Das sagt der Falstaff

Weinbau in Wien zu betreiben bedeutet für den Kunstförderer, Hotelier und Immobilienentwickler Martin Lenikus, seinen Geschäftsführer Axel F. Pawlas und den Önologen Erich Franz sich auf ein Abenteuer einzulassen – nicht zuletzt auch auf ein kostenintensives. Ist es doch eines der erklärten Ziele des biologisch arbeitenden, jungen Unternehmens, eine uralte Tradition zu schützen und zu bewahren, die als weltweit einmalig gilt: Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen einer Metropole. Diesen Anspruch verdeutlichen zum Beispiel einige sehr betagte, metertief wurzelnde Anlagen mit kleinen Erträgen, die akribisch und behutsam gepflegt werden – wie etwa der uralte Erinnerungsgarten am berühmten Wiener Nussberg.

Auch bei den Böden, auf, in und mit denen das Weingut arbeitet, handelt es sich um besondere Raritäten. Denn kaum eine Region vereint auf so kleinem Gebiet eine Diversität, wie sie hier zur Verfügung steht: Löss, Schiefer, Muschelkalk, Urgestein etc. – ein herausragendes Repertoire, um hochklassige Weine mit unverwechselbarer Wiener Note zu produzieren. ­Apropos Wiener Note: Um den verschiedenen Charakteren der Böden und Weine auch visuell Ausdruck zu verleihen, hat man sich dazu entschlossen, echte Wiener Charaktere zu Botschaftern des Weinguts zu machen: Wiener, die zum Teil vor vielen Millionen Jahren die Weingärten durchschritten, durchschwommen oder überflogen haben.

FACTS

Kellermeister
Erich Franz
Ansprechpartner
Axel F. Pawlas
Messen
ProWein, VieVinum
Hofverkauf
Ja
Region
Wien, Österreich
Anbauweise
zertifiziert biologisch
Anbaufläche
25 ha
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