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Am 7. September 2016 startet im Museum für Hamburigsche Geschichte eine Ausstellung über die Geschichte des Biers in der Hansestadt.

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Hühnerfilet à la Pisco an Soja-Ei-Reis
Hühnerfilet à la Pisco an Soja-Ei-Reis
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Weingut Hans Wirsching

Iphofen, Franken

Alte Namen pflegen zuweilen einen besonders selbstverständlichen Umgang mit der Erneuerung. Das kann man in diesen Jahren auch beim Weingut Wirsching beobachten, wo jetzt die beiden Schwestern Andrea und Lena Wirsching Verantwortung tragen. Die genüsslichste Facette dieser Erneuerung ist eindeutig der aromatische, substanzreiche »Sister Act«-Riesling von 2012. Darüber gerät aber auch die Klassik nicht in Vergessenheit: Die Riesling Beerenauslese etwa ist ein Lehrbeispiel in alten Tugenden: kein Monsterextrakt, keine Rekordsüße – aber Finesse. Großartig!

Weingut Korrell Johanneshof

Bad Kreuznach-Bosenheim, Nahe

Das Wappentier der Familie Korrell ist der Löwe – vermutlich brachten ihn die spanischen Vorfahren der Korrells vor mehr als 250 Jahren als Wappen mit an die Nahe, wo sie einen landwirtschaftlichen Mischbetrieb gründeten. 130 Jahre später wurde der Johanneshof ein reines Weingut, wo neben dem Riesling auch verschiedene Burgundersorten wachsen. Martin Korrell, der zurückhaltende und tatkräftige Kopf der Familie, führt den Johanneshof heute mit Klarheit und Präzision. Wer rassige Rieslinge sucht, die zwischen wuchtiger Kraft und tänzelnder Leichtigkeit balancieren, ist bei ihm genau richtig. Dabei findet sich sein Stil sowohl in den Weinen vom Muschelkalk des Kreuznacher Paradieses als auch in denen vom vulkanischen Boden in Schloßböckelheim.

Weingut Michael Schroth

Grünstadt-Asselheim, Pfalz

Zwar betreibt der junge, dynamische Michael Schroth erst in zweiter Generation Weinbau in Asselheim bei Grünstadt, doch zählt das Weingut bereits zu den großen Hoffnungsträgern der Pfalz. Michael Schroth macht eben vieles anders als andere. Seine Erträge etwa für die Lagenweine sind so gering, da könnte manch ein Bordelaiser Grand Cru glatt neidisch werden. Und er legt den Schwerpunkt auf Rotwein, der circa 60 Prozent in seinem Rebsortenspiegel ausmacht. Aber ebenso viel Engagement steckt der junge Winzer natürlich auch in die traditionellen Weißweinsorten der Pfalz.

Winzerkeller Sommerach

Sommerach, Franken

Was für eine spannende Genossenschaft: Man spürt, da ist etwas in Bewegung, da geht was. Der seit 1901 gelebte Grundsatz »Einigkeit macht stark« – er ist vitaler denn je. Wer so gute Traminer erzeugt – bekanntlich nicht die leichteste Sorte im Anbau – und so viel Edelsüßes, der muss engagierte Mitglieder haben und auch im Keller und im Marketing Leute, die ihr Handwerk verstehen. Zugegeben, manche Weine der »Supremus«-Serie waren uns etwas zu modern und zu fett. Dieselbe Hingabe, derselbe Extrakt, aber ein paar Öchsle weniger – das wär’s.

Weingut am Nil KG

Kallstadt, Pfalz

Nein, nach Ägypten reisen muss man nicht, will man die Weine des ambitionierten großen Aufsteigers der letzten Jahre in der Pfalz kennenlernen. Aber das seit 2010 von Reinfried und Dr. Ana Pohl geführte Weingut liegt tatsächlich am Nil, einem historischen Teil der berühmten Lage Kallstadter Saumagen. Es werden die klassischen Pfälzer Weißweinsorten wie Riesling, Weiß- und Grauburgunder angebaut, dazu aber auch Sauvignon Blanc und Spätburgunder. Und die zeigen Charakter und Klasse und vermitteln einen schönen Trinkgenuss wie ein ruhig fließender Strom.

Weingut Anton Piribauer

Neudörfl, Neusiedlersee-Hügelland

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die Vorfahren der Familie Piribauer als Freibauern nach Neudörfl. Mit Liebe und Leidenschaft haben sie sich hier ein Leben geschaffen, das den Grundstein für die Wirtschaft und das Weingut legte. 1930 eröffnete die Familie den Heurigen, und seitdem hat jede weitere Generation ihre Träume verwirklicht und durch Erweiterungen und Neuerungen das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist. Weingut und Heuriger sind mit der Familie gewachsen, weil alle zusammenhelfen, den Traum einer Familie weiterleben zu lassen. Die Hingabe, mit der die Piribauers diese Visionen verfolgt haben, hat aus ihrer Familiengeschichte eine Erfolgsgeschichte gemacht, deren Erbe gesichert ist – denn es wächst bereits die vierte Generation heran, die ihre Geschichte weiterschreiben wird. Topografisch, klimatisch und geologisch ist im Anbaugebiet Rosalia für Abwechslung gesorgt. Finesse zeigen bei Weißweinen Chardonnay sowie Sauvignon Blanc oder die Traditionssorte Grüner Veltliner, bei den Rotweinen Blaufränkisch, Zweigelt, St. Laurent, Cabernet Sauvignon und Merlot. Noch handelt es sich hier um wohlbehütete Kenner- und Geheimtipps, die man am besten genussvoll beim Heurigen der Familie lüftet.

