Meinrad Neunkirchner

Meinrad Neunkirchner

Meinrad Neunkirchner

Koch

Hagebutten, Löwenzahn, Holunderblüten oder Waldkerbel – Zutaten, an denen der gemeine Wanderer meist unachtsam vorbeischlendert, landen bei Meinrad Neunkirchner auf dem Teller. Die Karriere des »Meisters der Kräuter- und Wildpflanzenküche« startete unter Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann im Münchener »Aubergine«. Nach Stationen bei Koch-Granden wie Marc Meneau sowie Pierre und Michel Troisgros in Frankreich oder Gualtiero Marchesi in Italien kehrte der naturliebende Neunkirchner schließlich in seine Heimat zurück. An der Wiener Peripherie erkochte er sich im »Freyenstein« zwei Hauben.

Bei seinen optisch einfachen Gerichten verzichtet Neunkirchner auf gewöhnliche Effekthaschereien und lässt lieber die Aromen und seinen ausgeprägten Sinn für geschmackliche Harmonie sprechen: »Jede Pflanze hat ihren Charakter und ihre Eigenheit.« Ein besonderes Faible hegt der Haubenkoch aber auch für außergewöhnliche Pflanzensorten wie Klettenwurzel, Beifuß oder Vogelmiere.

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