touch sorgen außerdem Gimmicks als Hingucker: So wird eine Seidenkiefer-Küche mit einer Industrial-Lampe gebrochen, und schwarze Accessoires werden als Leitfaden im sonst hölzern-warmen Raum eingesetzt.

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