Weingut Allram

Straß im Straßertale, Kamptal

Das Traditionsweingut Allram der Familie Haas-Allram liegt im Herzen des Weinbaugebietes Kamptal, im malerisch gelegenen Weinort Straß im Straßertale. Größter Anspruch ist es, Weine zu keltern, die ein getreues Abbild des Jahres, des Terroirs und des einzigartigen Mikroklimas des Kamptals sind. Die feinen Nuancen jeder einzelnen Lage sollen in ihrer vielschichtigen Einzigartigkeit schmeckbar sein. Die Weine der Familie bestechen durch Präzision und enorme Länge. Neben den Toplagen Gaisberg, Renner und Hasel ist man besonders stolz auf die 1,5 Hektar große Anlage am Heiligenstein. Diese wurde nach 30-jähriger Brache rekultiviert und schafft heute die Grundlage für einen absoluten Ausnahme-Riesling. Um die optimalen Rahmenbedingungen für die Rebe kümmern sich Erich Haas und Sohn Lorenz. Im Hause Allram ist man davon überzeugt, dass große Weine vor allem im Weingarten entstehen. Und genau deshalb wird jedem Weinstock größtmögliche Sorgfalt und Zuwendung entgegengebracht. Ab der verkaufsfertigen Flasche übernimmt dann die Chefin des Hauses, Michaela Haas-Allram. Die Winzer lieben Weine mit Kraft und Eleganz, zudem ist die Lagerfähigkeit der finessenreichen Herkunftsweine oberste Prämisse. Neben den komplexen Veltlinern und Rieslingen gibt es auch eine beeindruckende Burgunderserie, angführt von einem wuchtigen Grauburgunder. Eine Exportquote von 80 Prozent sowie viele nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen die Arbeit. Jüngste Herausforderung sind 3,5 Hektar am Wagram, aus denen ein gehaltvoller Veltiner gekeltert wird. Sehenswert ist neben dem geschmackvollen Äußeren des Weinguts auch die über drei Etagen reichende Kelleranlage. Die bestens gelungene Integration des alten Holzfasskellers und das traditionelle Presshaus als Verkostungs- und Verkaufsraum schaffen den Spagat zwischen gestern und heute. Eine renovierte Jugendstilvilla mitten im Ort, die vom Weingut zu Fuß gut erreichbar ist, steht den Kunden und Weinfreunden als Gästehaus zur Verfügung.

Weingut Dr. Hans Bichler – Gut Purbach

Purbach, Neusiedlersee-Hügelland

Das Weingut des Wiener Wirtschaftsanwalts Dr. Hans Bichler besteht schon seit mehr als zwanzig Jahren. 1986 erwarb er einen kleinen, mit Pinot Gris bestockten Weingarten in Purbach. Kurz darauf traf er seinen Freund Josef Leberl, der ihm die Trauben, damals wie heute, zu Wein verarbeitete. Aus der Freundschaft entstand eine äußerst produktive Zusammenarbeit. Inzwischen verfügt das Weingut über rund vier Hektar Weingärten, allesamt an den Südosthängen des Leithagebirges gelegen. Der Fokus liegt auf den Sorten Pinot Gris, Chardonnay und Blauburgunder. Zusätzlich wird noch Blaufränkisch kultiviert. Die Kellerarbeit hat mittlerweile Thomas Schwarz (Kloster am Spitz, Purbach) von Josef Leberls 2012 viel zu jung verstorbenem Sohn Gerald übernommen. Schonende Verarbeitung unter Vermeidung technischer Hilfsmittel und anderer Aufbesserungsarbeiten steht im Vordergrund. Die Rotweine werden, um ihre typische Charakteristik herauszuarbeiten, spontan vergoren und reifen nach dem biologischen Säureabbau etwa 15 Monate in kleinen Eichenfässern. Danach gönnt man ihnen noch sechs Monate Flaschenreifung, bevor sie in den Verkauf kommen. Das Gleiche gilt in etwa auch für die Weißweine. Nur beim Pinot Gris, und da auch nur in Ausnahmefällen, erfolgt eine temperaturgesteuerte Vergärung mit anschließender Lagerung im Stahltank. Das Weingut ist Mitglied der Vereinigung »Leithaberg DAC«.

Weingut Rudi Pichler

Wösendorf, Wachau

Rudi Pichler zählt mittlerweile längst zu den arrivierten Spitzenerzeugern der Wachau. Auf seinen Lagen, die über Joching, Wösendorf, Weißenkirchen und Mautern verstreut sind, erzeugt er charaktervolle Weißweine aus einer gemessen an der Betriebsgröße erstaunlich großen Sortenpalette. Neben Grünem Veltliner und Riesling kultiviert Rudi Pichler Burgundersorten und den meist voluminösen Roten Veltliner. Der Winzer versteht es, den Weinen in jeder Kategorie sehr viel Sortencharakter einzuhauchen. Sein Federspiel vom Grünen Veltliner ist unter Kennern immer ein Favorit, der trinkanimierenden Stil mit klassischem Wachauer Sortenausdruck verbindet. Bei den großen Smaragden versteht es Rudi Pichler, das Terroir wunderschön herauszu­arbeiten. Diese kräftigen Weine entwickeln erst nach einigen Jahren ihre volle Pracht. Er setzt in letzter Zeit punktuell auf entsprechende Maischestandzeiten, die Gärdauer, die er in vergangenen Jahren eher länger angesetzt hat, ist nun wieder kürzer geworden, weil das dem angestrebten Stil besser entgegenkommt. Das Resultat sind nuancierte Spitzenweine von sehr individueller Prägung. Nicht nur vom Standpunkt der Architektur aus sehenswert ist das neue Weingut, das 2004 feierlich eröffnet wurde. Es bietet dem engagierten Winzer nun den Raum, seine bemerkenswerten Weine unter optimalen Bedingungen zu keltern. Rudi Pichlers charaktervolle neue Serie ist durch eine ungemeine mineralische Strahlkraft, Straffheit und Tiefe in der Aromatik gekennzeichnet, die unterschiedlichen Terroirs sind auf das Präziseste entfaltet. Es ist eine Freude, sich diese Weine zu erschließen, allen voran die herausragenden Grünen Veltiner und der Riesling Achleithen. Die Falstaff-Redaktion wählte Rudi Pichler zum »Winzer des Jahres« 2010.

