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Alles im Rahmen: So geht der Trend mit der Bilderwand

Bilderwände haben in fast jeden Wohnraum Einzug gefunden: Fast wie in einer Galerie präsentieren wir unsere schönsten Momentaufnahmen, liebsten Fotografien und besten künstlerischen Fundstücke. LIVING verrät, was man beim Zusammenstellen der eigenen Bilderwand beachten sollte.

04 . August 2022 - By Christina Horn

Kahle Wände sind passé, heute schmücken wir unsere Wohnräume mit Erinnerungen, Inspirationen und tollen Momentaufnahmen – kurz: mit einer Wand voller selbst ausgesuchter Bilder. Dabei gleicht keine Bilderwand der nächsten: Denn abhängig von den räumlichen Faktoren – angefangen von der Größe und Farbe der Wand bis hin zur Lichtsituation – sowie der Wahl der Bilder und Rahmen, stehen uns zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten offen. Einige Grundregeln sollte man dabei jedoch beachten.

Farbe bekennen

Bildergalerien wirken vor allem vor farbigen Wänden – besonders stimmig ist das Gesamtbild, wenn die Farbpalette der Wand und des Raums in den ausgewählten Motiven aufgegriffen wird. Vor gemusterten Tapeten sollten Bilderwände eher sparsam eingesetzt werden, wer sich dennoch nicht beirren lassen möchte, greift hier am besten zu einfachen Motiven mit wenig Farbvielfalt oder einem zentralen, auf die Tapete abgestimmten Bild.

 

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Auf die Größe kommt es an

Nicht jedes Bild passt an jede Wand – wer schon einmal ein großes Gemälde in einen kleinen Raum hängen wollte, wird dies bestätigen können. Und auch die Relation zu den Möbeln im Zimmer sollte stimmig sein. Ein riesiges Bild über der Leseecke mit der kleinen Tischlampe kann schnell erdrückend wirken.

 

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Die Qual der Wahl

Sind Farbe und Größe der Wand geklärt, so ist es an der Zeit, die Bilder und dazu passenden Rahmen – oder andere Stücke wie Teller – auszuwählen. Bei mehrteiliger Komposition darf man die Größten der Bilder gerne variieren. Und nicht nur bei den Motiven, auch in Bezug auf Rahmen sieht man sich mit einer enormen Bandbreite an Farben, Materialien – von Metall, Holz, Glas und bis hin zu Kunststoff – und Formen konfrontiert. Ob man bei einem Modell bleibt oder wild mixt, bleibt dabei dem eigenen Geschmack überlassen.

 

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Ordnung ist die halbe Bildwand

Eine Faustregel bei mehrteiligen Bilderwänden: Zwei oder drei der Drucke dürfen Übergröße haben, die restlichen, in ihrer Größe variierenden Kunstwerke, werden anschließend rundum angeordnet. Diese Anordnung kann etwa innerhalb einer geometrischen Form, etwa eines Kreises, eines Rechtecks oder Quadrats, sein. Sind die Rahmen in derselben Größe, bietet sich eine simple Rasterhängung an. Oft ist es hilfreich, die geplante Komposition zuvor am Boden aufzulegen und diverse Versionen auszutesten.

 

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Höhe x Breite

Bei der Zusammenstellung der Bilder gilt: Werden diese eher horizontal zusammengestellt, so lässt dies den Raum größer erscheinen. Wer die Komposition eher nach oben hin anordnet, wird schnell bemerken, dass der Raum so höher wirkt.

 

Der perfekte Aufhänger

Ist es an der Zeit, die Bilder an die Wand zu bringen, so sollte man Hammer, Nägel, Bleistift, Wasserwaage und Metermaß zur Hand haben – und am besten noch eine helfende Hand. Große, eher schwere Gemälde benötigen zudem oft Bohrmaschine, Dübel und Schrauben. Bilder hängt man grundsätzlich immer auf Augenhöhe, also auf etwa 1,60 Meter, auf, der Abstand zwischen den einzelnen Gemälden, Drucken und Fotografien sollte immer gleich sein.

 

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