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5 Einrichtungstipps für kleine Kinderzimmer

Auch ein kleines Kinderzimmer kann mit ein paar einfachen Tricks in ein grandioses Spiel-Paradies verwandelt werden. Denn Funktionalität und Design benötigen nicht unbedingt viel Platz, sondern oft nur kreative Ideen, die liebevoll umgesetzt werden.

10 . Juni 2021

Weniger ist mehr

Wer viele unterschiedliche Materialen wie Holz, Textilien oder andere Oberflächen in einem Zimmer vereint, bringt automatisch Unruhe in den Raum, die ihn schlussendlich klein erscheinen lässt. Wird mit der Auswahl an Materialien sorgsam umgegangen, wirkt das Raumkonzept im Kinderzimmer hingegen stimmig und einladend.

Das Prinzip »Weniger ist mehr« ist aber auch im Hinblick auf das Spielzeug anzuwenden: Nicht mehr aktuelle Spielsachen und Kleidungsstücke sollten unbedingt regelmäßig aussortiert werden. Bringen Sie einen Teil des Spielzeugs beispielsweise für ein paar Wochen in den Keller oder räumen Sie es für einen bestimmten Zeitraum in den Abstellraum. Sie werden sehen: Oft wird das Spielzeug, das lange unbemerkt in der Ecke stand, nach einer kleinen Auszeit sogar wieder zum Lieblingsstück der Kinder.

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Das praktische Hochbett

Ein absolutes Must-Have in jedem Kinderzimmer ist das Hochbett, das es mittlerweile in unzähligen Varianten gibt und somit jede Menge nutzbaren Platz schafft. So gibt es Hochbetten, die einen Schreibtisch integriert haben, eine Art Kasten oder einfach nur einen Spiel- und Chillout-Bereich, den die Kinder untertags nutzen können.

Sie stellen so eine platzsparende und bei Kindern besonders beliebte Einrichtungsidee dar. Mit gerader Leiter am Hochbett wird der Raumbedarf noch einmal verringert. Hochbetten empfehlen sich allerdings erst ab einem Alter von ungefähr 6 Jahren. Ist Ihr Kind jünger, kann man sich beispielsweise für Kojenbetten mit Schubladen entscheiden, die genauso Stauraum bieten.

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Auf verschiedene Lichtquellen setzen

Wie in jedem anderen kleinen Raum, ist es auch in einem kleinen Kinderzimmer ratsam, auf helle Farben und ganz viel Licht zu setzen. So wirkt der Raum direkt größer, geräumiger und freundlicher. Am besten ist es natürlich, wenn große Fenster viel Tageslicht reinlassen können. Bringen Sie folglich Vorhänge und Rollos so an, dass sie tagsüber nicht zusätzlich Licht schlucken. 

Setzen Sie außerdem zusätzlich auf viele, verschiedene Lichtquellen wie Decken-, Wand- oder Schreibtischleuchten. Glas und Metall reflektieren das Licht. Spiegel, kleine Lampions oder auch farblich abgestimmte Accessoires tragen so zum stimmigen Gesamtbild im kleinen Kinderzimmer bei. Optisch vergrößert werden kleine Räume ebenso mit hellen Wänden.

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Jeden Stauraum nutzen

Die Vertikalen des Raums können nicht nur für Deko wie Bilder und Wandtattoos genutzt werden, sondern auch für Möbelstücke, die eher hoch und schmal sind. Bleibt zwischen Schrank und Decke ein Stück frei, bietet es sich ebenso an, diesen Bereich als zusätzlichen Stauraum zu nutzen. Zum Beispiel mit einheitlichen Boxen, Kisten und Körben. Alles, was Ihr Kind nicht jeden Tag braucht, können Sie hier und in den oberen Fächern im Schrank unterbringen.

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Optisch vergrößern mit Streifen & Farben

Ganz wichtig, um den Raum größer wirken zu lassen, ist es, sich ein stimmiges Farb- und Themenkonzept zu überlegen. Greifen Sie bevorzugt zu hellen Farben und zarten Stoffen wie zum Beispiel zu naturbelassenem Leinen. Aufeinander abgestimmte Accessoires und Dekoration wie kuschelige Kissen und pflegeleichte Teppiche geben dem Kinderzimmer einen hübschen Rahmen.

Tapeten mit senkrechten Streifen strecken auch niedrige Decken. Sie eignen sich daher sehr gut bei Dachschrägen. Eine andere Möglichkeit, den Raum zu strecken, ist die Wandfarbe nur bis knapp unter die Decke zu streichen. Lassen Sie einen weißen Rand, der nahtlos in die Deckenbemalung übergeht. Ein kleiner Trick, der jedem Raum gut tut und schick aussieht.

Zu guter Letzt kann auch die Wahl der Vorhänge das Kinderzimmer in seiner Anmutung verändern. Farbenfrohe Motive wirken frisch und fröhlich, während dezente Stoffe den Raum ruhiger und ordentlicher wirken lassen. Bei Babys- und Kleinkindern bieten sich außerdem Verdunklungsvorhänge an, um so den Tag auch mal zur Nacht zu machen.

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