Weingut Vinum Pannonia Allacher

Gols, Neusiedlersee

Der Rebstock steht am Anfang – die Liebe davor. Von jeher arbeitet die Familie Allacher im Einklang mit der Natur und versucht, die Elemente nicht zu bändigen, sondern mit ihnen zu leben und sie zu ihrem Vorteil zu nutzen. Um Wein erzeugen zu können, muss man die Natur und ihre Launen lieben. Die Jahreszeiten kennzeichnen den Fortlauf des Lebens und erinnern an die Vergänglichkeit des Seins. Die Freude am Wein, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, das so wunderbar und einzigartig ist, motiviert die Allachers jeden Tag dazu, in die Riede zu gehen und die Rebstöcke zu pflegen. Die Weinlese verstehen sie als den Dank der Natur an den Menschen: Er erntet, was er ein Jahr lang gezogen und gepflegt hat. Es ist die Traube, die zu neuen, speziellen Kreationen anregt und immer wieder neue Lust fördert. Diverseste Prämierungen bestärken das Weingut in seiner Arbeit und seinem Wirken. Die Allachers erzeugen eine breite Palette von trockenen Weißweinen über Rotweine bis hin zu edelsüßen Dessertweinen. Speziell mit den Rotweinen hat sich der Golser Betrieb einen sehr guten Ruf erworben, der Zweigelt aus der Spitzenlage Salzberg ist etwa immer unter den besten Sortenvertretern. Mit dem Zweigelt »All Red« 2011 (92 Punkte) wurde das Weingut beim »Falstaff Zweigelt Grand Prix« 2012 Dritter, die Cuvée »Altenberg« 2011 wurde bei der vergangenen Falstaff-Rotweinprämierung mit 94 Punkten ausgezeichnet und zählt somit zu den besten Rotweinen Österreichs.

Weingut Baumann

Oberhallau, Oberhallau

1978 wagte Vater Max Baumann den Sprung vom Trauben­verkäufer zum Einkellerer und Selbstvermarkter. 3,5 Hektaren betrug die Anbaufläche damals, mittlerweile ist sie auf acht Hektaren gewachsen. Heute leiten Ruedi und Beatrice Baumann den Betrieb, Sohn Peter bereitet sich allmählich auf die Nachfolge vor. Das Paar tut das einvernehmlich und partnerschaftlich. Ruedi ist der ruhende Pol, überlegt, selbstkritisch, eher vorsichtig. Kennt man ihn näher, schätzt man seine verbindliche Art, seine klaren Vorstellungen, seinen trockenen Humor. Anders Beatrice. Sie ist zupackend, von unverblümter Direktheit, kämpft um ihre Weine, wenn sie diese angegriffen sieht. Schaffhausen ist Blauburgunderland. Die brancheneigene Werbung hat es als griffigen Slogan entdeckt. Siebzig Prozent der Rebfläche ist Pinot Noir. Auch bei den Baumanns. Ruedi spielt das ganze Blauburgunderregister: angefangen vom köstlichen Federweissen bis zum seriösen, burgunderhaften – R – aus der Lage Röti, die ihren Namen dem grösseren Eisenanteil im Boden verdankt. Baumanns bekanntester Pinot Noir allerdings ­­­­ist der Zwaa. Der Wein ist Produkt einer Zusammenarbeit mit dem Winzer, Koch und Wirt Michael Meyer vom «Bad Oster­fingen». Er trägt den Namen beider Weingüter auf dem Etikett, stammt aus gemeinsam vergorenen Oberhallauer und Osterfinger Trauben und ist hierzulande der wohl renommierteste Schaffhauser Wein. Der erste Jahrgang war 1994. 1995 liessen die zwei Freunde ausfallen, da der Jungfernjahrgang noch in Oberhallau in den Burgunderpiècen ruhte und seine Resonanz ungewiss war. Niemand hätte denn auch bei seiner Vernissage 1996 gewettet, dass 2016 mit dem 2014er der zwanzigste Jahrgang gefeiert wird.

