Das sagt der Falstaff

Auf der Höhe des Leithagebirges, hoch über Eisenstadt, drängen sich philosophische Gedanken geradezu auf. Wo die Hänge sanfter werden, wachsen Trauben, in denen der Stoff für wahrhaft große Weine schlummert, die ihr Potenzial aber oft genug nicht ausschöpfen können. Im Frühjahr 2006 wollten zwei Produzenten, Hannes Wimmer und Karl Reiter, diese unbefriedigende Situation nicht länger hinnehmen und suchten Rat am anderen Ende des Sees: in Andau bei Hans Schwarz einerseits sowie in Apetlon bei den Brüdern Heinz und Hellmut Velich andererseits. Alle drei interessierten sich schon länger für das Terroir am Leithaberg. »Rund um Eisenstadt, speziell bei St. Georgen, herrschen Bedingungen, die an das nördliche Burgund erinnern«, zeigte sich Hellmut Velich fasziniert. Schlussendlich wurden die unterschiedlichen Ideen in ein stimmiges Konzept vereint: eine Familie von terroirgeprägten Weinen, die aus dem Zusammenfließen unterschiedlicher Elemente entstehen – der Hitze der Sonne und der Kühle des Waldes, der warmen Luft aus der Ebene des Sees, dem mineralischen Boden und den Visionen der beteiligten Winzer. Hellmut fand dafür auch die passende Analogie im berühmten Zitat des griechischen Philosophen Heraklit: »panta rhei – alles fließt«. Inzwischen ist von dem anfänglichen Gemeinschaftsprojekt nur noch Hans Schwarz übrig geblieben, der fünf reinsortige Rotweine und eine Cuvée nach dem Vorbild Bordeaux aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot vinifiziert.

FACTS

Kellermeister
Hans Schwarz
Ansprechpartner
Thomas Schuh
Messen
ProWein, VieVinum
Region
Burgenland, Österreich
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