Das sagt der Falstaff

Uwe Schiefer, der inzwischen rund fünfzehn Hektar Weingärten bearbeitet, vertritt grundsätzliche die Philosophie »less is more«, und zwar sowohl im Weingarten als auch im Keller. Schiefer investiert ständig in die Erweiterung seiner Rebfläche – allerdings ausschließlich in den Blaufränkisch und in die einst österreichweit bekannte Lage Eisenberg. Dieses tonig-lehmige Terroir mit hohem Schiefer-, Quarz- und Eisenanteil erlaubt es dem Winzer, sehr charaktervolle, individuelle Rotweine zu erzeugen. Schiefer setzt auf möglichst naturnahen Weinbau, der Betrieb befindet sich in Umstellung auf bioorganischem Anbau; Spritzmittel kommen somit nur schonend zum Einsatz. Der ambitionierte Winzer rekultiviert uralte Steillagen, wo keine Bewässerung möglich ist, experimentiert mit Blaufränkisch-Selektionen und verschiedenen Unterlagen sowie neuen Erziehungsformen. Er behandelt sein Lesegut sehr schonend, verwendet keinerlei Enzyme, Gärhefen oder sonstige Hilfsmittel, es gibt keine Filtration und auch keine Schönung. Er arbeitet daran, den speziellen Bodencharakter optimal in seinen Weinen auszudrücken. Die Lagenweine wie »Szapary« und »Reihburg« werden niemals durch Aufzuckerung und schon gar nicht mit dem Konzentrator verbessert, sondern ohne Hilfsmittel erzeugt, um das Terroir und den eigenständigen Charakter des Blaufränkisch vom Eisenberg herauszustreichen.

FACTS

Kellermeister
Uwe Schiefer
Ansprechpartner
Uwe Schiefer
Messen
ProWein, VieVinum
Andere Produkte
Kürbiskernöl, Paprikapulver, diverse Säfte und Edelbrände
Hofverkauf
Ja
Region
Burgenland, Österreich
Anbauweise
konventionell
Anbaufläche
3 ha
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36 Einträge

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