Weingut Müller

Krustetten, Kremstal

Mitten im kleinen Weinort Krustetten im südlichen Kremstal erblickt man das Weingut Müller schon von Weitem. Der neu erbaute moderne Keller mit dem gemütlichen Panoramaverkostungsstüberl ragt über alle Dächer hinaus. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf das Stift Göttweig, die besten Kremstaler Lagen und die Donau mit der Weinstadt Krems. Mit viel Liebe und Einsatz keltert hier Leopold Müller seine fruchtbetonten und sortentypischen Weißweine. Besonderes Augenmerk legt er auf Grünen Veltliner und Riesling, der aus den besten Lagen des südlichen Kremstals stammt. Dennoch sollte man nicht auf die samtwürzigen Rotweine des Hauses vergessen, die nicht nur den Kellermeister immer wieder aufs Neue begeistern. Durch sein stetiges Streben nach Qualität konnte das Weingut in den letzten Jahren viele Erfolge verzeichnen, unter anderem achtzehn Weine im »SALON Österreich Wein«, davon zweimal Bundeszweiter bei Grünem Veltliner und Riesling. Um die sorgfältig angelegten Weingärten in den ausgezeichneten Lagen rund um den Göttweiger Berg kümmert sich der jüngere Bruder Stefan. Er bewirtschaftet die 90 Hektar Weingärten mit viel Leidenschaft und großem Können. Der Einfluss der Donau und die tiefgründigen Lehm- und Lössboden, aber auch die warmen Schotterböden unterstützen ihn bei seiner Arbeit und bilden so die optimalen Bedingungen für ein hochqualitatives Traubenmaterial. Außerdem ist Stefan der geborene Heurigenwirt und verwöhnt die Gäste im eigenen Heurigenlokal mit regionalen Spezialitäten und natürlich den hauseigenen Weinen.

Martha und Daniel Gantenbein

Fläsch, Deutschschweiz

Martha und Daniel Gantenbein wohnen in einem alten Haus aus dem 17. Jahrhundert und arbeiten in einem neuen Keller. Sie bereisen die ganze Weinwelt und kehren immer wieder gerne in ihre kleine Schweizer Gemeinde Fläsch zurück. Sie sind seit 35 Jahren ein Paar, agieren symbiotisch und haben den Respekt voreinander nicht verloren. Sie erzeugen nur drei Weine, höchstens 30.000 Flaschen pro Jahr, exportieren ein Drittel und sind immer ausverkauft. Sie besitzen im Ausland Kultstatus und sind im Inland die Referenz für mineralischen Chardonnay und großartigen Pinot Noir. Sie sind authentisch und frei von Starallüren geblieben.

Weingut Erich Scheiblhofer

Andau, Neusiedlersee

Erich Scheiblhofer zählt zur jungen Garde im Burgenland, die in den letzten Jahren vor allem mit ihren Top-Rotweinqualitäten die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Auch er hat die Welt bereist und Erfahrungen bei Meistern ihres Faches in Kalifornien und Australien gesammelt, um sie im eigenen Betrieb, der erst 1999 gegründet wurde, umzusetzen. Mit der ersten Ernte aus dem Jahr 2000 wurde der Zweigelt »Prädium«, sein nach eigener Aussage wichtigster Wein, Landes- und Bundessieger. Im Jahr darauf entschied der Zweigelt den »Falstaff Grand Prix« für sich, ein Jahr später kam er beim selben Bewerb auf Platz drei. Top-Weine des engagierten Winzers sind der Merlot und der Shiraz, die ebenfalls von der Lage Prädium stammen. Die Merlot-Weine der Jahre 2002 und 2004, der Cabernet Sauvignon 2008 und 2010 und der Shiraz 2013 wurden Falstaff-Sortensieger. Nicht nur national ist das junge Weingut mit jährlich zumindest einem Landes- und Bundessieger das höchstprämierte. Auch international bricht man alle österreichischen Rekorde: Bei der weltweit größten Weinbewertung, der »Austrian Wine Challenge«, ging der Titel »Winery of the year« in sieben von neun Jahren an die Scheiblhofers. Für die größte internationale Furore sorgte bislang der Jahrgang 2011. Markus del Monego und Andreas Larsson bewerteten die Cuvée »Big John« mit 94,5 Punkten als höchstbewerteten Wein Österreichs, dicht gefolgt von der Cuvée »Legends« 93,5 Punkten. Nicht weniger spektakulär sind die 19/20 Punkte von René Gabriel für Cabernet Sauvignon und Blaufränkisch »Jois«.

Weingut Donabaum »In der Spitz«

Spitz/Donau, Wachau

Das Weingut »In der Spitz« von Martin Donabaum verfügt über ein recht umfangreiches Sortiment; beharrlich wird an der Optimierung der Weinqualität gearbeitet. Mehrmalige Lesedurchgänge, freiwillige Mengenbegrenzung und konsequentes Ausdünnen führten zu einer derart deutlichen Qualitätssteigerung, dass Martin Donabaum heute zu den Spitzenwinzern der Region zählt. Die Weingärten nehmen eine Rebfläche von rund 6 Hektar ein, die zu 80 Prozent in den sonnigen Steinterrassen rund um Spitz liegen. Diese unterliegen den strengen Qualitätskontrollen der »Vinea Wachau«. Mitglieder dürfen ausschließlich Weine aus der Wachau führen, die weder aufgebessert noch verändert werden. Beim Heurigen »Zum Strawanzer«, so der Name der schicken Buschenschank, besteht die Möglichkeit, sich nicht nur von den Wachauer Klassikern, sondern auch vom jungen Sauvignon Blanc und Gelben Muskateller zu überzeugen. Zu erwähnen ist auch Chardonnay, Weißburgunder und Sauvignon Blanc. Seit einiger Zeit wird auch Sekt nach traditioneller Methode erzeugt. Man kann auch im Garten inmitten der Weingärten den Sonnenuntergang hinter dem Setzberg erleben, jener Riede, wo der größte Teil der familieneigenen Reben gepflanzt ist. Sollte man Lust und Laune verspüren, länger zu bleiben, ist man im neu eröffneten Boutiquehotel oder im traditionellen Stammhaus bestens aufgehoben. »Das Weinspitz«, wartet mit großzügigen designorientierten Suiten auf, allesamt mit Balkon und einzigartigem Blick über die Wachauer Steinterrassen. Ein beheizter Edelstahlpool und ein Wellnessbungalow sind die Highlights des Hotels. Ein Besuch am Weingut Martin Donabaum ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Weingut Nehrer

