Niederberger-Weingruppe mit Personalcoup
Achim Niederberger investiert weiter in sein Imperium / Foto: PRDer Neustadter Unternehmer Achim Niederberger arbeitet weiter an seinem Wein-Imperium. Niederberger ist schon heute eigenen Angaben zufolge der größte private Weinerzeuger Deutschlands im VDP. Zu seiner Gruppe gehören unter anderem die drei Weingüter von Buhl, Bassermann-Jordan und von Winning. Die drei sind zwar eigenständige Betriebe, kommen aber zusammen genommen auf rund 160 Hektar. Ein neuer Mann soll nun Niederbergers Imperium weiter ausbauen: Die Verpflichtung von Marian Kopp, einem international erfahrenen Marketing-Manager, als neuen Gutsdirektor des Weingutes Reichsrat von Buhl, ist vor allem als Hinwendung auf die internationalen Märkte verstanden werden.
Der 46-Jährige Kopp war zuletzt geschäftsführender Vorstand der Pfälzer Gebietswinzergenossenschaft Deutsches Weintor und maßgeblich an der 2012 vollzogenen Verschmelzung mit »Die Weinmacher« in Niederkirchen verantwortlich, die er seit 2010 geführt hatte. Zuvor war er in der früheren Racke Gruppe (The Donum Estate, USA; Golden Kaan, Südafrika) in leitenden Positionen im In- und Ausland tätig.
Investitionen angekündigt
Der Hamburger Autor Mario Scheuermann zitierte Niederberger und Kopp mit den Worten, dass Reichsrat von Buhl »mit ruhiger Hand«, aber auch innovativ weitergeführt werden und seine Position in der Gruppe deutscher Spitzenweingüter mit »historischem Erbe« solle. Dazu gehören auch umfangreiche Investitionen in die Weinberge, die Kellerwirtschaft und die Infrastruktur des Anwesens.
Nach dem Erwerb von Schloss Reinhartshausen durch die Familie Lergenmüller - der Falstaff berichtete - ist die neue Ausrichtung der Niederberger-Gruppe ein weiterer Hinweis darauf, dass die Pfalz weiter das Zentrum des deutschen Weinbaus wird.
Erstellungsdatum: 01.03.2013




Zu diesem Artikel können keine Kommentare verfasst werden.