Consorzio di Tutela Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG

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Eigenbeschreibung

Der Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG entsteht im Nordosten Italiens, in einem kleinen Gebiet im Veneto, eingefasst von den berühmten Sehenswürdigkeiten Venedigs und der strengen Schönheit der Dolomiten. Hier in der Provinz Treviso, auf den Hügeln, die sich von Conegliano in nordwestlicher Richtung bis nach Valdobbiadene ziehen, wird seit Jahrhunderten mit der Rebsorte Glera auch Weinkultur angebaut.

Der Erfolg des Prosecco Superiore begann 1876 mit der Gründung der ersten Weinschule Italiens, der Scuola Enologica in Conegliano. Dank dieses Lehr- und Forschungszentrums lernen die Winzer, wie sie Reben in den Hochhügeln anbauen können, speziell in den Gemeinden um Valdobbiadene – hier wird der Weinanbau geradezu heroisch, aufgrund der Gefälle, die bis zu 70% steil sein können und eine praktisch rein manuelle Pflege erfordern. So sind in diesen Weinbergen bis zu 800 Arbeitsstunden pro Hektar notwendig, in der Ebene sind es zum Vergleich nur 150. 
Parallel dazu wird durch die Forschung in der Scuola Enologica die Versektung perfektioniert, mit der Charmat-Methode, bei der die Zweitgärung in Autoklaven erfolgt, in großen Druckbehältern.

Im Jahr 1962 ruft eine Gruppe von elf Erzeugern das Schutzkonsortium “Consorzio di Tutela del Prosecco di Conegliano Valdobbiadene” ins Leben und erstellt ein Auflagenverzeichnis für die Produktion, mit dem Qualität und Image des hergestellten Weins geschützt werden sollen.

Sieben Jahre später erringt das Konsortium für den Prosecco Superiore die kontrollierte Ursprungsbezeichnung (DOC Denominazione di Origine Controllata) und 2009 die kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung (DOCG Denominazione di Origine Controllata e Garantita), die höchste Qualitätsstufe für italienische Weine.

Die Geschichte dieses Weins und seiner Bezeichnung entwickelt sich weiter, gestützt vom Erfolg auf den nationalen und internationalen Märkten, dabei wird der sorgfältige Umgang mit der Umwelt außer Acht gelassen. Als Resultat für dieses Gleichgewichts zwischen Aufmerksamkeit bei Produktion und Umwelt wurde schließlich das gesamte Gebiet als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.

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