Eisenstadt, Neusiedlersee-Hügelland

Das Weingut Nehrer umfasst eine Fläche von rund 24 Hektar am Südhang des Leithagebirges. In den letzten Jahren wurde die Kellertechnik überlegt verfeinert. Weingärten wurden mit Sorgfalt und Verständnis neu angelegt, um die Einzigartigkeit des Weinbaugebiets auch in den Weinen zu manifestieren. Eine der Top-Lagen ist die Riede Hummelbühel, der Favorit von Hans Nehrer. Sie bringt eine ausgezeichnete Cuvée hervor. Die Rotweine, allen voran Zweigelt und Blau­fränkisch sowie diverse Cuvées, dominieren mit zirka 65 Prozent die Anbaufläche. Bei der Falstaff-Rotweinprämierung holte sich Hans Nehrer bereits einen Sortensieg für seinen Merlot. Die Weißweine wie Welschriesling, Chardonnay und Sauvignon Blanc präsentieren sich fruchtig-frisch und runden das Sortiment ab. Die Unterschiedlichkeit der Böden – darunter Muschelkalk, Löss und Urgesteinsverwitterungsböden – bringt viel Komplexität. Die Leithaberg-DAC-Weine brillieren stets durch Mineralik und Tiefe.

Weingut Bründlmayer

Langenlois, Kamptal

Im Hause Bründlmayer ist vieles beeindruckend: die Menschen, die Güte der hier in Langenlois erzeugten Weine, die mit 80 Hektar für Österreich enorme Rebfläche – und schließlich das freundliche und bescheidene Wesen des Mannes, der seit 1980 für den Erfolg dieses Paradeunternehmens sorgt. Nahezu jeder Wein, vom leichtesten Grünen Veltliner über den Rotwein bis hin zum Sekt, hat das Potenzial, Jahrgangsbester seiner Kategorie zu sein. Die Weingärten sind größtenteils in Terrassen angelegt, rund ein Drittel der Rebanlagen wird in der sogenannten »Lyra-Erziehung« kultiviert. Bewirtschaftet werden die Weingärten grundsätzlich nachhaltig, auf Herbizide wird völlig verzichtet. Die geologisch älteste und sicher auch interessanteste Lage ist der Zöbinger Heiligenstein, dessen Boden aus der 270 Millionen Jahre zurückliegenden Perm-Zeit stammt. Dieser Wüstensandstein mit vulkanischen Bestandteilen schafft die Voraussetzung für das Wachstum herausragender Weine. Die feinsten Riesling-, Merlot- und Cabernettrauben reifen hoch auf dem Berg in einem in sich geschlossenen Naturschutzgebiet. Wichtigste Rebsorte im Weingut bleibt der Grüne Veltliner, der in Langenlois ein unglaubliches Qualitätsspektrum eröffnet: Von angenehmen, leichten Qualitäts- und Kabinettweinen bis hin zu den komplexen und nachhaltigen Spätlesen reicht das Angebot. Die Rieslingtrauben wachsen auf den kargen Gesteinsböden in den Rieden Steinmassel und Heiligenstein, die daraus gewonnenen Weine können ein geradezu biblisches Alter erreichen. Als Spezialitäten des Hauses gelten der Chardonnay und die Burgundersorten (Blauburgunder, Grau- und Weißburgunder), für die Wilhelm Bründlmayer sen. bereits in den Fünfziger- und Sechziger­jahren ideale Standorte gefunden hat. Die Rotweine, die ein stattliches Drittel der Produktion ausmachen, haben in der Familie einen besonderen Stellenwert. Schon Willis Vater baute sie an, weil seine Frau am Abend gerne ein gutes Glas Rotwein trank. Auch wenn die Rotweine mehr durch Finesse als durch Kraft glänzen, ist es für Willi Bründlmayer eine Herausforderung, in diesem klimatischen Grenzgebiet schöne, bekömmliche Rotweine mit markanter Persönlichkeit heranzuziehen. Eine Klasse für sich ist der »Bründlmayer Brut«, der nach klassischer Gärung etwa drei Jahre auf der Hefe gelagert, dann per Hand gerüttelt und im Keller degorgiert wird. Im Vinotheksarchiv lagern seit 1947 die jeweils wertvollsten Jahrgänge. Bei intensiven internen Verkostungen lernt man vieles über Lagen, Jahrgangscharakter und Ausbaustil. Mit einem Exportanteil von 30 Prozent ist der Familienbetrieb auch international sehr erfolgreich. Fünfmal in Folge erhielt das Weingut die Auszeichnung »Winery of the year« in den USA im »Wine & Spirits Magazine«, die britische »Financial Times« nennt Bründlmayer ein »Leuchtfeuer des österreichischen Weinbaus«. Alle aktuellen Weine können im Heurigenhof Bründlmayer, einem Renaissancebau aus dem 16. Jahr­hundert, auch glasweise verkostet werden.

Weingut Juliana Wieder

Neckenmarkt, Mittelburgenland

Die Wieders sind Weinbauern im wahrsten Sinn des Wortes. Viele Generationen waren sie Landwirte, seit den 1980er-Jahren wird auf Wein gebaut. So wurden Äcker gegen Weingärten, Rinderhalle gegen Abfüllraum, Schweinestall gegen Barriquekeller und Heulager gegen Buschenschank getauscht. Inzwischen haben sich die Weine an der österreichischen Rotweinspitze etabliert. Georg stellt seit seiner Jugend mit großer Leidenschaft die gebietstypischen Weine her, unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Burgi. Zusammen mit Betriebsgründerin und Mutter Juliana Wieder erkannten sie früh das Potenzial der einzelnen Rieden. In dem Bewusstsein, dass charakteristischer Wein nicht erst im Keller gemacht wird, sondern im Weingarten entsteht, sicherten sie sich die besten Lagen der Region: Spiegelberg, Bodigraben, Sonnensteig, Hochberg, Pollesgraben, Kronberg, Hussy, Kohlenberg, Hochäcker und Gfanger. Mittlerweile werden rund 42 Hektar Weingärten bearbeitet, die überwiegend 50 Jahre und älter sind. Der Blaufränkisch steht im Betrieb natürlich im Mittelpunkt, dieser wird je nach Lage und Alter der Rebstöcke in verschiedenen Varianten ausgebaut. Aber auch andere Reben werden kultiviert: Welschriesling und Chardonnay sowie Zweigelt, St. Laurent, Merlot, Syrah, Pinot Noir und Cabernet Sauvignon stellen eine spannende Herausforderung dar. Die internationalen Rotweinsorten werden nur in ausgezeichneten Jahrgängen sortenrein abgefüllt und runden die Cuvées »Georg«, »Morandus« und »Sempre« ab. Die Wieders legen nicht nur viel Wert auf die Qualität, sondern auch viel Herz in die Produktion Die Bewahrung von Traditionen und der Natur schließen die Offenheit für Neues nicht aus. So schafft es Georg immer wieder, das Beste herauszuholen.

Weingut Franz Schindler

Mörbisch, Neusiedlersee-Hügelland

Die 15 Hektar Weingarten der Familie Schindler befinden sich in den besten Rieden von Mörbisch. Nach strengsten Qualitätskriterien bearbeitet, bilden sie den Grundstein für die angestrebte Substanz und Dichte der Weine. Das pannonische Klima am Ufer des Neusiedler Sees sorgt Jahr für Jahr für vollreife Trauben. Die Weißweinsorten Welsch­riesling und Muskat-Ottonel werden klassisch und fruchtbetont in Edelstahltanks ausgebaut. Die besten Chargen der internationalen Sorten Chardonnay und Sauvignon Blanc reifen bis zu 18 Monate ausschließlich in neuen Barriques. Der daraus resultierende Top-Weißwein »Cuvée d’Argent« zeigt internationales Profil. Die Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und Cabernet Sauvignon werden im Stahltank vergoren und nach der Malolaktik entweder im großen Eichenfass oder wie im Fall der »Cuvée d’Or«, dem Flaggschiff des Hauses, bis zu 24 Monate in neuen Barriques ausgebaut. Mit dem Jahrgang 1999 wurde erstmals die Luxusausführung als »Grande Cuvée d’Or« vorgestellt, ein Prestigewein, der nur in den besten Rotweinjahrgängen aufgelegt wird. Für immer mehr Furore sorgt der reinsortige Merlot, den Kraft und Potenzial auszeichnen. Die Süßweine bestechen durch Harmonie, Kraft, Fruchttiefe und eine feine Säure. Die Philosophie des Hauses, den großen Gewächsen mehr Fassreife zu gönnen und erst später zu füllen und in den Verkauf zu geben, wird durch Spitzenplätze bei Verkostungen bestätigt.

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Camers Schlossrestaurant – Schloss Hohenkammer

88 Punkte, Hohenkammer

Camers Schlossrestaurant bietet bodenständig-feine Genussküche mit mediterranen und asiatischen Rezepten im frisch renovierten barocken Gewölberaum. Die Bio-Produkte stammen vom eigenen Gut Eichethof. Rustikal-Deftiges gibt es in der »Alten Galerie« und im Biergarten.

Anitastube im Hotel Sackmann

88 Punkte, Baiersbronn

Die »kleine Schwester« vom familiengeführten Sternerestaurant Schlossberg. Das versierte und aufmerksame Team um Küchenchef Jörg Sackmann serviert Schwarzwälder Klassiker auf einfallsreiche Art, nur hochwertige saisonale Zutaten aus der Region kommen zum Einsatz.

Lamm Rosswag

90 Punkte, Vaihingen

Im Sternerestaurant von Sonja und Steffen Ruggaber kommt konsequent das auf den Tisch, was Wiesen, Wälder und Bäche rings um die Winzergemeinde hergeben – und das in bester und manchmal auch gewitzter Qualität. Ebenfalls höchst konsequent: das rein deutsche Weinangebot.

Landgrafenstube im Hotel auf der Wartburg

89 Punkte, Eisenach

Historische Menüfolgen mit zeitgenössischer Interpretation sind die Spezialität von Küchenchef Peter Herrmann, der hier auf der Wartburg eine hochklassige Landgrafenküche präsentiert. Spektakulärer Blick von der Wartburg-Terrasse über den Thüringer Wald.

Weinhaus Henninger

Punkte, Kallstadt

Historisches Gasthaus und Hotel mit neuen Designerzimmern und einer vitalen Pfälzer Küche. (Aus dem Falstaff Magazin 03/2016)

Scheid's

89 Punkte, Wasserliesch

Im stilvoll-modern eingerichteten Hotelrestaurant serviert Familie Scheid eine vielseitige Küche mit mediterranem Akzent. Spezialität sind die Variationen von hausgemachten Ravioli mit Waldpilzen, Edelfischen oder Poularde. Außerdem: Angebot an Tagesfisch.

Dorfstuben im Hotel Bareiss

88 Punkte, Baiersbronn

Hausgemachte Maultaschen oder geschmorte Lammschulter von der Älbler Wacholderheide: Das versierte Küchenteam bereitet ungewohnt raffinierte Schwarzwälder Gerichte zu, die mit schwäbischem Charme in den zwei original Bauernstuben aus dem 19. Jahrhundert serviert werden.

Auf Schönburg

88 Punkte, Oberwesel

In der hoch über dem Rhein thronenden tausendjährigen Burg erwartet die Gäste ein Restaurant mit historischen Sälen und klassischen Gerichten, gewürzt mit einer Prise Kreativität. Tipp: sieben kulinarische Versuchungen. Zwei Terrassen mit spektakulären Ausblicken.

Lamm Hebsack

90 Punkte, Remshalden

Vier gemütliche Stuben und ein uriger Weinkeller erwarten nicht nur die Gäste des familiär geführten Hotels. Die Speisekarte offeriert schwäbische Klassiker wie Rostbraten oder Maultaschen ebenso wie global inspirierte Menüs mit asiatischen oder mediterranen Einflüssen.

Nymphenburger Hof

88 Punkte, München

Ein Münchener Kleinod mit österreichischem Einschlag. Seit über 28 Jahren verwöhnt Andreas Derler seine Gäste mit Charme und einer geradlinigen Saisonküche. Helle Räume, aufmerksamer Service und eine umfangreiche österreichische Weinkarte. Zauberhafter Restaurantgarten.

Fischerklause

89 Punkte, Lütjensee

Gerhard Retter und sein Team begeistern direkt am Ufer des Lütjensees mit einer ausgezeichneten, modernen und saisonalen Regionalküche. Flusskrebse und Fisch aus dem See, fangfrischer Nord- und Ostseefisch, Wild aus eigener Jagd, eigens gereiftes Rindfleisch.

Restaurant im Hotel Schrofenstein

83 Punkte, Landeck

Die Küche hat sich wieder ein bisschen eingebremst und sich auf die heimischen Wurzeln besonnen – was auch gut gelingt. Serviert wird in einem originellen Ambiente.

Schönberghof

83 Punkte, Spielberg

Der Blick auf den Red Bull Ring ist einzigartig, und auch in der Küche hat man stets ein Auge auf die Köstlichkeiten der Region. Auf Vorbestellung gibt’s Ripperln und Stelzen.

57 Restaurant & Lounge im Hotel Meliá Vienna

81 Punkte, Wien

Restaurant und Bar des Melia Hotel im DC Tower mit spanisch angehauchter Küche. In den gehobenen Preisen inbegriffen ist ein spektakulärer Blick über die Donau.

Restaurant im Almhof Schneider

96 Punkte, Lech

Familie Schneider praktiziert Gastlichkeit auf höchstem Niveau: nahe an der Perfektion beim Geschmack und im Anrichten, Kompetenz im (Wein-)Service, Wohlfühlräume zum Verweilen.

Maria Loretto

86 Punkte, Klagenfurt

Maria Loretto ist der Inbegriff für schöne Stunden am Wörthersee. Da spielt natürlich auch die Küche mit, die vor allem für ihre Fischgerichte bekannt ist.

Aqarium

91 Punkte, Geinberg

Modern gestaltetes Restaurant mit offener Schauküche und einem Aquarium. Peter Reithmayr überzeugt mit vorzüglicher mediterraner Küche – dazu gibt es ein breites Weinangebot.

Bootshaus im Seehotel Das Traunsee

92 Punkte, Traunkirchen

Ein absoluter Hotspot der heimischen Gourmetszene: Was Lukas Nagl im einzigartigen Ambiente im Bootshaus kreiert, ist schlicht fantastisch. Innovative Regionalküche at its best.

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Bar Fritz'n

90 Punkte, Potsdam

Eine sehr stylishe Bar in der Landeshauptstadt, die auch im naheliegenden Berlin ihr Publikum fände. Noch bis spät in die Nacht werden sehr elaborierte Klassiker und Eigenkreationen geboten. Besonders zu empfehlen: der perfekte Martinez.

Santo’s Cocktailbar

87 Punkte, Karlsruhe

Die Bar im Zwischengeschoß des Hotel Santo ist Namensgeber. Die riesige Auswahl an Mixed Drinks erfreut hier ein bunt gemischtes Publikum. Am Wochenende gibt es Livemusik oder ein DJ legt auf.

Schumann's Tagesbar

88 Punkte, München

Das Schumann’s in der noblen Mall der Fünf Höfe ist eine lichtdurchflutete Café-Bar für den ganzen Tag: Für den Kaffee vor der Arbeit, den schnellen Imbiss zu Mittag und den abendlichen Workout-Drink. Eine sehr urbane Großstadt-Bar.

Limonadier

92 Punkte, Berlin

Ein Hybrid zwischen Café und Bar, angenehm unaufgeregt, in einer der weniger angesagten Ecken von Kreuzberg. Die Barkeeper verstehen ihr Handwerk, ohne mit dem Publikum fachsimpeln zu wollen. Ein entspannter Ort für Bier, Wein und Cocktails.

Frank's Bar

85 Punkte, Dresden

Barchef Frank Ulbricht verwöhnt in der Dresdner Neustadt in einem kleinen, gemütlichen Raum abseits der Touristenströme seine Gäste. Gute Beratung ist garantiert. Interessante Eigenkreationen stehen neben 200 angebotenen Drinks zur Auswahl.

Schumann's Bar am Hofgarten

94 Punkte, München

Eine der legendärsten Cocktailbars in Deutschland. Charles Schumann prägte mit seinen Cocktailbüchern die ganze deutsche Welt der Cocktails. Hier kann man sie nun genießen. Erstklassige Drinks werden einem illustren Publikum gereicht.

CSA Bar

85 Punkte, Berlin

Die loungige Bar befindet sich im ehemaligen Büro der tschechischen Fluggesellschaft. Eine Glasfront gibt den Blick auf die Zuckerbäckerstilbauten der ehemaligen Stalinallee frei, ein Denkmal sowjetischer Baukunst der 50er-Jahre.

Gabányi

94 Punkte, München

Im Untergeschoß einer alten Villa finden Freunde gepflegten Trinkens eine Anlaufstelle. Die Barlegende Stefan Gabányi hat sich nach Jahren in der legendären Schumann’s Bar selbständig gemacht und mixt hochwertige Cocktails mit Stil.

Bartista

85 Punkte, Tübingen

Eine beeindruckende Bandbreite von Cocktails, von Prohibition bis heute, wird auf der kleinen Karte in der Bar im Zentrum angeboten, zusätzlich wird gut beraten. Ungewöhnliches Ambiente mit goldenen Spiegeln und roten Wänden. Lustige Idee: Cocktails to go.

Purist

84 Punkte, Augsburg

Café, Tapas- und Cocktailbar ergänzen sich hier zu einem gemeinsamen Konzept. Auf der Getränkekarte finden sich Eigenkreationen neben Klassikern und Standards. Die Gin&Tonic-Auswahl ist beeindruckend. Serviert wird mit engagierter Beratung.

Oscar's Bar

88 Punkte, Hannover

Die klassische American Bar, eine Mischung aus Bar und Pub, bietet gediegene Atmosphäre direkt gegenüber der Oper. Für Whiskyexperten werden Tastings mit Gästen aus schottischen Destillen veranstaltet. Ansonsten sind klassische Cocktails im Fokus.

Harry's New York Bar

85 Punkte, Frankfurt am Main

Die Hotelbar ist ein Ableger der legendären Harry’s New York Bar in Paris. Daher sind Klassiker wie White Lady und Bloody Mary im Fokus. Die Einrichtung entspricht dem, man fühlt sich ein wenig in einen New Yorker Jazz Club versetzt.

TA OS skybar

91 Punkte, Schorndorf

Von der Bar im Postturm hat man einen schönen Blick über die Schorndorfer Altstadt. Im Sommer lockt auch noch die Dachterrasse. Cocktails, Wein und auch Barfood stehen hier im Angebot. An dem beeindruckenden Holzstammtresen lässt es sich gemütlich verweilen.

Newman's Bar

90 Punkte, Wolfsburg

Die Bar des Ritz-Carlton in der Autostadt muss sich hinter dem Drei-Sterne-Restaurant Aqua im selben Haus nicht verstecken. Wie man es in einem Hotel dieser Kategorie erwartet, werden die Drinks kompetent auf sehr hohem Niveau serviert.

Marlene Bar

90 Punkte, Berlin

Die Hotelbar des Intercontinental bedient sowohl Hotelgäste als auch Geschäftsleute aus Berlin professionell. Marlene Dietrich blickt streng herab. Die Cocktailkarte ist entsprechend an Filmstars orientiert. 150 Drinks stehen zur Wahl.

Square

91 Punkte, Düsseldorf

Die kleine Karte bietet von Barchef David Rippen selbst kreierte, ungewöhnliche, sehr charakterstarke Cocktails, sodass man trotz der geringen Auswahl die Qual der Wahl hat. Auch die Bar selbst ist klein und bietet nur für 40 Leute Platz.

Liquid Bar

87 Punkte, Tübingen

Dass Flüssigkeiten im Fokus stehen, verrät der Name. In der ehemaligen Kelterei findet sich eine Cocktailbar in schöner Atmosphäre. Leider sind die Sitzmöbel nur begrenzt bequem und der Service manchmal weniger freundlich, was schade ist.

Friesen Barkultur

89 Punkte, Köln

Die im Kolonialstil eingerichtete Bar bietet Ledersessel zum Versinken und Tresen zum Zuschauen. Die Bartender mit Fliege und Hosenträger verstehen ihr Handwerk. Aber hier wird nicht nur geplaudert und getrunken, sondern auch getanzt.

apart

86 Punkte, Titisee-Neustadt

Die Hotelbar am Titisee bietet klassische Cocktails und Eigenkreationen, das Barpersonal berät gern. Modern gestaltet – mit Kaminfeuer – kann sich der Hotelgast hier getrost niederlassen. Manchmal wird anspruchsvolle Livemusik gespielt.

Mo's Daniel's

83 Punkte, Halle

Die Barbetreiber Morena Länger und Daniel Jacobshagen sind die Namensgeber für diesen Hybriden aus Café, Bar und Lounge im Mühlwegviertel. Die Küche stellt für Nachtschwärmer bis 2.30 Uhr Speisen bereit. Dazu werden ordentliche Drinks serviert.

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Alvarinho Pequeňo Santos

Bodega Benito Santos, Galicien, Spanien

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